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Nicht nur Kate Bush: Diesen Songs verhilft der Netflix-Effekt zu einem Comeback

Dank „Stranger Things“ ist die Musikerin Kate Bush auf dem besten Weg an die Spitze der Charts – 37 Jahre nach Veröffentlichung ihres Hits „Running Up That Hill“. Wir zeigen euch, wo der „Netflix-Effekt“ noch gewirkt hat.

2 Min. Lesezeit
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37 Jahre nach der Erstveröffentlichung nimmt Kate Bushs „Running Up That Hill“ Kurs auf Platz 1 der britischen Charts. (Screenshot: Youtube/t3n)

Schon mal vom „Netflix-Effekt“ gehört? Damit ist ein Phänomen gemeint, bei dem Schauspieler:innen, Songs beziehungsweise Künstler:innen oder auch Marken quasi über Nacht zu immenser Berühmt- und Beliebtheit kommen – weil sie in einer Netflix-Serie auftauchen. Der Netflix-Effekt wirkt dabei nicht nur bei Newcomer:innen, sondern hat schon mehrfach „ollen Kamellen“ zu neuem Ruhm verholfen.

Netflix-Effekt: Diese Lieder feiern dank Netflix und Co ein Comeback

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Selbstverständlich funktioniert dieses Prinzip nicht nur auf Netflix – auch andere Serien und Filme haben die Macht, die Vergangenheit wieder zum Hype zu machen. Wir stellen euch ein paar Beispiele vor.

Kate Bush – „Running Up That Hill (A Deal With God)”

Aus aktuellem Anlass fangen wir natürlich mit Kate Bush an. Ihr Lied „Running Up That Hill“ war schon zum Zeitpunkt seiner Erstveröffentlichung im August 1985 ein kleiner Erfolg und erreichte Platz 9 der UK-Charts.

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In der vierten Staffel von „Stranger Things“ spielt das Lied dann eine Schlüsselrolle – und könnte es noch im Juni auf Platz 1 in den UK-Charts schaffen. In Australien, Neuseeland, der Schweiz und Schweden ist es schon so weit. Da bedankt sich Kate Bush dann gerne direkt bei den Fans.

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Toto – „Africa“

Wenn wir schon bei „Stranger Things“ sind: Gleich in der ersten Staffel landete das Lied, das es nach seiner Veröffentlichung im Jahr 1982 in den USA auf Platz 1 schaffte, auf dem Soundtrack.

Auch wenn „Africa“ nach „Stranger Things“ keine nennenswerten Chartplatzierungen erreichen konnte, wurde dadurch wohl etwas ganz anderes losgetreten: In der Folge twitterte die damals 14-jährige Mary Klym immer und immer wieder die Aufforderung an die Alternative-Rock-Band Weezer, das Stück doch bitte zu covern. Weezer ließen sich eine Weile bitten, coverten dann erst ein anderes Stück von Toto – und lieferten im Mai 2018 schließlich ab.

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Limahl – „Neverending Story“

„Stranger Things“ zum Dritten: Zum Soundtrack der dritten Staffel gehört unter anderem Limahls One-Hit-Wonder „Neverending Story“. Nach der Veröffentlichung 1984 folgten Top-10-Platzierungen in zahlreichen Ländern.

Dank „Stranger Things“ verzeichneten Youtube und Spotify eine Steigerung der Zugriffzahlen um mehr als 800 Prozent. Der Künstler selbst sieht den unerwarteten Erfolg ganz pragmatisch. Die Tantiemen seien seine „Altersrente“, erklärte er.

Journey – „Don’t Stop Believin’“

Mit „Don’t Stop Believin’“ gelang der US-amerikanischen Rockband Journey im Oktober 1981 ein Welthit – fast zehn Millionen Mal ging die Platte weltweit über den Ladentisch.

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Als die Musical-Serie „Glee“ das Stück in der Pilotfolge performte, kochte die Begeisterung erneut hoch – allerdings für die Coverversion, die noch einmal 1,7 Millionen Mal verkauft wurde.

The Beatles – „Tomorrow Never Knows“

Zugegeben: Die Beatles waren natürlich nie weg, können insofern also auch kein Comeback erleben. Dass Don Draper in der achten Folge der fünften Staffel von „Mad Men“ die Platte „Revolver“ auflegt und „Tomorrow Never Knows“ anwählt, ist trotzdem bemerkenswert.

Die Erlaubnis, originale Beatles-Songs im Fernsehen verwenden zu dürfen, ist nämlich ausgesprochen schwer zu bekommen – und kostspielig obendrein. 250.000 US-Dollar soll „Mad Men“-Drehbuchautor Matthew Weiner dafür gezahlt haben.

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