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Vor dem Start von Windows 11: Microsoft hat Windows 10 ein Ablaufdatum verpasst

Microsoft hat seinem Betriebssystem Windows 10 ein Ablaufdatum verpasst. Das bedeutet, dass der Konzern am 24. Juni womöglich wirklich Windows 11 ankündigen wird. Dezente Hinweise sprechen dafür.

2 Min. Lesezeit
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Windows 11 wird wohl am 24. Juni angekündigt. (Bild: Microsoft)

Eigentlich sollte Windows 10 die letzte Version des Betriebssystems aus dem Hause Microsoft sein. Das zumindest sagte der Softwarehersteller aus Redmond bei der Ankündigung vor etwa sechs Jahren. Nun ist aufgefallen, dass Microsoft dem OS ein finales Ablaufdatum gegeben hat. Demzufolge soll die Unterstützung sowohl von Windows 10 Home als auch Pro am 14. Oktober 2025 eingestellt werden.

Wie lange wird es noch Updates für Windows 10 geben?

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Windows 10 soll bis zu seinem endgültigen Ableben 2025 weiterhin Updates im Halbjahreszyklus erhalten, erklärt der Hersteller auf der Support-Seite. Das Support-Ende ist indes nicht vollkommen neu, im Vorfeld des Juni-Events ist die Information aber wieder hochgekocht – laut Waybackmachine ist die Information schon mindestens seit Oktober 2020 dort zu finden.  Ob Microsoft an dieser Deadline festhält, oder Windows 10 womöglich doch weiter unterstützt, werden wir womöglich im Zuge des großen Windows-Event am 24. Juni erfahren. An diesem Tag soll die nächste Generation von Windows enthüllt werden.

Microsofts Windows 10 hat ein Ablaufdatum. (Screenshot: t3n)

So oder so ist klar, dass Windows 10 doch nicht die letzte Windows-Version sein wird. Windows 10 wird mindestens noch über vier Jahre parallel zur nächsten Version des Betriebssystems weitergeführt.

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Was hat Microsoft bisher über Windows 11 verraten?

Wie die nächste Version getauft werden könnte, hat Microsoft in den letzten Wochen bereits angedeutet: So zeigte der animierte Teaser zum Event ein typisches Windows-Logo, das durch Lichtstrahlen die Ziffer 11 zeigte. Dabei hatte Microsoft die Querstrebe des Fensters beim Schattenwurf absichtlich weggelassen.

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Darüber hinaus hat Microsoft einen Slo-fi-Remix seiner Windows-Startup-Sounds als Youtube-Video veröffentlicht. Auffällig dabei ist, dass der Clip exakt elf Minuten lang ist. Microsoft nennt als Zielgruppe des Videos zudem all jene, die wegen des Juni-Events zu aufgeregt seien. Dass Microsoft sich den Startup-Sound gewählt hat, könnte auch darauf hindeuten, dass die nächste Windows-Version neue Systemklänge erhalten wird. Inzwischen sind weitere Infos zum neuen Microsoft-Betriebssystem aufgetaucht. Wir haben sie für euch in unserer Übersicht zusammengefasst: Windows 11: Was wir von der nächsten Windows-Generation erwarten können.

Was soll Windows 11 „Sun Valley“ mit sich bringen?

Microsoft hat Windows Sun Valley auf Gitbhub erwähnt. (Screenshot: t3n)

Es wird erwartet, dass die nächste Windows-Version, die intern als „Windows Sun Valley“ bezeichnet wird und versehentlich von Microsoft bereits auf GitHub bestätigt worden ist, allerlei Neuerungen an Bord haben wird. Zum einen soll mit signifikanten Änderungen der Benutzeroberfläche zu rechnen sein, zum anderen soll die neue OS-Version wichtige Änderungen für den Windows-Store parat haben. Es soll etwa künftig möglich sein, jede Windows-Anwendung einzureichen – auch Browser wie Chrome oder Firefox, die bislang außen vor blieben.

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Jetzt lesen: Sun Valley: Microsoft bereitet massives Update mit Redesign vor

Außerdem hat Microsoft schon sanft mit dem Windows-Redesign begonnen, das mit Sun Valley voll auf das komplette System ausgeweitet werden dürfte. Unter anderem hat Microsoft neue System-Icons, Verbesserungen am Datei-Manager und das Ende der Symbole aus der Windows-95-Ära bestätigt.

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6 Kommentare
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Dein t3n-Team

Heinz

Laut der Wayback Machine (Archive.org) steht das Ablaufdatum bereits seit letztem Herbst auf der Seite. Abwarten, was da neues kommt. An ein Windows 11 mit exakt dem Namen glaube ich persönlich nicht.

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Andreas Floemer

Danke für den Hinweis. Ich bin auch sehr gespannt.

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Durchwinker

Wenn man nicht von Windows 11 aus direkt migrieren kann, sollen die sich ihr Update sonst wohin jagen. Zig Millionen Nutzer haben darauf gesetzt, dass sie mit ihrer Aussage damals recht gehabt haben und es bleibt, solche Umstiege sind einfach unnötig.
Klar, Reibach lässt sich damit natürlich wieder machen, aber eigentlich müsste Ihnen doch längst bewusst sein, dass man lieber ein System hat, das man immer weiter entwickelt und dem man neue Namen gibt. Ich hoffe, dass man mit Windows 11, wenn’s kommt, auch so vorgehen wird.
Zudem sollte es weiterhin die Win 10 Applications akzeptieren, sodass man mit allem schön und fein umziehen kann. Alles andere wäre einfach nur Mist.

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Heinz

Ich bin auch sehr gespannt. Vielleicht bleibt es bei Windows 10 und dieses „Sun Valley“-Ding wird eine „hippe“ Nebenversion für Heimanwender. Oder es wird eine Version für Netbooks, um Chrome OS Einhalt zu gebieten.

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Klaus

Das Datum 2025 stand bereits 2015 fest. Das ist das Datum, bis zu dem es *mindestens* Updates geben soll. Es sagt vermutlich nichts darüber aus, wann Win10 eingestampft wird.

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Tobias

wurde damals nicht verkuendet das windows 10 das letzte sein wird?damals gab es doch auch ein jahr lang gratis upgrades.

mir waehre es am liebsten, sie nehmen ubuntu und packen da nen windows label dran.

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