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EU fordert Ausbau der Ladestationen für E-Autos: Alle 60 Kilometer ein Ladepunkt

Im Rahmen des „Fit for 55“-Pakets hat der EU-Verkehrsausschuss einen Entwurf vorgelegt, der alle 60 Kilometer eine Ladestation für E-Autos und alle 100 Kilometer eine Wasserstofftankstelle vorsieht.

Von Hannah Klaiber
1 Min.
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Alle 60 Kilometer eine Ladestation für E-Autos, alle 100 Kilometer eine Wasserstofftankstelle: Das fordert der EU-Verkehrsausschuss bis 2026. (Foto: Shutterstock.com / Matej Kastelic)

Zunächst handelt es sich um ein Verhandlungsmandat für den Ausbau der Infrastruktur alternativer Antriebe, das die EU-Verkehrspolitiker beschlossen haben. Das Ziel ist eine schnellere und vor allem leistungsfähigere Einführung von Ladestationen auf den Hauptstraßen der EU sowie ein einfach zu bedienendes Aufladen und Betanken zu erschwinglichen, vergleichbaren und nicht diskriminierenden Preisen.

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Auf dem Weg zur Klimaneutralität sollen mehr Ladestationen stehen

Dem Text zufolge sollen bis 2026 mindestens alle 60 Kilometer elektrische Ladestationen entlang der EU-Hauptstraßen eingesetzt werden. Auch der Ausbau von Ladestationen für Lastwagen soll ausgebaut werden: zwei Ladestationen ab 2028 statt einer ab 2031, wie von der Kommission vorgeschlagen.

Ausnahmeregelungen sollen für Regionen in äußerster Randlage, auf Inseln und Straßen mit sehr wenig Verkehr gelten.

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Die Abgeordneten überbieten den Vorschlag der EU-Kommission auch in Sachen Wasserstofftankstellen: Entlang der EU-Straßen sollen diese von 2028 an alle 100 Kilometer installiert werden. Die Kommission hatte für entsprechende Stationen alle 150 Kilometer ab 2031 plädiert.

Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben sich in einem ersten Schritt darauf geeinigt, verbindliche nationale Mindestziele für den Aufbau einer Infrastruktur für alternative Kraftstoffe festzulegen. Die EU-Länder sind im zweiten Schritt dazu aufgefordert, bis 2024 einen Plan vorzulegen, wie diese Ziele erreicht werden können.

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Sobald das EU-Parlament den Entwurf der Verhandlungsposition gebilligt hat, sollen die Gespräche mit den EU-Regierungen über die endgültige Form der Rechtsvorschriften aufgenommen werden.

E-Ladestationen: Deutschland und die Niederlande stehen im EU-Vergleich am besten da

Auf die Pläne der EU-Länder darf man durchaus gespannt sein. Eine im Juni 2022 veröffentlichte Datenanalyse des Europäischen Automobilherstellerverbands (ACEA) hat gezeigt, dass die Hälfte aller Ladepunkte für Elektroautos in der Europäischen Union auf nur zwei Länder (und etwa zehn Prozent der EU-Fläche) konzentriert sind: die Niederlande (90.000 Ladepunkte) und Deutschland (60.000). Die andere Hälfte der Ladestationen sind demnach auf die übrigen 25 Länder verteilt.

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