News

Lenovos neuer All-in-One-Rechner lädt Smartphones kabellos

Lenovos Qi-Ladegerät mit integriertem Computer. (Foto: Lenovo)

Lenovo hat sein Ifa-Lineup an Geräten für den privaten Nutzer vorgestellt. Der All-in-One-Rechner A540 mit Qi-Ladestation fällt besonders ins Auge.

Die Ifa 2019 steht ins Haus und Lenovo hat offenbar entschieden, sich nicht darauf zu verlassen, während der Messe genügend Aufmerksamkeit zu bekommen. So nutzt das Unternehmen die Zeit vor der Ausstellung, um sein aktualisiertes Portfolio zu präsentieren.

Lenovos Ideacentre A540 kommt mit neuen Ideen

Das Lenovo Ideacentre A540 ist ein designorientiertes All-in-One-Gerät mit einer durchaus ungewöhnlichen Optik. Die Recheneinheit ist im Fuß des Monitors untergebracht, der seitlich damit verbunden ist. Das haben Kunden bislang so noch nicht gesehen.

Neben der ungewöhnlichen Optik des Geräts sorgt auch die integrierte Qi-Ladestation für Aufmerksamkeit. Hier können kompatible Smartphones auch geladen werden, wenn der Rechner ausgeschaltet ist. Dazu legt ihr das Smartphone einfach in die Mulde auf der Oberseite des Standfußes. Die Kamera des S540 verbirgt sich im Gehäuse und wird bei Bedarf ausgefahren. So ist sie vor unautorisierter Aktivierung geschützt.

Lenovo Ideacentre A540 (Foto: Lenovo)

1 von 5

Prozessoren von Intel oder AMD wählbar

Zum Einsatz kommen Intel-Prozessoren der Coffee-Lake-Generation. Wählbar sind der i7-9700T, der i5-9400T oder der i3-9100T. Alternativ stehen auch AMD-Prozessoren der Typen Ryzen 5 3400GE, Ryzen 3 3200GE oder Athlon 300GE zur Wahl. Diese kombinieren vier Kerne und eine AMD-Radeon RX 540X auf einem SoC (System-on-a-Chip).

An Speicher liefert das Ideacentre 4 bis 16 Gigabyte DDR4-Arbeitsspeicher, eine 128 bis 1.000 Gigabyte große SSD, sowie eine konventionelle Festplatte mit einem oder zwei Terabyte Kapazität.

Ideacentre A540 bietet Bildschirme mit 24 oder 27 Zoll

Kunden können entweder einen 24 oder einen 27 Zoll großen Bildschirm wählen. Beide Displaygrößen gibt es mit Touchscreen, aber nur für die 27-Zoll-Variante steht ein hochauflösendes QHD-Display zur Wahl. Der 24-Zoll-Bildschirm muss mit Full-HD auskommen. Durch die außerordentlich dünnen Ränder kommt das Ideacentre auf einen Bildschirmanteil von bis zu 93 Prozent.

Die Recheneinheit des A540 befindet sich im Standfuß. Da dieser recht klein ist, lagert Lenovo drei USB-Buchsen in das Display aus. Zwei USB-A-2.0-Ports, RJ45 für Gigabit Ethernet und ein SD-Kartenleser sind ebenfalls vorhanden. Ins WLAN lassen sich die Geräte mit 802.11 ac einbinden. Ein weiterer Monitor kann per HDMI angeschlossen werden.

Auf den AMD-Geräten ist laut Lenovo Windows 10 Home vorinstalliert, während die Intel-Varianten mit einem vorinstallierten Windows 10 Pro geliefert werden sollen.

Der A540 mit dem 24-Zoll-Bildschirm wird für Preise ab 799 Euro und die Variante mit dem 27 Zoll messenden Bildschirm wird für Preise ab 999 Euro erhältlich sein. Voraussichtlich ab Ende Oktober 2019 sollen die Geräte bestellt werden können.

Neue Monitore in 28 und 34 Zoll, auch für Gamer

Neben dem Ideacentre A540 hat Lenovo auch zwei neue Monitore vorgestellt. Dabei setzt der Hersteller auf große Diagonalen und feine Auflösungen.

Lenovos L28U-Monitor (Foto: Lenovo)

1 von 8

Der Monitor für jedermann mit der Modellbezeichnung L28u bietet ein IPS-Panel mit einer Diagonalen von 28 Zoll und einer Auflösung von 4k. Das Gerät unterstützt AMDs Free Sync und weist das Eye-Comfort-TÜV-Tertifikat auf, das dem Monitor augenschonende Funktionalität bescheinigt. Der L28u kommt voraussichtlich im Oktober zu einem Preis von 349 Euro auf den Markt.

Lenovos G34w-Gaming-Monitor (Foto: Lenovo)

1 von 5

Der Gaming-Monitor G34w bietet einen geschwungenen Bildschirm mit einer Diagonale von 34 Zoll bei einer Ratio von 21:9. Eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hz verspricht akkurates Gameplay bei butterweicher Optik. Der G34w kommt mit WQHD-Auflösung und wird 599 Euro kosten. Allerdings wird er erst ab Februar 2020 erhältlich sein.

Passend dazu:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

3 Kommentare
Jack
Jack

wie groß ist denn die Mulde im Standfuß, die Qi Ladefläche? Passt jedes qi fähige Handy in diese Mulde? Mittlerweile gibt es ja sogar schon Billig-Handys mit Qi Standard, siehe Liste qi kompatible Smartphones,
https://www.handys-drahtlos.de/#Qi_faehige_Handys_2019

Antworten
Dieter Petereit

Da passt jedes aktuelle Handy rein. Es gibt zwar keine Maße dafür, aber der Standfuß ist schon sehr groß und die Mulde geht fast über die gesamte Oberfläche.

Antworten
Jack

danke für die Antwort. Macht vermutlich doch einen aufgeräumten Schreibtisch, wenn man keine seperate Qi Ladestaion benötigt.

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung