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Vergiss die Mini-Konsole von Nintendo: Dieses Retro-Gadget spielt 28 Systeme ab

(Bild: Vimeo/Doyodo)

Die kalifornischen Entwickler von Doyodo haben mit Sigma eine Mini-Konsole im Retro-Style entwickelt, die gleich 28 Systeme unterstützt. Auf Indiegogo ist das Gadget schon ein Hit.

Mini-Konsole Sigma: Retro ist angesagt

Retro-Konsolen sind gerade angesagt. Im Sommer hatte Nintendo eine Mini-Version seiner NES-Konsole angekündigt, die zum Marktstart in Deutschland sofort ausverkauft war. Die kalifornische Firma Doyodo will mit ihrer Mini-Konsole Sigma sogar noch weitergehen als Nintendo mit der Retro-NES. Denn Sigma soll Games von gleich 28 Systemen abspielen können und sich auch als Media-Player eignen. Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo wird das kräftig honoriert: Einen Monat vor dem Ende der Kampagne sind schon knapp 200.000 US-Dollar statt der erwarteten 20.000 US-Dollar zusammengekommen.

Mit der Mini-Konsole Sigma lassen sich Games von 28 Systemen spielen. (Bild: Indiegogo/Doyodo)

Mit der Mini-Konsole Sigma lassen sich Games von 28 Systemen spielen. (Bild: Indiegogo/Doyodo)

Der große Vorteil der kleinen Mini-Konsole gegenüber dem Nintendo NES in der Classic Edition: Statt 30 Game-Klassikern soll man auf der Retro-Konsole Sigma unbegrenzt viele Games von 28 verschiedenen Systemen (darunter Atari, Gameboy, Sega, NES) zocken können. Was Enthusiasten schon seit Jahren tun – nämlich Emulatoren nutzen und Game-ROMs herunterladen – soll mit Sigma jetzt einfacher handhabbar sein.

Mini-Konsole lädt dutzende Emulatoren

„Unser Plug‘n‘Play-Installer gibt dir die Möglichkeit, Emulatoren aus öffentlich zugänglichen Quellen herunterzuladen, zu konfigurieren und zu installieren“, heißt es dazu auf der Indiegogo-Seite. Bedient wird das Ganze per Smartphone oder Tablet. Für Ungeduldige soll die Konsole laut den Machern einfach an den Fernseher angeschlossen und anschließend die 15 vorinstallierten Games gestartet werden können. Darüber hinaus gibt es eine vorinstallierte Micro-SD-Karte, auf der sich die Spielstände speichern lassen.

Dazu verfügt die Konsole über einen HDMI-Anschluss sowie zwei USB-Ports. Bluetooth-Geräte können über einen entsprechenden Dongle angeschlossen werden. Ein WLAN-Modul hat die Mini-Konsole ebenfalls. Ein Controller ist im Lieferumfang enthalten. Werden ein kabelloses Keyboard oder eine Maus angeschlossen, soll sich die Konsole sogar als Wohnzimmer-Computer eignen. Dank Kodi kann das Gerät sogar als 4K-fähiges Media-Center herhalten.

Mini-Konsole Sigma. (Bild: Indiegogo/Doyodo)

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Die ersten 500 Unterstützer konnten die Sigma-Konsole für 49 US-Dollar vorbestellen. Derzeit kann die 16-Gigabyte-Variante zum Preis von 59 US-Dollar ergattert werden. Mit einer 32 Gigabyte großen Micro-SD-Karte werden 89 US-Dollar fällig. Hinzukommen dann noch Versandgebühren. Geliefert werden soll die Konsole im Frühjahr 2017. Laut Angaben von Doyodo existiert schon ein funktionierender Prototyp der Mini-Konsole.

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via gizmodo.com

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5 Kommentare
Timo
Timo

Da ist halt ein RaspberryPi mit Recalbox drauf.
Das Gehäuse ist cooler aber den Rest kann man sich auch jetzt für nen gleichen preis shoppen.

Antworten
egal
egal

Ja für den gleichen Preis darf ich mich hinsetzen und stundenlang alles einrichten, und habe kein Case – was ist da nun der Vorteil? Für weniger Kosten würd ich das Argument ja noch verstehen… abgesehen davon, dass 99% der Menschen da draußen nicht in der Lage sind einen Raspberry zu konfigurieren.

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klugscheißer
klugscheißer

Die RecallBox einzurichten ist nun wirklich nicht schwer. SD Karte formatieren, Dateien darauf entpacken. Danach sind das die gleichen Schritte wie bei der oben angesprochenen Konsole. Das sollte jeder hinbekommen.

waslos
waslos

Da gebe ich dem klugschiss recht. Die einrichtung ist nicht sehr schwer. Und wer noch lust hat, der kann sein Pi mit seinem NAS (wer eins hat) verbinden und da aus die Roms laufen lassen. So entfält das hin und ger schieben der Mirco SD. Den pi3 + 32 GB Micro + schickes Gehäse, bekommst du für 48 Schokotaler bei Amaz. Und es macht echt Spaß auch mal selber was zu machen÷)

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