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Diese KI kann vorhersagen, was als Nächstes passiert

Facebooks KI-Team hat einen neuen Algorithmus vorgestellt, der per visueller Analyse in der Lage ist, vorherzusagen, was als Nächstes passieren sollte. Das könnte AR-Brillen deutlich leistungsfähiger machen.

2 Min. Lesezeit
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Mit AR-Brillen kann man auch was Vernünftiges machen. (Bild: Varna Bulgaria/ Shutterstock)

Der „Anticipative Video Transformer (AVT)“ von Facebook soll zukünftige Aktionen in einem auf visueller Interpretation basierenden Prozess vorhersagen können. Das klingt überaus abstrakt, ist aber eigentlich ganz einfach zu verstehen.

Diese KI lernt durch Zuschauen

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So könnte die KI etwa aus einem Video, das zeigt, wie ein Reifen an einem Fahrzeug korrekt gewechselt wird, die Erkenntnis lernen, wie Reifen generell korrekt gewechselt werden. Würde man diese Erkenntnis nun in einer AR-Brille verankern, könnte die einem Reifenwechsel-Laien antizipativ helfen, seinen Reifen zu wechseln. Facebook erklärt das so:

AVT könnte besonders für Anwendungen wie einen AR-Action-Coach oder einen KI-Assistenten nützlich sein, indem es jemanden darauf hinweist, dass er bei der Erledigung einer Aufgabe einen Fehler machen könnte, oder indem es vorzeitig mit einer hilfreichen Aufforderung für den nächsten Schritt bei einer Aufgabe reagiert. AVT könnte zum Beispiel jemanden warnen, dass die Pfanne, die er gerade in die Hand nehmen will, heiß ist, und zwar auf der Grundlage der bisherigen Interaktionen der Person mit der Pfanne.

Science-Fiction in echt: Tu, was du noch nie getan hast – und das auch noch richtig

Schematisch dargestellt, sieht es eigentlich ganz einfach aus. (Illustrattion: Facebook)

Diese Technik hat sicherlich etwas aus einem Science-Fiction-Film. Die Datenbrille würde zu so etwas wie einem persönlichen Assistenten, der sogar bei Dingen behilflich sein könnte, die man nie zuvor getan hat. Das würde die persönlichen Handlungsspielräume deutlich erweitern. Mindestens wäre die Technologie zu Bildungszwecken oder im technischen Support gut einsetzbar. Routinewartungsarbeiten könnten ebenso gut mit einer Brille unterstützt werden, die den nächsten Handgriff exakt vorhersagen kann.

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Die neue KI ist noch weit von einer Marktreife entfernt und – wie stets – ist es völlig unklar, ob sich daraus jemals ein Produkt ableiten wird. Das Potenzial indes ist beachtlich. Tatsächlich könnten sich ganz neue Wege zur Steuerung von Benutzeraktionen und zur Minimierung von Fehlern durch Vorwegnahme künftiger Schritte ergeben.

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