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Lightroom: Adobe verpasst seiner Fotobearbeitung neue smarte Funktionen

Auf seiner Kreativkonferenz Max 2019 hat Adobe eine ganze Reihe neuer Funktionen für seine Lightroom-Produktpalette, die sich vornehmlich an Fotografen richtet, vorgestellt.

3 Min.
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Tutorials auf dem neuen Home-Screen. (Screenshot: Adobe)

Lightroom ist eine Palette an Software-Produkten, die es für verschiedene Plattformen mit unterschiedlichem Featureset gibt. Allen gemeinsam ist dabei, dass sie sich an Fotografen richten und diesen eine Art digitale Dunkelkammer bieten wollen.

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Ziel aller Neuerungen ist dabei stets die Verbesserung der Fotobearbeitung und -verwaltung. Und davon gibt es bei Lightroom jetzt eine ganze Menge, wie Adobe in einem Blog-Beitrag ausführlich schildert.

Lightroom für den Mac und Windows

In den Desktop-Versionen hat sich erwartungsgemäß am meisten getan. Wir schauen auf die Neuerungen im Einzelnen.

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Geführte Tutorials und interaktive Bearbeitungshelfer

Geführte Tutorials. (Screenshot: Adobe)

Geführte Tutorials. (Screenshot: Adobe)

Auch die Desktop-Versionen erhalten nun geführte Tutorials und interaktive Bearbeitungshelfer. Damit konnten die Versionen für Android, ChromeOS und iOS schon länger aufwarten. Die Tutorials sind so aufgebaut, dass Nutzer dabei professionellen Fotografen bei der Erledigung typischer Tasks über die Schulter schauen können. Adobe verspricht tägliche Updates für alle Lernbegierigen.

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Erweiterter Export

Erweiterter Export. (Screenshot: Adobe)

Erweiterter Export. (Screenshot: Adobe)

Der Export-Dialog bietet nun eine Fülle zusätzlicher Optionen. Neben dem Originalformat und dem gängigen JPEG kann Lightroom jetzt auch ins TIF-Format exportieren und dabei wichtige Parameter, wie Auflösung, Kompressionsgrad oder Farbraum setzen, wie sie etwa für die Druckvorstufe überaus wichtig sind.

GPU-Beschleunigung für den Editor

Rechner mit leistungsstarken GPU profitieren besonders von der neuen GPU-Unterstützung bei der Bildbearbeitung, bei der verschiedene performanceträchtige Bearbeitungsschritte auf den Grafikprozessor ausgelagert werden.

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Panoramen werden automatisch ergänzt

Panoramaergänzung. (Screenshot: Adobe)

Panoramaergänzung. (Screenshot: Adobe)

Bei Panoramen entsteht typischerweise ein Foto-Patchwork, dem an den Rändern Inhalte fehlen. Bislang haben wir dann schlicht den Bildausschnitt in den Bereich verkleinert, der vollständig mit Bildmaterial hinterlegt war. Künftig kann hierfür die neue Funktion „Fill Edges“ verwendet werden, die verspricht, die leeren Bereiche so zu füllen, dass es dem Kontext entspricht. Gut möglich, dass dabei nicht unbedingt stets der Wahrheit Genüge getan werden wird.

Weg von Photoshop Elements

Lightroom bekommt ein Migrations-Tool für die bisherigen Anwender von Photoshop Elements. Damit ist es möglich, vor allem die bereits gesammelten Metadaten wie Bewertungen, Schlüsselwörter oder Kennzeichnungen zu übernehmen. Das mag bislang vielfach Nutzer vom Wechsel abgehalten haben.

Lightroom für Android, ChromeOS und iOS

In manchen Bereichen führen die mobilen Versionen das Feld an, in anderen hinken sie hinterher. Insbesondere die iOS-Entwicklung scheint Adobe Probleme zu bereiten, sind doch die Android-Versionen stets ein Stückchen stärker.

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Erweiterter Export

Mit dem erweiterten Export können nun auch die Versionen für Android und ChromeOS TIF-Dateien exportieren und dabei Parameter beeinflussen. Die Desktop-Variante kann aber mehr und für iOS ist das Feature noch auf der Warteliste.

Kontextbezogene Hilfe

Hier ziehen die mobilen Versionen mit den Desktop-Varianten gleich und bringen die kontextsensitive Hilfe hinter das Fragezeichen-Icon am oberen Bildschirmrand. Hier soll zum jeweiligen Kontext passende Unterstützung geboten werden. Es ist aber auch möglich, per Suchfunktion nach anderen Themen zu fahnden.

Stapelverarbeitung

Mobile Stapelverarbeitung. (Screenshot: Adobe)

Mobile Stapelverarbeitung. (Screenshot: Adobe)

Endlich können auch die Nutzer der iOS-App einige Stapelverarbeitungsfunktionen nutzen. Auf dem Desktop geht das bereits seit vergangenem Jahr und die anderen Mobil-Apps sind seit August 2019 dazu in der Lage. Im Wesentlichen können hier Änderungen von einem Bild auf eines oder mehrere weitere Bilder angewendet werden.

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Lightroom Classic

Lightroom Classic ist die leistungsstarke Desktop-Variante der Software, die bei den Online-Komponenten allerdings abgespeckt ist und nur über die Sammlungen eine Verbindung zur Cloud und zu Mobilgeräten bietet. Auch dieser Version spendiert Adobe einige Neuerungen.

Kontext-abhängige Panoramenergänzung

Panoramen in Lightroom Classic (Screenshot: Adobe)

Panoramen in Lightroom Classic (Screenshot: Adobe)

Ebenso wie unter Lightroom CC erhalten Nutzer der Classic-Version eine kontext-intelligente Auffüllung fehlender Teile an den Rändern geschossener Panoramen. Auch Camera Raw, das Tool für die Bearbeitung von Fotos im Raw-Format, erhält dieses Feature.

Multi-Stapelexport und Preset-Export

Lightroom Classic kann künftig mehrere Export-Presets auf ein und dieselbe Bildauswahl anwenden. So können Fotografen in einem Rutsch Fotos für beispielsweise ein Online-Portfolio, ein Fotobuch und eine Plakatkampagne exportieren und dabei jeweils die geeigneten Vorgaben automatisch berücksichtigen lassen.

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Die dabei genutzten Presets, also die Kombination der erforderlichen Parameter, können nun ebenfalls exportiert und mit anderen geteilt werden.

Passend dazu: Die besten Photoshop-Alternativen für Windows, macOS und Linux

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