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Deshalb spielten Katzen in der Windows-8-Entwicklung eine ganz besondere Rolle

Katzen als unheilvolles Omen? Eigentlich Aberglaube, aber für das Entwicklungsteam von Windows 8 war das tatsächlich Realität.

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Bei der Windows-8-Entwicklung dienten Katzen als Warnsignal. (Foto: Pazargic Liviu / Shutterstock.com)

Ich habe die Katzen gesehen! Dieser Satz gehörte laut dem Microsoft-Entwickler Raymond Chen tatsächlich zum Alltag des Entwicklungsteams, das am Tablet-Interface für Windows 8 gearbeitet hat. Und es war nie ein gutes Zeichen. Dabei ging es laut Chen, der die amüsante Anekdote kürzlich in einem Blogbeitrag geteilt hat, allerdings nicht um echte Katzen.

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Das Tablet-Interface von Windows 8 war als Anordnung verschiedener Ebenen aufgebaut. Eine stellt in diesem Fall eine Vollbild-Ebene dar. Gleiches gilt für die Startebene. Wird eine App geschlossen, müsste die Startebene zum Vorschein kommen.

Bei der Entwicklung des Betriebssystems kam es aber naturgemäß auch immer wieder zu Problemen, so Chen, und es wurde gar keine Ebene angezeigt. Stattdessen gab es lediglich einen schwarzer Bildschirm zu sehen.

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Laut Chen war ein schwarzer Bildschirm allerdings keine sonderliche hilfreiche Information für das Entwicklungsteam. Denn letztlich könnte dahinter auch ein Treiberfehler oder etwas völlig anderes stecken. Damit an der Stelle für die Entwickler:Innen ersichtlich war, dass es sich wirklich um ein Interface-Problem gehandelt hat, fügte das Team eine unterste grafische Schicht ein – und auf der wohnten zwei Katzen.

Windows 8: Katzen als Warnsignal

War keine der anderen Ebenen sichtbar, starrten die Microsoft-Entwickler:innen auf ein ASCII-Bild, das zwei nebeneinandersitzende Katzen zeigte. Tatsächlich gab es sogar mehrere Varianten des Bildes. Mit jedem Aufruf veränderte es sich leicht. Insgesamt neun dieser Bilder gab, die nacheinander abgespielt eine Animation ergeben haben.

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Sämtliche Katzenbilder als Animation. (Grafik: Microsoft)

Wurde das Bild neun Mal angezeigt, lief die Animation rückwärts zurück bis zum Anfang. Allerdings, so Chen, soll im Entwicklungsteam niemand so weit gekommen sein. Die meisten Entwickler:innen hätten bei ihrer Arbeit höchstens das erste Katzenbild zu Gesicht bekommen.

Am Ende wurde die Katzen dann in den Ruhestand geschickt, weil sie negative Auswirkungen auf die Performance hatte. Irgendwie schade, denn die Katzen sind allemal beruhigender anzuschauen als der klassische Bluescreen.

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