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7,5 Milliarden für die Fallout-Macher: Microsoft übernimmt Bethesda

Microsoft hat die Übernahme des Publishers Zenimax Media, dessen bekanntestes Studio Bethesda Softworks ist, verkündet. Der Deal soll ein Volumen von 7,5 Milliarden US-Dollar haben.

2 Min.
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Microsoft übernimmt Bethesda-Mutter Zenimax. (Grafik: Microsoft)

Mit der Übernahme von Zenimax Media sichert sich Microsoft die Spieleentwickler, die für Hits wie The Elder Scrolls, Fallout, Wolfenstein, Doom und Dishonored verantwortlich sind.

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Bethesda Softworks ist der bekannteste Name im Zenimax-Verbund. In der Vergangenheit hatte der Skyrim- und Fallout-Macher seinerseits profilierte Studios wie Id Software, Alpha Dog und weitere Hitschmieden übernommen. Die Übernahme des versammelten Know-how soll sich Microsoft laut Cnet rund 7,5 Milliarden Dollar kosten lassen haben.

Doom, The Evil Within, Dishonored – die Liste ist lang

Mit Bethesda gehören zu Zenimax Media die Doom-Macher Id Software, die Wolfenstein-Schmiede Machinegames, die Dishonored-Erfinder Arkane, die Evil-Within-Entwickler Tango Gameworks, die Mobile-Game-Developer von Alpha Dog und die Lost-Within-Macher Roundhouse Studios.

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Schon in der Vergangenheit hätten Microsoft und Bethesda eng bei der Entwicklung von Xbox-Spielen kooperiert, erinnert sich Xbox-Chef Phil Spencer in seinem Blogbeitrag zur Übernahme. Ebenso sei Bethesda unter den ersten Unterstützern der Idee des Cloud-Streamings im Rahmen des Xbox Game Pass gewesen.

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Alle Zenimax-Spiele kommen in die xCloud

Entsprechend will Microsoft sämtliche Franchises der Bethesda Studios über den xCloud-Dienst sowohl auf dem PC wie auf der Xbox-Konsole verfügbar machen. Das gilt nicht nur für die bereits veröffentlichten, sondern auch für bislang noch in Entwicklung befindliche Games. Darunter das mit vielen Vorschusslorbeeren überhäufte Weltraumabenteuer Starfield.

Spencer verspricht, Bethesda nicht einschnüren zu wollen. Vielmehr sollen die Entwickler von den Möglichkeiten Microsofts profitieren und auf diese Weise ihre „Visionen skalieren“ können. Dabei will Spencer keine geschlossene Umgebung schaffen. Vielmehr soll der Xbox Game Pass laut Spencer auf möglichst vielen Geräten zu der Situation führen, dass der Gamer entscheidet, wann er wo mit wem spielen will. Das dürfte nicht zuletzt ein Seitenhieb gegen Apple sein, die Microsofts Cloud-Gaming-Dienst unter iOS zunächst rundheraus abgelehnt und dann nur in einer stark beschnittenen Version erlaubt hatten.

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Bethesda soll mit seinen weltweit rund 2.300 Mitarbeitern als eigene Abteilung innerhalb des Microsoft-Konzerns bestehen bleiben. Sämtliche Strukturen blieben intakt. Damit erhöht Microsoft die Zahl der hauseigenen Xbox-Studios von 15 auf 23.

Passend dazu: Kostenlos und mit über 60 Spielen: EA Play im Xbox Game Pass enthalten

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