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Matter 1.2 ist da: So macht das Update dein Smarthome besser

Mit Matter 1.2 liefert die Connectivity Standards Alliance das versprochene halbjährliche Update. Smarthome-Besitzer:innen dürfen sich freuen: Künftig sind neun weitere Gerätekategorien mit dem Standard kompatibel.

2 Min.
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Mit dem Update auf Matter 1.2 werden auch Saugroboter unterstützt. (Foto: t3n)

Nach langer Wartezeit ist der Smarthome-Standard Matter im Spätsommer 2022 an den Start gegangen. Das Versprechen: Geräte sollen sich untereinander und unabhängig von der Plattform miteinander vernetzen lassen. Das klappte zunächst allerdings nur für eine Handvoll Gerätekategorien wie smarte Leuchten, Türschlösser oder Thermostate. Die gute Nachricht: Die Connectivity Standards Alliance (CSA) hatte zwei Updates pro Jahr angekündigt. Während Matter 1.1 vor allem Hersteller und Entwickler:innen helfen sollte, bringt Matter 1.2 endlich Unterstützung für weitere Geräte. Das erklärt die CSA in einer Pressemeldung.

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Matter jetzt auch für Kühlschränke, Saugroboter und Luftqualität

Im Vordergrund steht vor allem die Luftqualität im Smarthome, aber auch die „weiße Ware“. Neben Saugrobotern liefert Matter auch Unterstützung für Luftreiniger und -sensoren mit mehr oder weniger nützlichen Funktionen.

  • Saugroboter: Matter 1.2 unterstützt grundlegende Funktionen wie den Fernstart und Benachrichtigungen zum Fortschritt. Außerdem lassen sich Reinigungsmodi festlegen. Darüber hinaus übermitteln die smarten Geräte beim Großreinemachen Infos, etwa zum Zustand der Bürsten oder dem Status des Akkus.
  • Raumklimaanlage: Während Matter seit Beginn smarte Thermostate unterstützt, könnt ihr künftig kompatible Klimageräte direkt ansteuern und Temperatur- oder Ventilatoreinstellungen vornehmen.
  • Rauch- und CO2-Melder können Benachrichtigungen und akustische und visuelle Alarmsignale durchreichen. Dazu gehören auch Probealarme und Warnungen für leere Batterien.
  • Luftqualitätssensoren können Messwerte zu Partikeln der Größenordnungen PM1, PM 2.5, PM 10 oder zu Gasen wie Ozon, Radon und Formaldehyd übermitteln und darüber hinaus Daten zum Air-Quality-Index weiterleiten.
  • Luftreiniger lassen sich ähnlich wie Thermostate und Ventilatoren steuern und übermitteln ähnliche Daten wie die Luftqualitätssensoren. Außerdem können die Geräte über den Status von HEPA- oder Aktivkohlefiltern informieren.
  • Bei Ventilatoren lassen sich unter anderem die Richtung und die Geschwindigkeit des Luftstroms verändern. Sie werden nun als separater Gerätetyp anerkannt.

Auch im Bereich der „weißen Ware“ gibt es einen großen Aufschlag:

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  • Kühlschränke: Künftig lässt sich die Temperatur regeln und überwachen. Das soll auch bei Geräten wie Kühltruhen, Weinkühlern und speziellen Kühlschränken für Kimchi klappen.
  • Geschirrspüler: Ebenfalls aus der Küche grüßt künftig der Matter-fähige Geschirrspüler, der sich aus der Ferne starten lässt und seinen Fortschritt weitergibt. Außerdem unterstützt Matter 1.2 auch Alarme – falls etwas mit der Wasserzufuhr oder der Türverriegelung nicht in Ordnung sein sollte.
  • Waschmaschinen: Hier fällt der Funktionsumfang vergleichsweise gering aus. Den Angaben zufolge klappen zunächst nur Fortschrittsmeldungen (etwa zum Ende eines Waschgangs).

Matter: Neue Funktionen für Türschlösser

Nebenher erweitert Matter 1.2 die Unterstützung für smarte Türschlösser um eine weitere Funktion. Unterstützt werden nun auch Türschlösser mit Fallen und Riegeln.

Weitere Neuerungen betreffen Schalter und Fernbedienungen: Bedienelemente mit mehreren Tasten lassen sich laut Heise künftig in Matter-kompatiblen Apps mit Unterpunkten hinzufügen und somit genauer konfigurieren, aber auch leichter zugehörigen Leuchten zuordnen. Ein für die Küche eingerichteter Lichtschalter soll so automatisch bereits vorhandene Küchenspots steuern können.

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Weitere Neuerungen sollen vor allem Entwickler:innen und Herstellern die Arbeit erleichtern. Schlicht kommt es jetzt auf die Unternehmen an, ihre Geräte auch fit für Matter 1.2 zu machen.

Laut Heise haben sich zwar Unternehmen wie Samsung, Roborock, Nuki, Amazon und Google stark am Entwicklungsprozess der Neuheiten beteiligt. Welche Geräte den Standard schlussendlich adaptieren, bleibt in vielen Fällen allerdings noch unklar.

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