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Jitsi Meet: Neue Features für das Open-Source-Videokonferenzsystem

Jitsi Meet bekommt neue Features. (Bild: jitsi.org)

Die Videokonferenzlösung Jitsi Meet hat einige neue Features spendiert bekommen. Dazu gehört die Möglichkeit, neben dem Bild jetzt auch den Ton des Bildschirminhalts zu teilen.

Die aktuelle Coronakrise und zuletzt auch die scharfe Kritik an dem populären Konkurrenten Zoom haben der Open-Source-Videokonferenzlösung Jitsi Meet zu großer Beliebtheit verholfen. Entsprechend arbeiten die Jitsi-Entwickler derzeit vor allem daran, die eigene Infrastruktur auszubauen, um dem massiven Traffic-Anstieg Herr zu werden. Dennoch bekommt Jitsi Meet jetzt ein paar neue Features, wie Jitsi mitteilt.

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Screen-Sharing-Möglichkeiten erweitert

So hat das hinter Jitsi Meet stehende Team die Ende 2019 eingeführten Screen-Sharing-Möglichkeiten noch einmal erweitert. Seit einigen Monaten können Nutzer während einer Videokonferenz ihren Bildschirm und sich selbst vor der Kamera gleichzeitig mit anderen teilen. Jetzt soll es zusätzlich möglich sein, mit dem Bildschirm auch den entsprechenden Ton zu teilen – und so etwa gemeinsam ein Youtube-Video zu schauen. Während allerdings Windows-Nutzer den systemweiten Ton übertragen können, ist bei der Linux- und macOS-Version nur der Ton einzelner Tabs teilbar.

Darüber hinaus macht es Jitsi den Nutzern jetzt auch einfacher, die für die Bild- und Tonübertragung genutzten Geräte zu wechseln – also zum Beispiel von einem integrierten auf ein angeschlossenes externes Mikrofon. Bisher musste man dazu durch mehrere Menüs navigieren, jetzt gibt es einen einfacheren Weg. Ebenfalls vereinfacht wurde die Möglichkeit für den Moderator, die Konferenzteilnehmer – die gerade nicht sprechen – lautlos zu schalten. Das geht jetzt in einem Schritt für alle Teilnehmer bis auf einen.

Jitsi Meet ohne Download und Registrierung

Für die Nutzung von Jitsi Meet spricht, dass es sich laut dem Anbieter Jitsi um eine Open-Source-Plattform handelt. Die Videokonferenzen können kostenfrei im Browser abgehalten werden, ohne dass es eines Downloads oder eines Nutzerkontos bedürfte. Für Android-Geräte sowie iPhones und iPads stehen aber entsprechende Apps zum Download bereit. Außerdem unterstützt die Videokonferenzlösung Slack. Die Videokonferenzen über Jitsi Meet sollen vollständig verschlüsselt sein. Persönliche Daten werden nicht erhoben.

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Ein Kommentar
Tobias

Jitsi Meet ist ein super Tool. Für mich ist ein Musterbeispiel für Open-Source-Software. Aktive Community, super Installationsroutine und nahezu selbsterklärend für die Endnutzer. Ich hoffe der aktuelle Hype kann nachhaltige im Projekt genutzt werden.

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