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Den beliebten Mail-Client Spark gibt’s jetzt auch für Android

Die beliebte Mail-App Spark gibt es jetzt auch für Android. (Grafik: Readdle)

Der E-Mail-Client Spark hat seinen Weg in Googles Play-Store gefunden. Damit können auch Android-Nutzer jetzt Mails snoozen, später senden und Inbox Zero in Angriff nehmen. 

Neben iOS und macOS gibt es den Mail-Client Spark jetzt auch für Android. Passend zur Einstellung von Googles Inbox will der Anbieter Readdle Nutzern damit eine Alternative bieten, die ähnliche Features mit an Bord hat wie Googles Dienst.

Spark für Android: Mails snoozen und automatisch nach Wichtigkeit sortieren

Dazu gehört beispielsweise das Snoozen von Mails oder die Sortierung nach Wichtigkeit. Spark kategorisiert nach persönlich geschriebenen Mails, Newslettern und Benachrichtigungen. Die smarten Notifications ermöglichen es, nur Benachrichtigungen für die persönlich geschriebenen zu erhalten.

Die App ist dazu stark individualisierbar, was beispielsweise Swipe-Gesten in der Ordner-Ansicht oder die Buttons in der Einzel-E-Mail-Ansicht angeht. Nach Mails suchen lässt sich auch in natürlicher Sprache.

Drei Jahre nach dem letzten Plattform-Release für macOS ist Android jetzt die nächste große Plattform, für die der beliebte Mail-Client erhältlich ist. Unterstützt werden auch hier verschiedenste Mail-Anbieter von Gmail bis Outlook und Yahoo, aber auch der eigene IMAP-Server. Nutzern muss allerdings bewusst sein, dass für die Features gewisse Daten auf den Readdle-Servern gespeichert werden.

Spark für Android: Fehlende Features folgen zeitnah

Noch sind bei der Android-App nicht alle Features der iOS- und macOS-Pendants an Bord. Es fehlen die Integration von Drittanbieter-Diensten, der Kalender, die Schnellantworten, die E-Mail-Templates und die kürzlich eingeführte Funktion zum Delegieren von E-Mails an Kollegen. Diese sollen aber zeitnah den Weg auch in die Android-Version finden.

Spark für Android gibt es zum Download in Googles Play-Store. Wer die App schon auf einer der Apple-Plattformen einsetzt, kann alle Einstellungen wie gewohnt über die Account-Synchronisation wiederherstellen. Mit der Android-Version können Unternehmen jetzt auch plattformübergreifend die eingeführten Team-Funktionen nutzen.

t3n meint: Nachdem es die App zuerst für iOS gab und macOS später kam, ging es danach vor allem um Funktions-Updates wie die Einführung von Team-Funktionen, um gemeinsam an Mails arbeiten zu können oder darüber intern zu diskutieren. Readdle entwickelt seine Apps kontinuierlich weiter, mit der Android-Version gehen die Macher den nächsten Schritt. Spark ist im stark umkämpften Markt der E-Mail-Clients zu einem großen Namen geworden. Und das nicht ohne Grund, die Funktionen sind vielfältig und praktisch und lassen sich für viele E-Mail-Nutzungsszenarien einsetzen. Ich habe Inbox Zero damit geschafft – und das will was heißen. Johannes Schuba
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2 Kommentare
Sebastian
Sebastian

Es werden nicht nur „gewisse Daten auf den Readdle-Servern gespeichert“ sondern die wichtigsten: Eure Zugangsdaten! Im Fall von privaten Postfächern und wo viele auch gern die gleiche Mail-Passwort-Kombination nutzen ein riesen Problem! Ein Hack bei Readdle und die Daten sind weg!

Und was noch viel schlimmer ist: Spark bietet eine Exchange-Integration die vor allem von Geschäftskunden genutzt werden dürfte. Diese stellen damit einen Zugang zu Ihren Postfächern her womit ein Fremdanbieter mitunter Zugang zu personenbezogenen Daten bekommt was wiederum bedeutet, dass jeder Nutzer dieser App in Zusammenhang mit Exchange gegen geltenden Datenschutz verstößt!

Solche Formen der Umsetzung für Mail-Apps auf mobilen Endgeräten sind leider Gang und Gebe und gehören meiner Meinung nach verboten! Und diese auf so formschöne Weise anzupreisen wie es hier gemacht wird (so schön die App auch wirklich ist!) finde ich nicht richtig.

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