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Mehr Kapazitäten nötig: Zoom arbeitet mit Oracle zusammen

(Foto: Shutterstock)

Zoom nutzt ab jetzt für seine Services die Cloud-Infrastruktur von Oracle. Das soll die Kapazitäten den steigenden Nutzungszahlen anpassen.

Um dem starken Anstieg der Nutzung gerecht zu werden, setzt Zoom auf die Cloud-Infrastruktur von Oracle. Ein erheblicher Anteil des täglichen Datenverkehrs läuft ab jetzt über die Server von Oracle, wie das Unternehmen mitteilt.

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Nutzerzahlen um das 30-fache gestiegen

Während im Dezember täglich etwa 10 Millionen Menschen täglich an Videokonferenzen via Zoom teilgenommen hätten, seien es jetzt jeden Tag 300 Millionen. Die 30-fache Zunahme der Nutzung erfordere mehr Rechenleistung.

Aktuell würden die Datenströme von mehreren Millionen Nutzern über den Service von Oracle abgewickelt. Dabei handele es sich täglich um etwa 7 Millionen Gigabyte. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge nutzt Zoom die Infrastruktur von Oracle seit sechs Wochen.

Kapazitäten schnell erweitern

Den genauen Umfang der geplanten Zusammenarbeit definierten Zoom und Oracle nicht. Es handele sich aber um einen erheblichen Anteil des täglichen Datenverkehrs. Im März hatte Zoom-Finanzchefin Kelly Steckelberg gegenüber dem CNBC gesagt, Zoom würde seine Kapazitäten mithilfe der Infrastrukturen von Amazon Web Services und Mircrosoft Azure aufstocken. Jetzt gehört auch der Konkurrent Oracle zu den von Zoom genutzten Cloud-Technologien.

„Wir hatten kürzlich das bedeutendste Wachstum, das unser Unternehmen je erlebt hat“, sagte Zoom-CEO Eric Yuan laut Pressemitteilung. Zoom habe mehrere Plattformen geprüft. Mit Oracle sei es möglich, schnell die Kapazitäten zu erweitern.

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