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Zoom-Hintergrund einstellen: So wird es auch vor der Webcam Weihnachten

Habt ihr ein unaufgeräumtes Homeoffice zu verstecken oder wollt für mehr Weihnachtsstimmung sorgen? Virtuelle Hintergründe bei Zoom machen’s möglich – wir zeigen euch, wie’s geht.

Von Julius Beineke
3 Min. Lesezeit
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Weihnachtliche Stimmung im Videocall? Mit dem richtigen Zoom-Hintergrund kein Problem! 

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Neben immer mehr Video-Calls und Konferenzen, die mittlerweile in Heimarbeit stattfinden, suchen viele Menschen auch für Weihnachten 2020 nach digitalen Lösungen. Egal ob ihr das unaufgeräumte Arbeitszimmer nicht Vorgesetzte und Kollegen streamen wollt oder aber nach einem besonders weihnachtlichen Zoom-Hintergrund sucht, um für eine festlichere Stimmung zu sorgen: Die Funktionsweise bleibt gleich.

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Wenn ihr für eure Kommunikation den Video-Conferencing-Dienst Zoom benutzt, könnt ihr mit der zugehörigen Software den Hintergrund in eurem Videobild ausblenden. Voraussetzung ist leistungsfähige Hardware – oder eine einfarbige Oberfläche wie ein Greenscreen.

Am besten und hardware-schonendsten funktionieren die virtuellen Hintergründe mit einem Greenscreen, der in eurem Rücken hängt. (Screenshot: t3n)

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Wie bei jeder Anwendung, die die „Chroma-Key“ genannte Technik nutzt, wird ein Bild – in diesem Fall ein Foto – als Ebene unter das Videobild gelegt und dadurch erst einmal komplett überlagert. Anschließend geht die Software, hier Zoom, daran, alle Bereiche des „oben liegenden“ Videobildes in einer bestimmten Farbe unsichtbar beziehungsweise durchsichtig zu machen. An diesen Stellen wird dann das „unten liegende“ Foto sichtbar.

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Keine Lust auf Zoom? Wir fassen die beliebtesten Alternativen für euch zusammen

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Weihnachten oder Strand? So schaltet ihr den virtuellen Hintergrund ein

Um das Feature zu aktivieren, öffnet ihr das Einstellungen-Fenster von Zoom und wählt „Virtueller Hintergrund“. Sofern euer Rechner nicht die Mindestvoraussetzungen erfüllt, müsst ihr hier den Haken bei „Greenscreen-Technik“ setzen. Seid ihr bereits in einer laufenden Konferenz, könnt ihr das Feature über den kleinen Pfeil neben dem Kamerasymbol am unteren Bildrand ansteuern.

Über das kleine Plus wählt ihr Bilddateien von eurer lokalen Festplatte aus, die dann euren Hintergrund ersetzen. Zoom versucht eigenständig, die auszublendende Farbe zu erkennen. Funktioniert das nicht richtig, könnt ihr den kleinen, ovalen Button in der Vorschau anklicken und dann im Videobild genau die Farbe wählen, die Zoom für euch „durchsichtig“ machen soll.

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Für Desktop-Rechner ist mindestens ein Intel-i5-, besser ein i7-Vierkernprozessor zusammen mit macOS 10.13 oder Windows 10 Voraussetzung, damit ihr auf einen Greenscreen verzichten könnt. Für die iOS-App müsst ihr mindestens ein iPhone 8 oder neuer am Start haben.

Noch kein Zoom? Hier geht es direkt zum Anbieter! *

Tipps zum Greenscreen-Einsatz

Der Begriff Greenscreen ist hier etwas irreführend. Ihr müsst nicht unbedingt einen tatsächlich grünen Hintergrund in eurem Rücken haben – theoretisch tut es fast jede einfarbige Oberfläche. Ausdrücklich zu empfehlen sind jedoch grün oder blau, da beispielsweise bei weiß, rot oder schwarz auch Teile eures Videobildes durchsichtig werden, die zu sehen sein sollten – etwa Haare, Augenbrauen, Kleidung oder Bereiche eures Gesichtes. Natürlich solltet ihr je nach Hintergrundfarbe aufpassen, was ihr anhabt. Ein grünes Shirt vor einem Greenscreen wird dann ebenso durchsichtig.

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Setzt ihr einen Greenscreen ein, solltet ihr auf Objekte achten, die die gleiche Farbe wie euer Hintergrund haben – sie werden mit ausgeblendet. Hier ein grünes Buch, das gleiche gilt für Klamotten. (Screenshot: t3n)

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Ihr könnt euch als Greenscreen verhältnismäßig günstig ein einfaches Stofftuch in der jeweiligen Farbe zulegen und es beispielsweise mit Reißzwecken hinter euch befestigen. Alternativ tut es aber auch ein passend gefärbtes, großes Bettlaken, eine Tischdecke oder dergleichen. Habt ihr noch nichts in der Art parat und/oder auch keine Aufhängemöglichkeit, wollt den virtuellen Hintergrund aber unbedingt nutzen, gibt es passende Produkte günstig im Onlinehandel* – alternativ auch in teuer, dafür komfortabler.*

Stets wichtig ist außerdem, dass ihr vor eurem Hintergrund gut ausgeleuchtet seid, da sich die Software sonst manchmal verschluckt, weil Farben nicht klar erkannt werden. Verzerrte Schatten, die ihr hinter euch auf euer virtuelles Hintergrundbild werft, sind nur effektiv zu vermeiden, wenn ihr mindestens zwei Lichtquellen habt, die sowohl euch als auch euren Greenscreen im Rücken beleuchten.

Ein kleiner Zusatztipp für Brillenträger: Achtet bei euren Video-Konferenzen mit virtuellem Hintergrund auf das Zusammenspiel eures Bildschirms mit euren Augengläsern. Spiegelt sich euer farbiger Hintergrund etwa im Display eures Laptops, mag sich diese Spiegelung wiederum in euren Brillengläsern spiegeln – die ja eure Kamera abfilmt. Das kann genau dort zu unschönen Effekten führen, wo eure Konferenzpartner eigentlich eure Augen sehen sollten.

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Übrigens: Auch Skype hat pünktlich zu Weihnachten einige praktische neue Funktionen. Wer sich die kostenlose Desktop-Variante von Skype herunterlädt, ist weniger stark auf leistungsstarke Hardware oder einen Greenscreen angewiesen. Auf den meisten Geräten reicht es bereits, ein entsprechendes Bild in die App zu laden und es mit wenigen Klicks als Hintergrund einzurichten.

Der Artikel wurde am 22.12.2020 aktualisiert

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Dein t3n-Team

Benny

Dazu wichtig zu erwähnen ist vielleicht, dass „zoom“ ziemlich umstritten ist was den Datenschutz angeht. Die tracken alles was geht: https://zoom.us/de-de/privacy.html

Antworten
Thomas

Wir nützen einfach die Gratis-Version von: http://www.chromacam.me
klappt perfekt.

Antworten
Dan Riesen

Ja, das ist ein lustiges Tool, danke für die Anleitung Julius. Das Keying kommt aber, wie du sagst, nur wirklich gut mit einem grünen Hintergrund in Greenscreen. Wichtig auch, dass der Hintergrund nicht grün reflektiert, z.B. auf die Haare, sonst ist der Rand nicht wirklich schon gekeyt.
Dazu nun noch ein Setup mit zwei oder gar drei Kameras, einen Logo Einblender und ihr habt ein Profi Business TV!
Weiter Tipps in meine Blogeintrag. Gibt auch eine Auflistung von Zoom Alternativen: https://www.aloco.ch/blog/online-unterricht-teaching

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