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„We are doing it“: Jack Dorseys Square Inc. entwickelt Hardware-Wallet für Bitcoins

Das digitale Zahlungsunternehmen will ein physisches Gerät herausbringen, das Bitcoins speichert. Damit soll die Kryptowährung an Popularität gewinnen. Die Schwerpunkte des Wallets haben die Macher ebenfalls schon festgelegt.

2 Min. Lesezeit
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Wie das Hardware-Wallet von Square am Ende aussieht, weiß man noch nicht. (Foto: Octus_Photography/ Shutterstock)

Der CEO des Dienstleisters, Jack Dorsey, brauchte wenig Worte um die kursierenden Gerüchte zum Schweigen zu bringen. „Wir machen es. #Bitcoin“ reichte in einem Retweet auf die Ankündigung von Hardware-Abteilungsleiter Jesse Dorogusker. Der schrieb, man habe sich für den Bau eines solchen Gerätes entschieden, um der Bitcoin-Verwahrung einen Massenmarkt zu erschließen. In der Folge gab Dorogusker weitere Einzelheiten bekannt.

Open Source und Community-Driven

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Square bot bisher Terminals und Leser für Kartenzahlung an. Dorsey, der auch Twitter führt, hat sich in der Vergangenheit immer wieder für den Bitcoin eingesetzt. Daraufhin ermöglichte Square auch den An- und Verkauf der Kryptowährung per App. Während der Bitcoin Conference 2021 im Juni diskutierte Dorsey die Möglichkeit, ein Hardware-Wallet zu schaffen. Bisher werden Kryptowährungen hautpsächlich blockchain-gesichert in Software-Wallets aufbewahrt. Dorsey kündigte an, die Entwicklung „komplett offen“ zu machen. Das gesamte Hardware- und Software-Design solle frei zugänglich und Open Source sein. Sein Hardware-Chef bei Square gab nun bekannt, man wolle die Community möglichst stark einbinden.

Mobil- und Bitcoin-Zentriert

Auf Twitter kündigte Dorogusker an, für die Aufgabe ein kleines, cross-funktionales Team aufzubauen. Führen soll es Max Guise, der Sicherheitschef der Hardware-Abteilung. Zurzeit sucht Square noch geeignete Bewerber für die Entwicklung des Geräts. Dorogusker rief dazu auf, sich über die Adresse hardwallet -at- squareup.com als Teammitglied oder Partner zu bewerben. Eine Richtung gab der Hardware-Chef auch schon vor: Das Hardwallet solle „Bitcoin first“ beachten, global vermarktet werden und in erster Linie für mobile Nutzung gedacht sein. Zudem sei der Ansatz zu verfolgen, darüber eine assistierte Selbstaufbewahrung zu etablieren.

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Nutzer wollen NFC-basiertes Gerät

Mehrere Antworten auf die entsprechenden Tweets bringen das belgische Projekt Satochip Wallet ins Spiel. Die Smartcard sei günstig, NFC-kompatibel und Open Source, daher solle man sich daran orientieren, meinten verschiedene User. Die Firma selbst hat ebenfalls Hilfe angeboten. Die Karte sei über die genannten Vorteile hinaus einfach zu bedienen und zu transportieren, heißt es aus Belgien. Damit das Vergessen von Passwörtern und -Codes nicht mehr zum Problem wird, wünschen sich einige Einträge biometrische Authentifizierung – etwa über einen Iris- oder Fingerabdruck-Scan. Diverse Krypto-Fans kritisierten in Anbetracht anderer aufstrebender Digital-Währungen den Bitcoin-Schwerpunkt.

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