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Zoom-Alternativen: Videokonferenz-Software im Vergleich

Mit Videokonferenz-Software hält die Belegschaft selbst im Homeoffice Blickkontakt. Was zehn Lösungen gratis können und wann sich Upgrades lohnen.

15 Min. Lesezeit

Im Homeoffice in Kontakt mit dem Team bleiben: Wie gut funktioniert kostenlose Videokonferenz-Software? Wir vergleichen zehn Lösungen. (Foto: Zoom)

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Plötzlich befinden sich vielerorts Teams im Homeoffice, die vorher überwiegend Präsenzpflicht im Büro hatten. Um sich trotzdem von Angesicht zu Angesicht austauschen zu können, bietet sich der Einsatz von Videokonferenz-Software an. Die wenigsten von euch dürften jetzt die Geduld haben, Beschaffungsanträge abzuwarten. Daher sind Lösungen ideal, in die ihr gratis einsteigen könnt.

Die Auswahl an Videokonferenz-Software ist groß und hat seit unseren vergangenen Vergleichen von 2013 und 2017 eher zu- als abgenommen. Aber was gibt es im Jahr 2021 noch kostenlos? Und für welche Funktionen müsst ihr dann doch Geld in die Hand nehmen? Um das herauszufinden, vergleichen wir mit Skype, Microsoft Teams, Slack, Google Hangouts (Meet), Cisco Webex Meetings, Zoom, Goto Meeting, Lifesize (Go) und Blizz Dienste, deren Grundversionen gratis sind. Von vornherein kostenpflichtige Angebote wie Bluejeans haben wir daher nicht berücksichtigt. Auf großen Wunsch haben wir nachträglich stattdessen die vollkommen kostenlose Videokonferenz-Software Jitsi Meet berücksichtigt. Sie erfordert beim Einsatz im großen Stil jedoch ein Self-Hosting und sticht daher aus dem Vergleich heraus.

Zoom: Gratis mit Zeitlimit und vielen Extra-Funktionen

Zoom ist aus Sicht des Datenschutzes umstritten. Als Videokonferenz-Tool hat es jedoch den Ruf, auch von technisch wenig versierten Anwendern leicht bedienbar sein, und auch in großer Runde stabil zu bleiben. Daher gilt Zoom derzeit als Referenz für intuitive und leistungsstarke Videokonferenz-Software. In der Gratisversion von Zoom sind Gruppenvideoanrufe ebenso wie bei Goto Meeting auf 40 Minuten begrenzt. Wer sich für den Nulltarif interessiert, fasst sich daher besser kurz, insbesondere wenn viele an der Konferenz teilnehmen. Schließlich dürften wie bei Cisco bis zu 100 Menschen zum Nulltarif mitreden.

Das Zeitlimit ist der einzige Haken. Ansonsten hat die Gratisversion viel zu bieten. So lassen sich Gespräche per Kalendertermin planen, der Bildschirm übertragen, Dateien per Textchat verschicken und ein virtuelles Whiteboard einblenden. Virtuelle Hintergründe lockern das ernste Geschäftsgespräch durch ein paar Lacher auf.

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Auch eine Telefoneinwahl ist möglich, wenn Internet gerade keine Option ist. Ansonsten klinkt ihr euch per Client auf allen gängigen Plattformen sowie per Web-App ein. Dabei braucht nur der Gastgebende ein Zoom-Konto. Alle anderen Teilnehmenden lassen sich per Link einladen.

Bereits in der Gratisversion ist Zoom eine funktionsstarke Videokonferenz-Software. (Foto: Zoom)

Ein Bezahl-Abo ist erst dann nötig, wenn ihr Videokonferenzen aufzeichnen und Benutzern Rollen und Funktionen zuweisen wollt. Das ermöglicht der Pro-Tarif für 13,99 Euro pro Monat und Gastgebende. Für Konferenzen in größeren Rahmen könnt ihr das Limit auf 300 Teilnehmende (Business, 18,99 Euro pro Monat und Gastgebende) oder 500 Teilnehmende (Enterprise, 18,99 Euro pro Monat und Gastgebende erhöhen). Unternehmens-Branding und erweiterter Support gehören ebenfalls zu den beiden teureren Paketen.

Skype: Der Klassiker

Der Klassiker Skype* ist zwar grundsätzlich für den privaten Einsatz gedacht. Aber Microsoft hat nichts dagegen, wenn Unternehmen das Tool für interne Kommunikationszwecke einsetzen. Für den Gedankenaustausch selbst in gar nicht mal so kleinen Teams ist Skype gut genug ausgestattet.

Bis zu 50 Menschen können an einem Videogespräch teilnehmen. Im Normalfall verwenden Gastgeber dazu einen Microsoft-Account. Gäste lassen sich hingegen auch mit einem Link zu einem Videoanruf hinzufügen. Auf die Schnelle lässt sich sogar eine Skype-Besprechung komplett ohne Registrierung einrichten – ein wenig beworbenes und etwas in Vergessenheit geratenes Feature. Skype ist nicht nur als Client für alle großen Plattformen verfügbar, sondern auch als Web-Version. Daher könnt ihr es sogar ohne Installation auf dem Dienstrechner nutzen und braucht den IT-Admin nicht hinzuzuziehen.

Der Funktionsumfang ist für ein Gratisprogramm* prima. Ein Zeitlimit pro Videoanruf setzt Skype nicht. Habt ihr Probleme mit dem Sprachverständnis, blendet euch die Videokonferenz-Software auf Wunsch Live-Untertitel ein. Währen des Videoanrufs könnt ihr ferner euren Bildschirm mit anderen teilen. Kann jemand nicht daran teilnehmen, lässt sich die Konferenz mit Skype aufzeichnen.

Weil die Anwendung als Messenger konzipiert ist, könnt ihr nicht nur während der Videokonferenz, sondern auch zu jeder anderen Zeit in Einzel- oder Gruppenchats Text und Dateien bis zu 300 Megabyte Größe verschicken.

Skype ist für Videotelefonie bekannt. Skype for Business bietet zusätzliche Features für Videokonferenzen und Teamworking. (Screenshot: Microsoft)

Skype ist für Videotelefonie bekannt. Skype for Business bietet zusätzliche Features für Videokonferenzen und Teamworking. (Screenshot: Microsoft)

Wo liegen die Grenzen? Den Entwicklungsschritt zum Kollaborationstool ist Skype nicht mitgegangen. So gibt es keine Nutzerverwaltung mit verschiedenen Rollen und Untergruppen. Ein virtuelles Whiteboard sucht ihr in der kostenlosen Version von Skype ebenso vergebens wie eine Möglichkeit, das Gespräch automatisch verschriftlichen zu lassen.

Und während ihr Skype zwar mit jeder vernünftigen Webcam verwenden könnt, versteht es sich nicht mit hochwertigen Raumsystemen für Videokonferenz-Hardware. Außerdem kann sich niemand per Telefon in ein Skype-Gespräch einwählen. Das ist dann unpraktisch, wenn Teammitglieder kein internetfähiges Gerät zur Hand haben.

All dies behält Microsoft der kostenpflichtigen Version namens Skype for Business* vor. Sie kommt außerdem mit bis zu 250 Videokonferenzteilnehmenden klar. Sollte dafür eine Lizenz in eurer Firma vorhanden sein, gewöhnt euch nicht zu sehr daran. Denn dabei handelt es sich um ein Auslaufmodell, das Microsoft nicht mehr aktiv vermarktet. Stattdessen ersetzt die Kollaborationskomplettlösung namens Microsoft Teams Schritt für Schritt den Einsatz von Skype im Geschäftskontext.

Microsoft Teams: Videogespräche mit dem Skype-Nachfolger

Den Skype-Nachfolger Teams* hat Microsoft als Allrounder in Sachen Kollaboration aufgebohrt. Trotzdem lässt sich auch weiterhin damit videotelefonieren. Als Goodwill-Maßnahme im Zuge der Corona-Krise hebt Microsoft vorübergehend das Teilnehmendenlimit der Gratisversion auf.

Wie auch in den kostenpflichtigen Versionen könnt ihr derzeit Videokonferenzen für bis zu 250 Menschen einberufen. Mehr als vier Videofeeds auf einem Bildschirm gleichzeitig anzeigen kann Microsoft Teams aber nicht. Außerdem sollt ihr in Kürze auch Gesprächstermine in Microsoft Teams planen können, selbst wenn ihr kein kostenpflichtiges Abo habt.

Generell gratis sind das Teilen des Bildschirms während Videokonferenzen, das Aufsetzen von Einzel- und Gruppenchats sowie der Austausch von Dateianhängen, die pro Account insgesamt bis zu zehn Gigabyte Cloud-Speicher einnehmen können. Für den Text- und Dateiaustausch könnt ihr wie bei einer typischen Kollaborationslösung verschiedene Kanäle mit Benachrichtigungsfunktion einrichten, sodass ganze Arbeitsgruppen immer im Informationsfluss bleiben. Bis zu 300 Teammitglieder lassen sich in der Gratis-Variante zu einer Instanz hinzufügen.

Viele andere Funktionen der Videokonferenz-Software bleiben aber jetzt und auch sonst hinter der Bezahlschranke. So könnt ihr nur im Zuge eines kostenpflichtigen Abos virtuelle Whiteboards verwenden sowie Videotelefonate aufzeichnen und transkribieren lassen. Dafür genügt der günstigste Tarif namens Office 365 Essentials* für 4,20 Euro pro Monat und Nutzer. In allen anderen Bezahl-Abos wächst der Cloud-Speicher auf ein Terabyte pro Nutzer.

Das sind aber nicht die einzigen Gründe für ein Bezahl-Abo. Denn ab dem Tarif namens Office 365 Premium* gehören auch Lizenzen für Microsofts Desktop-Programme wie Word, Excel und Powerpoint zum Paket. Dafür werden 10,50 Euro pro Monat und Nutzer fällig. Ab Office 365 E3 für 19,70 Euro pro Monat und Nutzer ist bei Videokonferenzen auch eine Telefoneinwahl von unterwegs möglich. Das gilt allerdings nur, wenn ihr zusätzlich das entsprechende Tarif-Addon von 3,40 Euro bucht.

Installieren lässt sich Microsoft Teams auf allen gängigen Plattformen. Auch per Web könnt ihr euch einwählen. Als Standard ist ein Login per Microsoft-Konto vorgesehen, weil das Tool im Kern für den unternehmensinternen Einsatz gedacht ist. Dennoch könnt ihr Gäste auch per Link zu Videokonferenzen einladen. Neben handelsüblichen Webcams versteht sich Microsoft Teams mit Raumsystem-Hardware verschiedener Anbieter.

Slack: Kollaborieren und Konferieren

Slack ist das Vorbild im Geiste für Microsoft Teams. Weil schon die kostenlose Variante den Austausch von Text und Dateien in Einzel und Gruppenchats sowie Nachrichtenkanälen im großen Stil ermöglicht, ist es weit verbreitet. Lässt sich das Kollaborationstool nicht gleich auch als Videokonferenz-Software verwenden? Im Prinzip schon, aber dabei stoßt ihr mit Slack schnell an Grenzen. Die Gratisversion sieht nur Zwiegespräche vor. Extra-Funktionen? Fehlanzeige.

Als Videokonferenz-Software ist Slack nur mit Bezahl-Abo sinnvoll zu gebrauchen. Im Standardtarif für 6,25 Euro pro Gastgeber und Monat schaltet der Anbieter Videotelefonie für bis zu 15 Gesprächsteilnehmende und die Bildschirmübertragung frei. In den weiteren Tarifen erhöht sich nur der Support-Umfang, aber nicht das Teilnehmendenlimit. Weitere Videofunktionen kommen ebenfalls nicht hinzu.

Für größere Teams, die ihre Videokonferenzen per Kalender planen, aufzeichnen und transkribieren wollen, kommt Slack daher nicht infrage. Virtuelle Whiteboards, die Integration in Videokonferenz-Raumsysteme oder die bloße Einwahl per Telefon sucht ihr vergebens.

Google Hangouts Meet: Gmail oder G Suite?

Wer ein privates Gmail-Konto verwendet, hat ganz nebenbei mit wenigen Klicks auch Zugriff auf eine vollwertige und kostenlose Videokonferenz-Software: Google Hangouts. Per Android- und iOS-App oder per Web-App auf jedem Computer und Mobilgerät führt ihr Videogespräche mit bis zu 25 Menschen. Externe Teilnehmende ladet ihr per Link ein. Textchat und Bildschirmübertragung sowie Terminplanung über den Google Kalender und Filesharing über Google Drive sind ebenfalls an Bord.

Allerdings ist es verständlich, wenn ihr nicht eure private E-Mail für den geschäftlichen Einsatz nutzen wollt. Eine berufliche Adresse mit gmail.com-Domain macht ebenfalls keinen Eindruck. In diesem Fall könnt ihr auf ein kostenpflichtiges G-Suite-Abo upgraden. Dies beinhaltet nicht nur die Geschäftsversionen der Online-Bürosoftware, sondern auch die Möglichkeit, eine eigene Domain einzubinden.

In der professionellen Variante von Googles Videokonferenz-Software namens Hangouts Meet erhöht sich außerdem das Teilnehmendenlimit. Derzeit können sich in allen drei verfügbaren Tarifpaketen bis zu 250 Menschen in Videokonferenzen austauschen. Normalerweise würden dafür mindestens 23 Euro pro Monat und Account im Enterprise-Tarif fällig.

Doch als Geste im Zuge der Coronakrise zieht Google auch im Basic-Tarif für 4,68 Euro pro Monat und Account sowie im Business-Tarif für 9,36 Euro pro Monat und Account erst bei dieser hohen Zahl den Strich. Der übliche Deckel von maximal 100 respektive 150 Teilnehmenden gilt in diesen beiden Tarifen voraussichtlich bis zum 1. Juli 2020 nicht.

Die drei kostenpflichtigen Abos von Google Hangouts Meet schalten weitere Extra-Funktionen frei. So ist eine Telefoneinwahl möglich, wenn Teilnehmende keinen Internetzugang haben. Außerdem könnt ihr zum besseren Verständnis wie bei Skype und Microsoft Teams Live-Untertitel einblenden. Videokonferenzen aufzuzeichnen, ist ebenfalls möglich. Eine Funktion, um Gespräche automatisch zu transkribieren, bietet Google nicht. Angesichts der KI-Power des Tech-Konzerns ist das eine seltsame Lücke.

Neben gängigen Webcams versteht sich Google Hangouts Meet mit Videokonferenz-Hardware von Drittherstellern, die sich zu Raumsystemen kombinieren lässt. Die Zusammenarbeit auf interaktiven Whiteboards ermöglicht nur das physische Produkt namens Google Jamboard, das aber hierzulande regulär nicht erhältlich ist.

Webex Meetings: Videokonferenz-Software von Cisco

Als Systemanbieter will Cisco gern Komplettpakete aus Hard- und Software verkaufen. Eine Ausnahme bildet die cloud-basierte Videokonferenz-Software Webex Meetings*. Auch ohne ein Raumsystem zu kaufen, könnt ihr sie nutzen. Sogar die Gratisversion kann sehr viel. Um euer Team schnell per Video zusammenzubringen, ist sie gut geeignet.

In der kostenlosen Version* können sich bis zu 100 Teilnehmende zu einer Videokonferenz zusammenfinden. Dabei benötigt nur der Gastgebende einen Webex-Account. Alle anderen können sich per Link einwählen. Die App läuft nativ auf allen gängigen Plattformen, nur bei Linux ist ein Umweg zum Beispiel über Firefox nötig. Könnt ihr ohne Benutzerrechte keinen Client auf eurem Dienstgerät installieren, nehmt ihr auf die Schnelle generell einfach im Browser per Web-App teil. Wer keinen Firmenlaptop zu Hause hat und auch sonst kein internetfähiges Gerät, wählt sich per Telefon ein.

Die ebenfalls kostenlosen Extra-Funktionen können sich buchstäblich sehen lassen. Während Videoanrufen könnt ihr euren Bildschirm teilen und auf virtuellen Whiteboards Ideen austauschen. Um Videogespräche per Kalender zu planen, braucht ihr ebenfalls kein Geld in die Hand zunehmen. Für Textchats mit Dateianhängen steht kostenlos ein Gigabyte Speicher zur Verfügung – allerdings nur während einer Konferenz. Als eigenständiges Kollaborationstool wie MS Teams oder Slack ist Webex Meetings nicht gedacht.

Für Bezahl-Abos* hebt Cisco sich aber immer noch ein paar Funktionen auf. Beispielsweise könnt ihr Videokonferenzen nur in einem kostenpflichtigen Tarif aufzeichnen und digital transkribieren. Der Cloud-Speicher für den Dateiaustausch wächst auf fünf Gigabyte. Ferner lassen sich in einem Bezahl-Abo auch feste virtuelle Konferenzräume mit Permalink für regelmäßige Besprechungen erstellen.

Seltsam mutet die Preisstaffelung an. So reduziert Cisco in der ersten Bezahlstufe namens Starter die maximale Anzahl der Teilnehmenden auf 50. Dafür werden 12,85 Euro pro Monat und Gastgeber fällig. Erst im mittelgroßen Abo namens Plus erhöht Cisco das Limit wieder auf 100 und damit auf das Niveau der Gratisversion. Das kostet 17,30 Euro pro Monat und Gastgeber. Neben der höheren Teilnehmendenzahl bietet dieser Tarif unter anderem erweiterten Support. Beim teuersten Paket für 25,65 Euro pro Monat und Gastgeber können 200 Menschen an einer Videokonferenz teilnehmen.

Goto Meeting: Kostenlos mit vielen Limits

Goto Meeting* begrenzt Videokonferenzen in der Gratisversion ebenfalls auf 40 Minuten pro Gespräch. Anders als bei Zoom ist das aber nicht die einzige gravierende Einschränkung. Weil auch das Teilnehmendenlimit von Goto Meeting Free mit maximal vier Menschen sehr niedrig ausfällt, kommt der Dienst von Anbieter Logmein nur für sehr kleine Teams infrage. Während eines Videotelefonats lassen sich Bildschirme teilen und Nachrichten per Chat austauschen. Loggt euch dazu per Client oder per Browser ins Gespräch ein.

Für mehr Teilnehmende und Funktionen kommt ihr nicht um ein Bezahl-Abo* herum. Zahlt ihr 10,75 Euro pro Monat und Account für Professional-Tarif, entfern Goto Meeting das Zeitlimit und erhöht die maximale Anzahl der Teilnehmenden auf 150. Eine Telefoneinwahl ist dann ebenfalls möglich.

Mit dem Business-Tarif für 14,33 Euro pro Monat und Account steigt das Teilnehmendenlimit auf 250. Außerdem könnt ihr Videogespräche aufzeichnen und transkribieren lassen. Ein virtuelles Whiteboard mit Zeichenwerkzeugen steht euch in diesem Tarif ebenfalls zur Verfügung.

Goto Meeting ist mit Dritthersteller-Hardware für Raumsysteme kompatibel, zum Beispiel von Logitech. Eigene Hardware-Pakete vermarktet Logmein unter der Marke Goto Room.

Lifesize: Schneller Einstieg „on the Go“

Als Spezialist für Videokonferenz-Technik bietet Lifesize Komplettpakete aus Hardware und Software für alle Größenordnungen an. Ihr müsst jedoch keine Kamerasysteme mieten, sondern könnt die Software auch eigenständig verwenden. Ein dauerhaft kostenloses Cloud-Angebot gibt es mit Lifesize Go seit Mitte 2019. Es soll den Einstieg in Videokonferenzen möglichst einfach machen, bietet allerdings nur einen abgespeckten Funktionsumfang.

Ihr braucht keinen Client zu installieren und keinen Account. Der Dienst ist rein webbasiert und erfordert nur die Eingabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse im Browser. Anschließend startet schon die Videokonferenz. Mit dem aus dem Browser kopierten Link ladet ihr weitere Teilnehmende ein.

Das Limit liegt bei acht Gegenübern pro Gespräch. Dadurch ist Lifesize Go nur für kleinere Teams und spontane Zusammenkünfte geeignet. Mehr als euer Gesicht und euren Bildschirm dürft ihr dabei nicht teilen wollen, denn darüber hinaus bietet Lifesize nichts, noch nicht einmal Textchat und Filesharing.

Für weitere typischen Videokonferenzfunktionen müsst ihr euch für ein Abo registrieren, wodurch ihr Zugang zu den Apps für Desktop- und Mobilgeräte erhaltet. Darin sind Textchats sowie die Integration in Kalender-Programme und Slack enthalten.

Für Videogespräche mit bis zu 25 Menschen kommt das Angebot mit der missverständlichen Bezeichnung „Free“ infrage. Dessen Lizenz ist keinesfalls dauerhaft gratis, sondern gilt nur sechs Monate lang. Im Standard-Tarif für 17 US-Dollar im Monat pro Account erhöht sich das Limit auf 100 Teilnehmende.

Erst ab dem nächst höherem Tarif namens Plus für 15 Dollar pro Monat und Account sind Aufzeichnungen möglich. Um diesen zu buchen, müsst ihr mindestens 15 Lizenzen abnehmen. Im Plus-Tarif können bis zu 300 Menschen an einer Videokonferenz teilnehmen. Außerdem ist erst mit diesem Paket das Zusammenspiel mit Raumsystem-Hardware von Lifesize oder Drittherstellern möglich.

Blizz: High-Five für kleine Teams

Teamviewer bringt mit der gleichnamigen Fernwartungssoftware ohnehin jeden Tag Menschen per Computer zusammen. Diesen Ansatz in einer Videokonferenz-Software weiterzudenken, klingt schlüssig. Das Ergebnis namens Blizz eignet sich zumindest in der Gratisversion aber nur für sehr kleine Teams. Mehr als fünf Menschen können sich auf diese Weise nicht von Angesicht zu Angesicht betrachten. Immerhin braucht nur der Gastgebende sich ein Blizz-Konto zuzulegen, die anderen lädt er per Link ein.

Die eigentliche Videokonferenz führt ihr mit Clients für Windows, Mac, Android und iOS. Eine Web-App gibt es nicht. Alternativ wählt ihr euch per Telefon ein. Gespräche lassen sich per Outlook-Addon planen. Während der Videokonferenz könnt ihr den Bildschirm teilen und Nachrichten per Textchat austauschen.

Blizz Hauptfenster

Mit Blizz können kleine Teams gratis Videogespräche führen und den Bildschirm teilen. (Screenshot: TeamViewer)

Nehm ihr Geld in die Hand, erhöht Blizz das Teilnehmendenlimit auf zehn Menschen (Tarif Core, sechs Euro pro Monat und Gastgebende), 25 Menschen (Tarif Crew, 14 Euro pro Monat und Gastgebende) oder 300 Menschen (Tarif Company, 25 Euro pro Monat und Gastgebende). Ab Core schaltet Blizz eine Benutzerverwaltung frei, ab Crew ermöglicht es, Videokonferenzen aufzuzeichnen. Erweiterter Support und Reporting-Funktionen kommen oben drauf.

Das war es aber auch schon mit den Extra-Funktionen. Filesharing, virtuelles Whiteboard, Gesprächstranskription? Fehlanzeige. Für das Zusammenspiel mit Raumsystemen für Videokonferenz-Hardware ist Blizz derzeit ebenfalls nicht vorgesehen.

Jitsi Meet: Fummellösung für Fans

Als Alternative zu Zoom wird unter technikaffinen Anwendern Jitsi Meet hochgehandelt. Es bietet nämlich alles, was das Nerd-Herz begehrt. Es ist open source und lässt sich daher mit genügend Fachwissen auf Schwachstellen durchleuchten. Außerdem werden Datenschutz und Privatsphäre großgeschrieben, weil Videogespräche keine Nutzerkonten benötigen und von Haus aus verschlüsselt sind. Darüber hinaus ist die Videokonferenz-Software an sich vollkommen kostenlos einsetzbar, weswegen sie aus unserem Vergleich etwas heraussticht.

Geht es einfach darum, mit Jitsi Meet schnell ein Videogespräch auf die Beine zu stellen, zeigt sich die Lösung sehr intuitiv. Es genügt, im Browser oder in den Apps für iOS und Android den Namen für ein Meeting einzugeben und auf „Go“ zu drücken. Anschließend kopiert man die URL und sendet sie an die gewünschten Teilnehmenden. Rufen diese den Link auf, sind sie automatisch drin. Zur Sicherheit aktiviert man am besten noch einen Passwortschutz.

Wie bei einem kommerziellen Anbieter läuft das Videogespräch in diesem Fall über eine Serverinstanz des Jitsi-Projekts. Übliche Funktionen wie Screensharing, Telefon-Einwahl und ein Text-Chat sind dabei integriert. Aufzeichnen lässt sich das Gespräch, indem man die Datei bei Dropbox speichert.

Klingt perfekt. Gibt es überhaupt keinen Haken? Doch, und zwar wenn sich aus dem spontanen Videogespräch ein regelmäßiger Konferenztermin für Großgruppen entwickelt. Dafür sind die Serverkapazitäten des Projekts nämlich nicht ausgelegt. Wer in diesem Fall eine stabile Übertragungsqualität für Videokommunikation im großen Stil realisieren möchte, muss selbst Hand anlagen und das Hosting im eigenen Hause stemmen. Die genannten und weitere Zusatzfunktionen sind eigenhändig via Plug-ins zu integrieren.

Klappt etwas nicht auf Anhieb, hilft im besten Fall die Community weiter, aber kein kommerzieller Support. Für genügend Serverpower und effektives Troubleshooting sind daher unter Umständen doch wieder jede Menge Kosten und Zeit einzuplanen. Das ist die Kehrseite der kostenlosen Open-Source-Lösung Jitsi Meet. Ohne IT-Begeisterte im Team oder ein paar Sysadmins mit freien Kapazitäten im Hintergrund geht nicht viel, wenn die Ansprüche hoch sind.

Fazit: Videokonferenz-Software für alle Zwecke

Der Markt für Videokonferenz-Software bietet eine große Auswahl an Lösungen, mit denen ihr ohne großen Aufwand aus dem Homeoffice heraus mit euren Teams vernetzen könnt. Dabei reichen oft auch schon die Gratisversionen. Wenn sie euch nicht ausreichen, könnt ihr immer auch in kostenpflichtige Bezahl-Abos upgraden.

Die Lösungen unterscheiden sich sowohl in den kostenlosen als auch kostenpflichtigen Varianten in der Zahl der maximal möglichen Teilnehmenden sowie in diversen Extra-Funktionen. Dazu zählen unter anderem die Möglichkeiten, Videogespräche aufzuzeichnen und währenddessen Textnachrichten, Dateien und Ideen auf Whiteboards auszutauschen. Ob Teilnehmende sich mit einem eigenen Account, einem Link oder notfalls per Telefon einwählen können, sind ebenfalls Unterscheidungskriterien.

Besonders schnell könnt ihr beispielsweise mit den kostenlosen Angeboten Lifesize Go und Jitsi Meet Videokonferenzen starten. Sie sind jedoch ebenso wie die Gratisvarianten von Blizz, Slack und Goto Meeting nur für kleine Teams geeignet. Durch eine eigene Serverinstanz könnt ihr Jitsi Meet allerdings auch im großen Stil aufziehen, wenn ihr die Kapazitäten dafür habt. Selbst ohne großen IT-Aufwand nicht so schnell an Gruppengrenzen stoßt ihr mit den Null-Tarifen von Zoom, Webex Meetings und Skype. Wegen einer Goodwill-Aktion vorübergehend auch nicht bei Microsoft Teams.

Wünscht ihr euch eine komplette Kollaborationslösung, ist Microsoft Teams in diesem Vergleichsfeld vorzuziehen. Bei der Alternative Slack sind die Videofähigkeiten einfach zu schwach ausgeprägt. Was Extra-Funktionen betrifft, sticht die Gratisversion von Zoom hervor. Dort gehört vieles dazu, was woanders Geld kostet. Vielredner dürfte aber die Beschränkung auf 40 Minuten pro Gespräch stören.

Solltet ihr Teammitglieder haben, die derzeit im Zwangs-Homeoffice über keinen Dienstrechner und womöglich nicht einmal über einen schnellen Internetanschluss verfügen, ist die Telefoneinwahl wichtig. Bei Zoom, Webex Meetings und Blizz gehört das auch in der Gratisversion zum Funktionsumfang. Bei Jitsi Meet ist das der Fall, wenn ihr die Serverinstanz der Projektbetreiber verwendet.

Passend dazu:

Hinweis in eigener Sache: In diesem Guide erklären wir, wie die Heimarbeit am besten funktioniert und worauf es für alle Beteiligten zu achten gilt. Wir geben dir Tools an die Hand, die Videokonferenzen möglich machen, und erklären, wie Arbeitsschritte für alle nachvollziehbar dokumentiert werden können. Wir geben Workflows-Tipps und verraten die wichtigsten Verhaltensregeln? Hier entlang: Kostenloser Homeoffice-Guide: Produktiv daheim arbeiten!

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24 Kommentare
Simon
Simon

Ich denke ihr solltet Jitsi Meet auch noch in die Liste aufnehmen. Kostenlos, Open Source und ohne login. Gerde für kleine Firma optimal, da man sich nicht erst mit einem LIzenzmodell und Accounts rumschlagen muss, sondern direkt Produktiv in den Call starten kann: https://meet.jit.si/

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Florian Warnecke

Dieser jitsi Server ist oft etwas überlastet. Es gibt aber noch zahlreiche andere, die frei nutzbar sind: https://github.com/jitsi/jitsi-meet/wiki/Jitsi-Meet-Instances
Oder man installiert selbst einen.

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Wayne
Wayne

Dasselbe dachte ich auch, als ich den Artikel lass. Schade, dass die wirklich gelungene, uneingeschränkte Jitsi Applikation aussen vor blieb… Einfach Raum erstellen, Leute per Link einladen (welche auch per Telefon teilnehmen können), Nachrichten austauschen, Dokumente anhängen… Alles was MS Teams kann, nur gratis :)

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Carola
Carola

Zu Skype schreibt ihr, „Dazu loggen sich alle mit einem Microsoft-Konto ein. “ Das ist nicht korrekt, es besteht die Möglichkeit, Besprechungen per Link freizugeben, mit diesem können die Teilnehmer als „Gast“ mit einem eigenen Namen teilnehmen.

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Berti Kolbow-Lehradt

Vielen Dank für den Hinweis. Die Stelle ist korrigiert.

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Heiner
Heiner

Der Abschnitt zu Teams sollte von jemand überarbeitet werden, der sich damit auskennt. Für Audio-Dial-in braucht man keine E3-Lizenz, um die Option zu buchen und man (hier Office 365 Business Pro) kann auch Gäste einladen, die mit Klick auf den Link ganz ohne MS Account an einem Videomeeting teilnehmen können.

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Berti Kolbow-Lehradt

Danke für die Hinweise. Der Aspekt mit Einladungen per Link ist korrigiert. Die Tarif-Voraussetzung für Telefoneinwahl in Videokonferenzen prüfe ich und ändere sie gegebenenfalls. Die aktuelle Textstelle basiert auf der mir vorliegenden Preisübersicht.

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Günter Thomas
Günter Thomas

Mir fällt noch Jami als Video-Chat ein. Skype ohne Microsoft. Funktioniert sehr gut.

Antworten
Carlo
Carlo

Warum stellt Ihr immer ausführlich Zoom vor ohne auf die eklatanten Sicherheitsmängel und der unfreiwilligen Datenübermittlung an FaceBook hinzuweisen?

Warum stellt Ihr nicht Jitsi vor?

In meinen Augen habt Ihr wirklich eine schlechte Wahl bei Euren Video All Tools gefunden. Das deklassiert Eure Redaktion eindeutig!

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Dieter Petereit

Augen auf und genau geschaut. Wir berichten auch sehr deutlich über die Kritik an Zoom.

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nextcloud
nextcloud

Was ist mit Nextcloud?

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Olaf Winterscheidt
Olaf Winterscheidt

Wolltet ihr Jitsi als Geheimtipp für sich behalten? :)))

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Silvester Schmidt

Guter Überblick. Mir fehlen allerdings Aussagen zur technischen Qualität und Stabilität der einzelnen Tools. Teilweise eignen sich die vorgestellten Systeme nicht für den professionellen Einsatz, weil es häufig zu Bild- und Tonabbrüchen kommt. Das sind m.E. die Gründe für den Siegeszug von Zoom.

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Quin Drupel
Quin Drupel

Discord ist zwar für den Bereich Gaming konzipiert, bietet aber viele Anpassungsmöglichkeiten und die Audioqualität ist mittlerweile auch ziemlich gut.

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Helmut
Helmut

Ich muss hier mal meine Tipps mitteilen, gerade weil immer nur die selben Online Anbieter genannt werden, die noch nicht einmal Full HD Video oder gar Ultra HD Video unterstützen. Wir nutzen seit 5 Jahren TurboMeeting was sehr stabil seit Jahren läuft und auf Dauer auch besser für Unternehmen geeignet ist. Unbegrenzt viele Benutzerkonten ist nicht nur der einzige Vorteil, es ist eine echte On Premises Server Lösung. Durch den Kauf entstehen auch nur einmal Kosten, und nicht Jahr für Jahr wie bei den Miet-Angeboten. Oder wer z.B. gerne einen WebRTC Server möchte der kann unter https://www.phone-power.com/ ein Angebot anfordern.

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U. Perl
U. Perl

Zu Webex Meetings schreibt Ihr: „Die App läuft auf allen gängigen Plattformen…“ – Entweder ist für damit für Euch wohl Linux nicht „gängig“ oder die Installation mit einem 32bit-Flash zählt als „läuft“.
Lange Rede … – unter Linux ist mit Cisco Webex Meetings nicht viel los.

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Berti Kolbow-Lehradt

Danke für den Hinweis. Ich habe den Aspekt ergänzt.

Antworten
Martin
Martin

Die meisten dieser Tools hier sind aus meiner Sicht im beruflichen Alltag eher als schwierig zu bewerten, und ich habe tatsächlich alle auch selbst getestet. Gerade bei den SaaS Angeboten aus den USA ist einerseits Datenschutz ein Thema, andererseits ist die Qualität seit Beginn der Krise stark eingebrochen – Audio geht fast immer noch gut, aber das Video ist teilweise deutlich unter SD.
Es gibt außerdem inzwischen auch genug Anbieter von Open Source Lösungen, so dass man diese nicht mehr selbst hosten muss, da sollte auch Big Blue Button erwähnt werden. Das kommt zwar eigentlich aus dem Bildungsbereich, wurde aber von einigen Anbietern für die Business Nutzung adaptiert, bspw. hier: https://www.slowfoodfast.de . Deren Testserver kann man auch umsonst benutzen. Eigentlich braucht niemand mehr Zoom!

Antworten
Ronald
Ronald

Trember ist auch eine interessante neue Alternative – sogar aus Deutschland! Komplett kostenlos und ohne Registrierung. Funktioniert gut am Desktop und auch mobil – auch mit vielen Teilnehmern. Ermöglicht Screensharing, Fotos und sogar YouTube Videos teilen. Bin gespannt wie die sich weiterentwickeln. http://app.trember.com/

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Jan
Jan

Zu Webex Meetings: Leider funktionert die Web-Anwendung (Browser) nicht bei (gesicherten) Computern in Unternehmen, da müsste der Teilnehmer die App installieren. Ebenso ist mindestens der verbreitete Android-Browser Firefox nicht kompatibel.

Antworten
Lisa Brugger
Lisa Brugger

Neben all den Lösungen möchte ich auch unser Start-Up aus Berlin erwähnen. Wir haben einen Video Gruppen Call entworfen, der etwas anders aufgebaut ist, als die üblichen Video Lösungen. Wir haben dabei vor allem die Abwicklung von größeren Gruppen in den Vordergrund gestellt. Die trember Lösung ist kostenlos, ohne Registrierung oder Installation, komplett Browser-basiert und https verschlüsselt, aktuell bis 50 Teilnehmer.
Vorzüge sind, dass man sich im Video Raum frei bewegen kann, Videos und Bilder teilen kann, und jeder Teilnehmer gleichzeitig seinen Screen teilen kann, da man alle Medien im Hintergrund verschieben und in der Größe variieren kann.
https://app.trember.com

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Matthias I.
Matthias I.

Kurzt voran: Wieder ein super Beitrag.

Einige der Tools haben wir bei uns in der Firma auch schon durch, hier war auch immer der Datenschutz ein wichtiger Punkt. Wer dazu noch ein paar Infos bei einigen Tools möchte kann diese auf https://www.psw-group.de/blog/videokonferenz-software-vergleich-von-videokonferenztools/7529 finden.

Antworten
H. Fleischer
H. Fleischer

Auf jeden Fall gehört hier noch Akeyi auf die Liste – eine neue Lösung aus Deutschland, die sich sehr schnell bewährt hat und viel sicherer ist als die US-Anbieter. Wir nutzen es für Bewerbungsgespräche, klappt top.

Antworten
Jo
Jo

Von einem Technik-Mamagzin hätte ich mehr erwartet.
Erstens, die Unterscheidung ob selbst hostbar, innerhalb der EU und DSGVO-konform oder nicht.

Z.B. kostet die Lizenz der minimalsten Skype-Lösung 11 tausend Euro. Behörden, dazu zählen auch staatliche Schulen, müssen sich an die die DSGVO oder Vergleichbares halten und selbst hosten. Bzw. Firmen tuen dies, bei Schulen sehe ich starke Versäumnisse des Staates.

Es fehlen einige brauchbare Lösungen, z.B Apache Open Meeting, Big Blue Button

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