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Schneller auf dem Mars als Elon Musk: „Terraformers“ auf Steam ist einen Blick wert

Aufbau-Strategiespiele laden dazu ein, sich in komplexe Situationen hineinzudenken und sie zu meistern. „Terraformers“ fordert die Spieler:innen auf, den Mars bewohnbar zu machen. Das lohnt sich durchaus.

3 Min. Lesezeit
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„Terraformers“ lässt euch Kolonien auf dem Mars bauen. (Bild: Asteroid Labs)

Wenn Elon Musk gerade mal nicht damit beschäftigt ist, soziale Netzwerke aufzukaufen oder uns über Redefreiheit zu belehren, arbeitet er eigentlich daran, endlich den Mars zu besiedeln. Dem könnt ihr nun aber zuvorkommen – zumindest virtuell. Denn seit einigen Tagen könnt ihr „Terraformers“ von Asteroid Labs als Early Access auf Steam spielen. Dort ist es direkt in die Top 20 eingestiegen und begeistert viele Spieler:innen.

Leben auf dem Mars

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Wir erleben das Jahr 2050. Mehrere Länder haben sich zusammengeschlossen, um den Mars zu einer neuen Wohnstätte für den Menschen zu machen. Die Spieler:innen gehören zu den ersten Siedler:innen und sind damit beauftragt, den Planeten zu erkunden, Infrastruktur aufzubauen, Ressourcen geschickt einzusetzen und schließlich durch Terraforming den Mars zu einem erdähnlichen Planeten zu machen.

„Terraformers“ ist ein Aufbau-Strategiespiel auf dem Mars. Die Aufgabe der Spieler:innen ist es, Städte auf dem bisher unbewohnbaren Planeten zu errichten und zu einem Netzwerk zusammenzuschließen. Wie zumeist in solchen Spielen, dreht sich auch hier ein großer Teil der Aufgaben darum, Ressourcen zu finden und zu managen, um diese anschließend in Bauprojekten wieder auszugeben. Je weiter das Spiel voranschreitet, desto komplexer werden die Aufgaben und desto mehr gilt es, kluge Transportwege zu unterhalten, die Bevölkerung zu unterstützen und schließlich Atmosphäre, Temperatur, Sauerstoff und Wasservorkommen so zu stabilisieren, dass der Planet zu einer zweiten Erde werden kann.

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Entspanntes Spielen im Detail

„Terraformers“ läuft nicht in Echtzeit ab, sondern funktioniert eher wie ein Brettspiel und verzichtet damit auf jede Art von Stress. Die einzelnen Züge können überlegt durchgeführt werden, die Weiterentwicklung des Mars so im Detail durchdacht werden. Das ist auch durchaus nötig, denn „Terraformers“ erwartet von den Spieler:innen, dass sie die einzelnen Missionen erledigen und entsprechend ihre Kolonien ausbauen. Alle paar Runden wechseln zusätzlich die Anführer:innen der Marsmission, die alle unterschiedliche Stärken und Schwächen haben, die sich wiederum auf das Spiel auswirken können. Elon Musk steht übrigens nicht zur Auswahl.

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Da „Terraformers“ noch im Early Access ist, darf man freilich noch kein komplett fertiges Spiel erwarten. Die Entwickler:innen gehen davon aus, dass das Game noch sechs Monate im Early Access bleiben wird, bevor es als Vollversion veröffentlicht wird. Diese soll inhaltlich deutlich umfangreicher sein, auch wenn die grundlegenden Spielmechaniken schon jetzt alle vorhanden seien. Daher ist „Terraformers“ auch im jetzigen Zustand schon ein interessantes Spiel, das dazu einlädt, ein bis zwei Stunden nach dem Feierabend Kolonien auf dem Mars zu bauen. Und auch wenn es sicherlich nicht die Absicht hat, eine realistische Simulation zu sein: Mit diesem Spiel kann man zumindest einen Eindruck davon bekommen, wie komplex und herausforderungsreich so eine Besiedlung des Mars sein wird.

Nicht das einzige Terraforming-Spiel

Neben „Terraformers“ beschäftigt sich auch ein weiteres Spiel mit der Idee des Terraformings: „Planet Crafter“, das ebenfalls im Early Access auf Steam erhältlich ist, funktioniert aber gänzlich anders. Erschienen ist es im März 2022 und ebenfalls direkt in die Steam-Charts eingestiegen. Ein Großteil des Spiels findet jedoch in der Ego-Perspektive statt. Spieler:innen nutzen Werkzeuge, um Ressourcen abzubauen, eine Basis zu bauen und eine Atmosphäre mit Sauerstoff zu schaffen und schließlich einen ganzen Planeten umzugestalten. „Planet Crafter“ setzt seinen Fokus dabei auf die Survival-Aspekte. Es geht weniger um ein entspanntes Spielen, als um die Spannung, ob genug Sauerstoff, Nahrung und Wasser besorgt werden können, um in der Einöde eines einsamen Planeten nicht draufzugehen.

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