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Groß wie der Jupiter: James-Webb-Teleskop entdeckt riesige Objekte, die sich wild durchs All bewegen

Zuerst haben Forschende mithilfe des James-Webb-Space-Telescope zwei Objekte entdeckt, die so groß sind wie ganze Planeten. Nun empfangen sie merkwürdige Radiosignale von den Objekten.

2 Min. Lesezeit
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Der Jupiter ist der größte Planet unseres Sonnensystems. Mit den Jumbo scheint er außer der Größe jedoch nicht viel gemeinsam zu haben. (Symbolbild: Artsiom P/ Shutterstock)

Zwei riesige Objekte, so groß wie Planeten, driften momentan durchs Weltall. Schon im vergangen Herbst wurden sie von zwei Wissenschaftlern der Europäischen Raumfahrtbehörde mithilfe des James-Webb-Teleskops entdeckt. Die Objekte sollen so groß sein wie der Jupiter, wodurch sie den Namen „Jumbo“ für Jupiter Mass Binary Objects bekamen. Sie driften komplett ohne Stern quer durch das Weltall.

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Merkwürdige Signale

Doch damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende. Der mexikanische Astrophysiker Luis Rodríguez hat nun eine weitere Entdeckung gemacht, wie er in einem Interview mit livescience.com erzählt.

Weil die Nationale Autonome Universität von Mexico (UNAM) wissen wollte, ob die Objekte irgendwelche Radiosignale abgeben, hat Rodríguez das US National Radio Astronomy Observatory durchsucht. Mithilfe von Radioteleskopen messen und speichern Forschende dort viele verschiedene Radiosignale aus dem All. Im Archiv wurde der mexikanische Forscher dann auch fündig: Die Jumbo geben tatsächlich ein Radiosignal ab. Dadurch können die Forschenden viel über die Herkunft und Art der Objekte herausfinden.

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Laut dem veröffentlichten Paper von Rodríguez und seinem Team gibt es insgesamt über 40 Jumbo dieser Art. Doch die Forschenden schauen sich insbesondere das Jumbo Nummer 24 an. Das Besondere daran: Die Objekte sind schwerer als alle anderen Paare und haben einen sehr geringen Abstand zwischen sich.

Was steckt hinter den Signalen?

Die Radiosignale ähneln jedoch nicht, wie man annehmen würde, denen von Planeten. Von der Größe könnten die Jumbo auch tote Sterne sein. Hier würden die Radiosignale aufgrund des schnell rotierenden Kerns aber pulsieren. Doch das Radiosignal der Objekte sieht auch hierfür zu anders auch.

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Zusätzlich testen Rodríguez und sein Team, ob wohlmöglich etwas hinter den beiden Brocken die Quelle des Signals ist. Doch hier ist die Wahrscheinlichkeit mit 1 zu 10.000 sehr gering. Auch Aliens schließt der Forscher aus. Hierfür seien die Radiofrequenzen zu natürlich.

Die Existenz der Jumbo lässt nun Forschende ihre Theorien zur Entstehung von Sternen und Planeten überdenken. Laut den bisherigen Theorien lassen sich diese Paare nicht wirklich erklären. Noch weiß also niemand, wie die Juumbo entstehen und was es genau mit den Objekten auf sich hat.

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Dein t3n-Team

Mab

diese Objekte driften nicht „momentan“ herum, sondern vermutlich seit Milliarden Jahren, und werden es noch länger tun.

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