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Ratgeber

Kein Designabschluss? Mit diesen 8 Tipps gelingt die Karriere dennoch

(Foto: Adobe Stock – chika_milan)

Besonders in der Design-Branche ist ein Studium keine Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere. Wir zeigen dir Tipps, mit denen du auch ohne Studium Fuß fassen kannst.

Wer Lust auf Design hat, denkt oft, dass die Perspektiven ohne Studium rar ausfallen und entscheiden sich „irgendwas mit Design“ zu studieren. Doch so einfach ist es nicht: Viele Studiengänge verlangen unter anderem eine mehrjährige Praxiserfahrung und vor allem Arbeitsproben. Natürlich gibt es auch Studiengänge mit anderen Voraussetzungen.

Und nach dem Studium beklagen sich Designer immer häufiger über den Arbeitsmarkt. Viele Unternehmen verlangen eine mehrjährige Praxiserfahrung und Fähigkeiten, die man nur außerhalb der Universität lernt.

Wie gefragt sind studierte Designer eigentlich noch? Geht es nicht in erster Linie um das Talent? Die Design-Branche ist so umfangreich und lässt oft zu viel Freiraum zum Interpretieren. Ein Webdesigner ist zum Beispiel gleichzeitig ein UI- und/oder UX-Designer.

Damit der Traum von der Karriere als Designer auch ohne Studium wahr wird, haben wir euch acht Tipps rausgesucht, mit denen ihr trotzdem Fuß in der Branche fassen könnt.

Spezialisieren

Die Design-Branche bietet viele verschiedene Bereiche: Produktdesign, Webdesign, Printdesign, Ui/UX-Design und viele mehr. Nachdem die Basics sitzen, solltest du beginnen, dich auf etwas zu spezialisieren und deine Fähigkeiten kontinuierlich ausbauen. Natürlich schadet es nicht, auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen.

In Hardware investieren

Wenn deine Tools infiziert sind, bist du es auch. Ein veralteter Computer, der deiner Software nicht standhält, kann plötzlich abstürzen oder sich während deines Workflows aufhängen. Und das will wirklich keiner! Jeder Designer weiß, wie schmerzhaft der Verlust einer Datei ist.

Die Creative Cloud von Adobe beansprucht viel Speicherplatz, besonders wenn mehrere Tools gleichzeitig installiert sind – was bei den meisten Designern der Fall sein dürfte. Du solltest bereits beim Kauf darauf achten, dass die Hardware mit solchen Datenmengen umgehen kann.

Software beherrschen

Designer bevorzugen oft die Tools, mit denen sie ihre Karriere gestartet haben. Derzeit sind häufig Adobe-Produkte der Standard. Dabei gibt es immer mehr Software, die moderner und vor allem agiler ist. Vorreiter sind Sketch und Affinity.

Wer ohne Studium oder Ausbildung in die Design-Branche rutschen will, sollte sich ausreichend Zeit nehmen, um diese Tools zu beherrschen – denn die sind für Designer essentiell.

Die meisten Software-Hersteller bieten Tutorials zur Selbstschulung an. Aber auch Youtube oder Tutsplus könnten weitere Anlaufstellen sein.

Das Schreiben lernen

Das Bloggen oder Texten zu beherrschen, geht über die wichtigsten Skills hinaus. Aber der Job eines Designers ist mehr, als nach hübschen Bildern zu suchen oder Dinge ästhetisch gut aussehen zu lassen. Es gibt Unmengen an Blogs und Büchern, wo Designer ihre Meinungen teilen und Informationen weitergeben.

Ein Blog hilft dir außerdem zur Selbstvermarktung. Vielleicht konntest du bisher nicht all deine Skills mit einem Design zeigen. Dann schreib darüber! Zeige den Leuten, was du weißt und worin du ein Experte bist. Darüber hinaus hilft das Texten auch, um Loren-Impsum-Platzhalter durch echten Text zu ersetzten.

Entwickle deinen Stil

Es gibt Trends und es gibt deinen eigenen Stil. Dein eigener Stil entwickelt sich natürlich nicht von heute auf morgen. Doch wenn du ihn erst mal gefunden hast, sollte er sich von der großen Masse abheben. Abhängig von deinem Anstellungsverhältnis hast du die Möglichkeit, dich mehr oder weniger auszutoben.

Wenn du deinen eigenen Stil entwickelst, sollten das, was du am besten kannst und das, woran du am liebsten arbeitest, aufeinandertreffen.

Portfolio

Besonders Kreative haben heute viel mehr Möglichkeiten, ihre Arbeiten in einem Online-Portfolio zu präsentieren. Davon profitiert nicht nur die Bewerbung auf eine Festanstellung, sondern bei Freiberuflern auch die Akquise neuer Kunden. Mit den richtigen Tipps lässt sich der Erfolg deines Online-Portfolios maximieren.

Es versteht sich von selbst, dass du in deinem Portfolio deine besten Werke präsentieren solltest – und zwar so professionell wie irgend möglich. Auch wenn das viel Zeit und Aufwand in Anspruch nimmt, zahlt sich die Mühe fast immer aus.

Wie du das perfekte Portfolio gestaltest, haben wir bereits in einem Artikel beschrieben.

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Eine Reaktion
fabri

Hallo,
das stimmt, man benötigt nicht unbedingt einen Abschluss um in einer bestimmten Branche zu arbeiten. Wer sich hineinhängt, kann sehr weit kommen.
lg

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