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Notizblock zwischen Smartphone und Tablet: Das neue iPad Mini 5 im Test

iPad Mini 5. (Bild: Apple)

Nach fast vier Jahren bringt Apple mit dem iPad Mini 5 einen neuen Winzling auf den Markt. Wir haben das Tablet getestet und verraten, warum ein Stift das altbackene Design rettet.

Das iPad Mini war spätestens seit den ersten Plus-Modellen des iPhones eine seltsame Gerätekategorie zwischen Apples Smartphones und den herkömmlichen iPads, deren Sinn sich vielen Nutzern nicht erschlossen hat. Das ändert sich unserer Meinung nach mit dem neuen iPad Mini 5 deutlich, denn Apple spendiert dem Gerät Support für den Apple Pencil. Damit – soviel verraten wir vorab – ändert sich die Daseinsberechtigung des kleinen Tablets erheblich. Dazu tragen außerdem die neu verbauten Komponenten bei, die das Gerät im Vergleich zum dreieinhalb Jahre alten Vorgänger wesentlich performanter machen.

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iPad Mini 5: Große Bezel, (verhältnismäßig) kleiner Preis

Das Äußere und Design des neuen Mini sind unsere größten Kritikpunkte. Das Gerät ähnelt dem Vorgänger fast bis aufs Haar – und das bringt eben mit sich, dass im Vergleich zu den neuen Pro-Modellen (hier gehts zum Test des großen Bruders vom iPad Mini) fast schon unverschämt große Ränder den Look des Mini dominieren. So schnell kann sich die Wahrnehmung von Design ändern. Der Vorteil daran ist allerdings, dass Nutzer bereits für das iPad Mini 4 vorhandenes Zubehör auch weiterhin verwenden können. Lediglich bei manchen Hüllen könnte es Probleme geben, denn die Größe der Lautstärke-Buttons wurde verändert.

Die 2019 iPad-Familie besteht nun aus den iPad Pros, iPad Air, iPad mini und dem iPad. (Bild: Apple)

Die 2019er iPad-Familie besteht nun aus den iPad Pros, iPad Air, iPad Mini 5 und dem iPad. (Bild: Apple)

Ebenfalls positiv hervorzuheben ist der Fakt, dass sich ein Kopfhöreranschluss am Gehäuse befindet. Den Smart Connector sucht man hingegen vergeblich. Er ist den größeren Modellen vorbehalten. Außerdem setzt Apple für das Mini auch weiterhin auf einen Lightning-Anschluss anstelle von USB-C. Entsperren könnt ihr das Mini nicht über Face-ID, sondern über den noch vorhandenen Home-Button mit Touch-ID.

iPad mini (2019). (Bild: Apple)

Das iPad Mini 5 bietet ein Retina-Display, kommt aber im alten Design mit prominenten Bezeln. (Bild: Apple)

Das iPad Mini 5 ist in den Farben Silber, Space Grey und Gold in zwei Speichergrößen erhältlich. Die 64-Gigabyte-Variante kostet ohne LTE rund 450 und mit rund 590 Euro. Die Version mit 256 Gigabyte schlägt mit rund 520 respektive 760 Euro zu Buche. Damit ist das iPad Mini jetzt nicht mehr der günstigste Einstieg in Apples Tablet-Universum, denn das im vergangenen Jahr vorgestellte iPad ist für rund 100 Euro weniger zu haben.

iPad Pro bis mini im Vergleich: Das sind die Unterschiede

Performanter Zwerg

Auch wenn man das neue iPad Mini äußerlich nicht vom Vorgänger unterscheiden kann, können die inneren Werte des kleinen Tablets überzeugen. Apple hat den A12-Bionic-Prozessor verbaut, der sich auch in aktuellen iPhones wie dem Xs Max findet. Auch auf die „neuralgischere Engine“ und einen M12-Co-Prozessor wurde nicht verzichtet. Mit seinen sechs Prozessor- und vier Grafikkernen ist das mehr als genug Leistung, um das herkömmliche iPad 2018 – ganz zu schweigen vom iPad Mini 4 – alt aussehen zu lassen.

iPad mini (2019). (Bild: Apple)

Die im iPad Mini 5 verbauten Komponenten bieten ausreichend Performance auch für die Nutzung anspruchsvollerer Apps. (Bild: Apple)

In unserem Test ließen sich Apps ohne Probleme und schnell öffnen. Auch diverse ressourcenhungrige Games wie Civilization 6 liefen ohne Beanstandungen. Selbst beim Thema Augmented Reality machte das Mini eine gute Figur. Auch die Akkulaufzeit konnte uns überzeugen. Nach zwei Tagen ausgiebiger Nutzung inklusive Browser, Kindle-App, einigen Casual Games und zweieinhalb Stunden Netflix-Konsum zeigte der Ladestand unseres Testgeräts noch knapp 50 Prozent.

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Ein Kommentar
Christoph

Wo findet man denn das 256 gb Modell ab 520 € ? Bei Apple kostest es 619 €

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