Ratgeber

Corona: Mit nur 4 dieser 12 Tools arbeitet ihr im Homeoffice wie im Büro

Hier zeigen wir euch Software, mit der ihr von Zuhause aus arbeitet, als wärt ihr mit eurem Team im Büro. (Bild: t3n)

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Ob ihr es Homeoffice, Remote-Work oder Telearbeit nennt – diese Tools braucht ihr, um von daheim aus ordentlich arbeiten können.

Wir hoffen, ihr seid alle mittlerweile im Homeoffice angekommen – sofern möglich. t3n schreibt auch von heimischen Schreibtisch oder der Couch aus.

Für uns wie für euch ist es nicht nur aber auch und besonders in Zeiten der Corona-Krise wichtig, bei der Heimarbeit stets mit dem Team connected zu sein und so effizient wie am normalen Arbeitsplatz zu arbeiten. Dafür braucht es natürlich neben gutem Kaffee, warmen Socken und einem ruhigen Plätzchen in den eigenen vier Wänden auch schlicht die richtige Software auf dem Laptop oder Heimrechner.

Wenn ihr nicht eh schon einen funktionierenden Workflow für Remote-Work mitsamt passenden Tools gefunden habt, findet ihr hier ein paar gute Grundlagen, mit denen ihr einfach wie sonst weiterarbeiten könnt. Wenn ihr aus unseren fünf Bereichen jeweils eine Software am Start habt, solltet ihr gut bedient sein. Dazu zeigen wir euch ein paar Helferlein-Programme, die euch die Arbeit gesünder und komfortabler gestalten sollen.

Team-Messenger Slack. (Screenshot: Slack)

Per Chat in Kontakt bleiben – Team-Messenger

Kurze Kommunikationswege sind wichtig, schreibend ohne große Umwege in Kontakt mit Kollegen und Kolleginnen zu bleiben ist bei der meisten Zusammenarbeit daher das Mindeste. Hier bieten sich Business-Messenger und Kollaborationstools an, von denen ihr einen gemeinsam mit eurem Team nutzen solltet:

Bei t3n setzen wir auf Slack.* Der Messenger bringt von Haus aus schon so ziemlich alles mit, was ihr für die Zusammenarbeit braucht. Auch Videokonferenzen sind mittlerweile möglich. Reicht euch das nicht, könnt ihr ihn aber auch noch mit Erweiterungen aufbohren. Kleine Teams nutzen Slack kostenlos, für größere Runden geht’s ab 6,25 Euro im Monat los. Wie ihr noch mehr aus dem Tool herausholt, zeigen wir euch hier.

Der derzeit wohl größte Slack-Konkurrent ist Microsoft Teams. Vor nicht allzu langer Zeit zog dieser sogar an der Konkurrenz vorbei und erfreut sich gerade zur aktuellen Krisenzeit äußerster Beliebtheit. Der Messenger ist praktischerweise Teil von Microsofts Office-365-Paket*, dessen Essentials ab 4,20 Euro pro User im Monat kosten. Daher ist seine größte Stärke auch die direkte Integration anderer Office-Dienste wie Word oder Outlook. Alternativ nutzen ihn bis zu 300 Mitgliedern aber auch kostenlos mit eingeschränktem Funktionsumfang – hier fehlen dann beispielsweise Audio-Anrufe und Video-Calls.

Multiwindow bei Microsoft Teams.

Konferenzen und Meetings lassen sich in separaten Fenstern aus dem Teams-Fenster „raus poppen“. (Bild: Microsoft; Screenshot: t3n)

Als Teil von Googles G Suite könnt ihr alternativ zu Hangouts Chats greifen. Der Messenger löste vor nicht allzu langer Zeit das klassische Hangouts ab und bietet als größten Vorzug volle Integration und Schnittstellen mit den anderen Google-Tools aus der G Suite wie Docs, Drive, Gmail und dem Video-Call-Dienst Meet. Voraussetzung ist hier allerdings ein kostenpflichtiges Abo für normalerweise mindestens 5,20 Euro pro User und Monat – derzeit kostet es euch aber nur 4,68 Euro. Als kostenlose Variante bleibt weiterhin das gute alte Hangouts, das aber nur grundlegende Chat- und Kommunikationsfunktionen bietet. Ob sich das Upgrade generell für euch lohnt, lest ihr hier.

Vor- und Nachteile haben alle Team-Messenger. Unsere Empfehlung, wenn es wie im Moment besonders schnell und simpel gehen muss: Nehmt das, was in eurem Unternehmen eh schon zum Einsatz kommt oder ansonsten das, womit ihr euch am wohlsten fühlt.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

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Dein t3n-Team

8 Kommentare
Adalbert Szymczak
Adalbert Szymczak

Was soll der Artikel dem Home Officer bringen?
Es ist zwingend notwendig, dass mit der Software, die in der Firma verwendet und freigeben für Home Office ist, gearbeitet wird. Die IT,ler würden Ihnen was erzählen. Denn was bringt Slack oder MS Teams oder die vorgestellten Messenger und Chats, wenns keiner meiner Kollegen oder Chefs anwendet,nämlich garnichts!

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Benkt
Benkt

Als „Oberentscheider“ für alles bei mir in der Firma finde ich diese Artikel durchaus interessant. Gerne schaue ich mir die Vorschläge durch und entscheide im Team oder gar eigenmächtig, ob eine Software oder ein Dienst gekauft wird.
Und sicher ist auch in anderen Firmen die IT-Abteilung oder die Etage darüber interessiert, wenn es neue Vorschläge für etablierte, möglicherweise angestaubte Lösungen gibt. Einfach mal anfragen :D

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Julius Beineke

Hallo Adalbert,

danke für deine Nachfrage. Und du hast natürlich völlig recht – genau deswegen haben wir an einigen Stellen ja auch darauf hingewiesen, dass man im Idealfall zumindest vorerst das nutzt, was im Unternehmen/unter Kolleg*innen eh zum Einsatz kommt.
Es soll bei dieser Sammlung von Tools in erster Linie darum gehen, schnell eine Basis schaffen zu können, mit der man im Homeoffice losarbeiten kann.

Viele Grüße, bleib gesund!

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Belnas
Belnas

Warum keine freie Open Source Tools wie Mattermost, Riot, Nextcloud, Telegram etc?
Das ist aus Datenschutz Sicht viel sinnvoller und man ist unabhängig von Google, Microsoft, Amazon etc.

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Dennis
Dennis

Die „Tippliste“ mit den ganzen „Übersee“-Tools finde ich aus Datenschutz schon etwas bedenklich. Unternehmen mit eigenen IT Abteilungen oder ordentlichen IT Dienstleister werden die rechtlichen Fallstricke schon beachten, aber unbedarfte kleine Firmen oder vielleicht auch einzelne Mitarbeiter können durch solche „Tipps“ schon mal schnell auf rechtliches Glatteis geraten.
Eine Bitte also, auch wenn die Tools alle hip sind und im Startup Loft gut ankommen, nur Tipps geben, die mit den üblichen EU-weiten Rahmenbedingungen vereinbar sind.
Danke

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Julius Beineke

Hallo Dennis,

danke für deinen Kommentar! Du hast natürlich völlig recht – in Sachen Datenschutz ist da bei allem noch Raum nach oben.
Es soll bei dieser Sammlung von Tools in erster Linie darum gehen, schnell eine Basis schaffen zu können, mit der man im Homeoffice erst einmal losarbeiten kann. Wir sind natürlich auch schwer davon ausgegangen, dass viele unserer Leser*innen ohnehin schon entsprechende Lösungen in place haben. Wer das unglücklicherweise noch nicht hat, kann mit unseren Empfehlungen aber erstmal grundlegend anfangen und etwa im Austausch via Slack oder Google dann auch auf bessere Lösungen kommen.
So, wie man ja einst auch den Internet Explorer in erster Linie dafür nutzte, um sich andere Browser zuzulegen. ;-)

Viele Grüße, bleib gesund!

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CarAug
CarAug

Homeoffice hin und Homeoffice her. Versuchen Sie mal SAP aus der Ferne ohne Brreitband zu bewegen. Glasfaser und flächendeckendes 4G sind wohl vorher zu haben, danach Soft- u d Hardware. Ohne dem geht gar nichts.

Antworten
MrX.
MrX.

Ich frage mich wie Homeoffice funktionieren soll wenn die CAD Anwendungen wie Inventor, EPLAN, technische Tools und Dongles am Dongleserver im Firmennetzwerk hängen?
Es ist schon lahm im Firmennetzwerk damit zu arbeiten, wie soll das über den dünnen DSL-Leitungen die wir auf dem Land haben funktionieren?
Alle 2000 MA greifen von aussen auf die Server zu….

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