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Führen im Homeoffice: Praxis-Guide erklärt, was Chefs jetzt wissen müssen

Führen im Homeoffice heißt Führung auf Distanz: Und so funktioniert es! (Grafik: t3n)

Führen im Homeoffice heißt Führung auf Distanz – und das ist für viele Managerinnen und Manager eine echte Herausforderung. Dieser Praxis-Guide gibt Tipps, wie Mitarbeiterführung auch remote klappt.

Seit mehreren Wochen ist die Situation unverändert: Das von den Landesregierungen ausgesprochene Kontaktverbot hat dazu geführt, dass viele Unternehmen ihre Belegschaft ins Homeoffice geschickt haben. Der Sinn dahinter ist, dass die Menschen sich zu Hause nicht mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 anstecken. Aus dieser Maßnahme heraus haben sich jedoch nicht nur für Mitarbeitende neue Herausforderungen ergeben, insbesondere Führungskräfte stecken mitten in einem Paradigmenwechsel: Das Führen auf Distanz beziehungsweise die Führung aus dem heimischen Büro heraus ist eine anspruchsvolle Aufgabe. „Es ist notwendig, sich kurz die Zeit zum Innehalten zu nehmen und nicht einfach die sonstige Bürotätigkeit eins zu eins in die heimischen vier Wände zu überführen“, rät auch Teresa Bauer in dem t3n Guide „Leadership aus dem Homeoffice“.

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Führen im Homeoffice heißt Führung auf Distanz

Führung auf Distanz ist anspruchsvoll. Wie es Chefinnen und Chefs gelingt, erklärt unser „Führen im Homeoffice“-Guide. (Foto: Shutterstock)

Teresa Bauer ist Gründerin von Getremote und berät Unternehmen dabei, ihre Angestellten reibungslos in die Heimarbeit zu überführen. Homeoffice-Regeln spielen dabei eine große Rolle. Was dort festgehalten wird, ist Thema des ersten Kapitels. Zusammen mit einem guten Dutzend weiterer Experten gibt sie in dem Handbuch wichtige Tipps, wie der Umzug gelingen kann. Aber auch andere Fragen sind beantwortet. Dazu zählen: Anhand welcher Methode lassen sich Kennzahlen erarbeiten, die Mitarbeitende auf Kurs halten? Wie können diese Kennzahlen im Fokus bleiben? Wie lässt sich ein Mitarbeitergespräch auf Distanz führen, ohne dabei unnahbar zu wirken?Welche Regeln gelten für die Kommunikation der Mitarbeiter im Homeoffice? Wie funktioniert Online-Teambuilding? Nicht nur Experten geben dazu Feedback, auch agile Unternehmen aus der Startup-Wirtschaft öffnen die Türen für einen Einblick.

Jan Marius Marquardt ist Gründer und CEO von Coyo. Gemeinsam mit seinem Team legt er Kennzahlen für die Mitarbeiter fest. Um zu überblicken, wie gut Ziele erreicht werden, greift er auf spezielle Programme zurück. Er sagt: „Über Tools wie Leapsome lassen sich Ziele auch remote sehr leicht tracken.“ Doch das ist keineswegs das einzige Programm. Auch der E-Scooter-Anbieter Tier, die Immobilienplattform McMakler und die E-Learning-Plattform Studydrive verraten, mit welchen Tools sie arbeiten, um Aufgaben und Meilensteine festzuhalten und sie zu überwachen. Bei Remote-Teamarbeit geht es nicht nur um Arbeitszeit und Verteilung von Aufgaben. Sie muss agil sein, sonst wird sie ihr Potenzial nicht ausschöpfen. In insgesamt zwei Kapiteln wird dieser Umstand genauer unter die Lupe genommen. Führungskräfte, die erstmals auf Distanz führen, haben im t3n Guide die Möglichkeit, direkt von den Profis zu lernen.

„Führen im Homeoffice“-Guide: Das Inhaltsverzeichnis

Vorwort – Die Vertrauensfrage
1. Kapitel – Leitfaden erarbeiten: Regeln schaffen Vertrauen
2. Kapitel – Kennzahlen erstellen: So bleiben Mitarbeitende auf Kurs
3. Kapitel – Ergebnisse festhalten: Mit diesen Tools behältst du den Überblick
4. Kapitel – Meetings führen: Spielregeln für den Call mit Kollegen
5. Kapitel – Mitarbeitergespräche führen: Auf Distanz, aber nicht unnahbar
6. Kapitel – Vorstellungsgespräche führen: Von Angesicht zu Angesicht
7. Kapitel – Kündigungsgespräche führen: Bleib menschlich
8. Kapitel – Zusammenhalt fördern: Beispiele für cooles Online-Teambuilding
9. Kapitel – Büchertipps für Fortgeschrittene und Profis

Auf insgesamt 33 Seiten bekommen Führungskräfte praktisches Wissen komprimiert und nutzwertig aufgearbeitet an die Hand. Der t3n-Online-Chefredakteur Stephan Dörner sowie die Ressortleiter Andreas Weck (Karriere) und Vicky Bargel (Startups) haben im Rahmen von Interviews, Ratgebern, Workflow-Tipps und Tool-Sammlungen die wichtigsten Punkte zusammengetragen. Remote-Arbeit wird uns in Deutschland und der Welt noch eine ganz Weile begleiten. Und klar ist auch, dass die Digitalisierung während und nach der Coronakrise einen deutlichen Schub in der Wirtschafts- und Arbeitswelt erlebt. Mit dem t3n Guide „Leadership im Homeoffice“ können Managerinnen und Manager sich jetzt schnell Wissen aneignen, um auch in der Zukunft stabile und erfolgsorientierte Teamarbeit und so den Geschäftserfolg zu sichern.

Hier geht’s zum „Führen im Homeoffice“-t3n Guide!

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4 Kommentare
Licht Elisabeth
Licht Elisabeth

Hallo,
führen im Homeoffice ist gut, aber es gibt noch etwas viel wichtigeres …. schaut mal das Video auf Youtube an von Christoph Dücker an.
Titel: Krise und Beruf – wie geht gerade jetzt gute Führung…
https://www.youtube.com/watch?v=EhL-9GlyiDI&t=13s

Frohe Ostern & Grüße

Antworten
Tobias Poeschl

Huhu,

super Text, das gefällt mir auch sowas mal zu erfahren :)

Danke euch und Frohe Ostern :)

Antworten
Martin Ullmann
Martin Ullmann

Wenn jemand Kaffeeküchen-Gespräche und Team-Building vermisst, dann sind das nur die Extrovertierten. Introvertierte haben diesbezüglich kein Problem mit Home Office.

Eine Führungskraft, die den Mitarbeitern nicht vertraut, hat – unabhängig vom Home Office – überhaupt nichts in der Führungsrolle zu suchen.

Viele Kollegen, mit denen man kommuniziert, sieht man auch im Büro nicht unbedingt. Insbesondere im größeren Unternehmen. Von daher ist es doch vollkommen egal, ob der irgendwo in einem anderen Büro sitzt oder zu Hause. Viele, die im Büro sitzen, reagieren auch nicht gerade schnell auf E-Mails.

Generell gilt: Es kommt auf das Arbeitsergebnis an. Wann und wo man das erarbeitet, sollte doch egal sein. Die Zeiten, wo für Anwesenheit bezahlt wurde, sind nun endlich vorbei!

Antworten
Dirk Steffes-tun

Ich arbeite schon seit ein paar Jahren zeitweise vom HomeOffice, für mich war die Umstellung auf nahezu 100 % also nicht sonderlich groß. Wir machen im Team jeden Tag einen fixen Video-Call, um ein paar allgemeine News auszutauschen und die Motivation hoch zu halten! Für Projekte dann 1:1-Gespräche oder in Kleingruppen. Es gibt mehr als genug Tools/Messenger mit Videofunktionalität, die einfach zu bedienen und meist (zumindest in der Basisversion) kostenlos sind.

Kündigungsgespräche würde ich aber nach wie vor nur persönlich führen, auch wenn man das noch so nett über die Kamera macht – ein no-go! Zum Glück aber kein Thema im Moment.

Antworten

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