News

Kein Schnäppchen: Twitter erlaubt Werbung ganz oben im Explore-Tab

Twitter gibt neue Werbeoption frei. (Foto: quka/ Shutterstock)

Nach mehrmonatigen Tests erlaubt Twitter jetzt das Schalten von Werbung ganz oben im sogenannten Explore-Tab – auch in Deutschland. Billig ist das Ganze aber sicher nicht.

Schon im Sommer 2018 hatte Twitter mit Tests für seine neue Werbeoption „Promoted-Trend-Spotlight“ begonnen. Zunächst konnten nur ausgewählte Werbekunden in den USA, Großbritannien und Japan die Anzeigen ganz oben im sogenannten Explore-Tab ausprobieren. Der Explore-Tab ist in der deutschen Twitter-Version unter #Entdecken zugänglich und zeigt Nutzern die aktuellen Trends ihrer jeweiligen Region an. Jetzt schaltet Twitter die Option für Werbetreibende auch in Deutschland frei.

Twitter: Zusätzliche Werbeoption im Explore-Tab

Die Anzeigen sind ein Zusatz zur schon angebotenen Promoted-Trend-Werbung. Im Rahmen der neuen Werbeoption können sechssekündige Videos und GIFs ebenso ganz oben im Explore-Tab angezeigt werden wie statische Bilder. Zu sehen sein wird die Premium-Werbung dann laut Twitter bei den zwei ersten Besuchen dieses Twitterbereichs pro Nutzer an einem Tag. Anschließend wird die Werbung dann an dem für die normale Promoted-Trend-Werbung vorgesehenen Ort ausgespielt.

Die Option dürfte allein durch ihre Platzierung Aufmerksamkeit bei den Nutzern generieren. Die Werbung erinnert etwas an die sogenannten Masthead-Ads bei Youtube. Auch dort nimmt die eingeblendete Werbung den oberen Bereich des Bildschirms ein. Allerdings dürfte der Explore-Tab sicher weniger populär sein. Mit der weiter stetig steigenden Nutzerzahl sei die Option auf Dauer aber sicher nicht zu verachten, lautet die Einschätzung der Branchenbeobachter von Socialmediatoday.

Promoted-Trend-Spotlight-Werbung wird nicht billig

Eines wird die Promoted-Trend-Spotlight-Werbung aber sicher nicht: billig. Konkrete Preise hat Twitter zwar nicht genannt. Aber schon die Option Promoted Trend soll Insidern zufolge rund 250.000 US-Dollar kosten – pro Tag. Insofern werden vor allem große Marken diese zusätzliche Form der Generierung von Aufmerksamkeit nutzen. Als Beispiel gibt Twitter etwa den neuen Streamingdienst Disney Plus an.

Mehr zum Thema:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung