Anzeige
Anzeige
News

Microsoft bereitet US-Soldaten Kopfschmerzen – mit seinen AR-Brillen

Microsoft hatte sich einen 22-Milliarden-US-Dollar-Deal der US-Armee gesichert, um Soldaten mit Hololens-Schutzbrillen auszustatten. Tests haben jedoch ergeben: Die Brillen sind zum Kotzen – buchstäblich.

Von Jennifer Caprarella
2 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige
Mit AR-Brillen soll die US-Armee unterstützt werden, doch noch ist dieses Prinzip ausbaufähig. (Foto: khoamartin/Shutterstock)

Die Augmented-Reality-Brillen Hololens von Microsoft fallen bei den Soldaten der US-Armee in ersten Tests gnadenlos durch. Das zeigen interne Gutachten, die unter anderem Bloomberg vorliegen.

Anzeige
Anzeige

„Diese Geräte würden uns das Leben kosten“

Zweck der Brillen ist, den Soldaten mittels Funktionen wie Frontscheibenanzeige, Wärmebildkamera oder Nachtsicht Informationen über ihre Umgebung in Echtzeit bereitzustellen.

Soldaten, die Microsofts Headsets ausprobiert haben, beklagen jedoch eher „Beeinträchtigungen, die die Missionen gefährden“ könnten, wie es in dem Bericht heißt. Das Tragen der Brillen löse nämlich Kopfschmerzen, Augenschmerzen und Übelkeit aus.

Anzeige
Anzeige

Ein Testurteil, über das Business Insider berichtet, wird noch deutlicher: „Diese Geräte würden uns das Leben kosten“, wird ein Soldat zitiert. Er bezieht sich dabei auf die Frontscheibenanzeige der Headsets, die feindliche Truppen auf den Träger aufmerksam machen könnten.

Armee spricht trotzdem von Erfolg

Kurzum: Die Akzeptanz der neuen Technik seitens der Soldaten hält sich bislang stark in Grenzen. In dem Armee-Bericht werden jedoch auch deutliche Verbesserungen an den AR-Brillen erwähnt, dank derer die Armee die sogenannten Integrated Vsual Augmentation Systems (IVAS) Business Insider gegenüber dennoch als „Erfolg“ bezeichnet.

Anzeige
Anzeige

„Die bisherigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Programm allen Bewertungskriterien der Armee entspricht“, sagte General Christopher D. Schneider dem Magazin. „Allerdings zeigen sie auch Bereiche, in denen die IVAS durchgefallen sind und noch Verbesserungsbedarf haben, was die Armee ansprechen wird.“

Trotz Kritik von der Regierung: Der Deal steht

Dass Microsoft 2021 den Zuschlag für die Lieferung von AR-Brillen bekam, soll dem Unternehmen über die kommenden zehn Jahre bis zu 22 Milliarden Dollar einbringen. Dem Deal zufolge soll Microsoft der Armee in diesem Zeitraum 120.000 der Headsets liefern.

Anzeige
Anzeige

Die US-Regierung scheint die Zuversicht der Armee indes nicht zu teilen: Laut Bloomberg hat ein Ausschuss des US-Senats Anfang des Jahres den Antrag, um noch mehr Einheiten von Microsoft kaufen zu können, gekürzt – von ursprünglich 400 Millionen Dollar auf 50 Millionen Dollar. Man sei besorgt um die Fehlfunktionen der IVAS in Sachen Soft- und Hardware, die von der Armee nicht ausreichend thematisiert würden.

Die Armee hält bislang dennoch unbeirrt an der Vereinbarung fest. Im September wurde eine erste Lieferung von 5.000 AR-Brillen entgegengenommen.

Mehr zu diesem Thema
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Kommentare

Community-Richtlinien

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Kommentar abgeben

Melde dich an, um Kommentare schreiben und mit anderen Leser:innen und unseren Autor:innen diskutieren zu können.

Anmelden und kommentieren

Du hast noch keinen t3n-Account? Hier registrieren

Anzeige
Anzeige