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Gadgets & Lifestyle

Kindle: Amazons E-Reader trotz iPad Verkaufsschlager

Jeff Bezos gilt als einer der bekanntesten Köpfe im Internet-Business. (Foto: TimYang.net, Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Totgesagte leben länger - das scheint auch für den Kindle von Amazon zu gelten. Sahen viele Experten mit den aufkommenden Tablets, wie dem iPad von Apple oder dem Galaxy Tab von Samsung, schwere Zeiten für die E-Reader wie dem Marktführer Kindle von Amazon kommen, so sprechen die aktuellen Verkaufszahlen scheinbar eine andere Sprache. Nach offiziellen Unternehmensangaben kletterte der Kindle 3 in nur fünf Monaten an die Spitze der bestverkauften Artikel des Online-Martplatzes.

Der Kindle 3 verkaufte sich besser als Harry Potter

Der neue Kindle ist laut Amazon-CEO Jeff Bezos das bestverkaufte Produkt in der Geschichte von Amazon und hat sogar den siebten Band der erfolgreichen Harry Potter Reihe übertroffen. Besonders erfolgreich war auch das Weihnachtsgeschäft: 13,7 Millionen Artikel wurden weltweit verkauft. Das entspricht 158 Artikel pro Sekunde. Welchen Anteil der Kindle daran hatte, ließ Bezos allerdings offen.

Der Kindle ist laut Amazon-CEO Jeff Bezos ein Verkaufsschlager (Foto: TimYang.net, Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Tablet-Besitzer kaufen auch den Kindle

„Wir haben erkannt, dass viele Kunden, die einen Kindle gekauft haben auch schon ein Tablet besitzen“, erklärt der Amazon-Chef weiter. So sollen die Kunden ihre Tablets für Spiele, Filme und dem Surfen im Web nutzen und den Kindle zum Lesen von E-Books. Laut Amazon sollen die Kunden den Kindle zum Lesen bevorzugen, weil sein Gewicht geringer ist, seine Batterie länger hält und das E-Ink-Display sich besser für den Ausseneinatz eignet. Bezos selbst sieht den Preis von 139 US-Dollar als ausreichend niedrig an, um es den Kunden zu ermöglichen, auch beide Gerätetypen zu kaufen.

Marktforscher sehen den Kindle dennoch schwächer

Genaue Zahlen zu den Verkäufen des Kindle nannte Amazon nicht und so wirkt die Pressemitteilung letztlich eher wie eine Werbebotschaft, die neue Kunden von den Vorzügen des eigenen E-Readers überzeugen soll. Erst Ende November gab es Analystenberichte, nach denen der Kindle deutlich Anteile am E-Reader-Markt verloren hat. Nach einer Marktbefragung von Change Wave hat Amazon zwischen Februar und November 2010 insgesamt 21 Prozentpunkte verloren und liegt jetzt bei 47 Prozent. Großer Gewinner ist dagegen das iPad von Apple, das seinen Marktanteil vom August zum November von 16 auf 32 Prozent verdoppeln konnte.

Das Ende der E-Reader rund um den Kindle ist zwar noch nicht greifbar, aber bedenkt man, dass der Tablet-Markt gerade erst Fahrt aufgenommen hat, könnte das in einem Jahr schon ganz anders aussehen.

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