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Elon Musk an Tesla-Mitarbeiter: Verletzt die Ausgangssperre, wenn ihr Geld wollt

Tesla-Chef Elon Musk (Foto: Shutterstock).

Tesla-Mitarbeiter sollen trotz der Corona-Pandemie wieder zur Arbeit kommen, schreibt Elon Musk. Andernfalls bekämen sie kein Geld. Musk erntet dafür vor allem Kritik.

Mit einer Aufforderung hat sich Tesla-Chef Elon Musk, einen Tag nachdem das Alameda County ihm Zugeständnisse für das Tesla-Werk eingeräumt hat, an seine Mitarbeiter gewandt. Entweder, sie kommen wieder zur Arbeit, oder sie bleiben zu Hause, verlieren ihren Arbeitslosen-Status und werden nicht bezahlt, berichtet der Guardian.

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Bei Tesla Autos bauen – eine ehrenwerte Aufgabe

Laut einer dem Guardian vorliegenden E-Mail soll Elon Musk mitgeteilt haben, dass ihr Arbeitslosengeld ausgesetzt werden kann, sollten sie nicht zur Arbeit zurückzukehren. Das Bauen von Elektroautos bei Tesla sei eine ehrenwerte Aufgabe. Es sei cool, die Fabrik zu neuem Leben auferstehen zu sehen, heißt es in einem Screenshot einer weiteren Mail, den der Senior-Tech-Reporter Ryan Mac von Buzzfeed vor zwei Tagen gepostet hat.

Mitarbeiter kritisieren Einschüchterung und Drohungen

Mit der Aufforderung sammelt Elon Musk bei seiner Belegschaft heftige Minuspunkte. Sie sehen sich unter Druck gesetzt. Man versuche, sie mit Einschüchterung wieder ins Werk zu bekommen. Komme man dem nicht nach, werde die Arbeitslosigkeit aufgehoben, soll sich ein Mitarbeiter gegenüber dem Guardian geäußert haben. Seinen Namen wolle er nicht nennen – er sei mit seiner Meinung jedoch nicht alleine. Außer ihm wollen daher einige andere der Aufforderung nicht nachkommen und nicht zur Arbeit erscheinen.

Auch auf Twitter erntet Elon Musk für die Äußerungen vor allem Kritik, weil er trotz fast 20.000 neuen Corona-Fällen seine Fabrik eröffnen will. Damit setze er die Gesundheit seiner Mitarbeiter auf Spiel, um Teslas und somit seine Gewinne sicherzustellen, kritisiert der Co-Founder von Inequality Media, Robert Reich.

Hätte die Regierung des Countys einknicken dürfen?

Elon Musk hatte die Corona-Pandemie immer wieder runtergespielt und vehement die Aufhebung der Sperr-Verfügung für die Fabrik gefordert. Nachdem zunächst Kaliforniens Gouverneur und anschließend auch US-Präsident Donald Trump sich jedoch auf die Seite von Elon Musk geschlagen hatten, knickte das County ein. Es erlaubte diese Woche den Neustart der Fabrik, mit dem Ziel, die Produktion nächste Woche wieder starten zu können.

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4 Kommentare
Markus Roder

Mehr Fake News geht echt nicht, t3n.
Die Überschrift, die sich nirgendwo im Artikel auch nur ansatzweise belegen lässt, setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf.

Antworten
Martin Wunderlich
Martin Wunderlich

Das habe ich mir beim Lesen auch gedacht, absolut widerliche Art des Journalismus und genau das ist der Grund, warum so viele Menschen Medien immer weniger trauen.

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Roma
Roma

Wo wird in der Mail gedroht?
Und natürlich fällt die Arbeitslosenhilfe (oder wie sie das in den USA bezeichnen), wenn der Betrieb wieder aufgenommen wird. Ist bei uns im Normalfall auch nicht viel anders, dass man wegen Auftragsmangel Urlaub nehmen oder die Zeit später wieder einarbeiten muss.
USA und andere Länder sind eben nicht so großzügig bei den Sozialleistungen, das überrascht immer wieder, vor allem wenn man das schön skandalös verpackt.

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Michael Hentsch
Michael Hentsch

das ist keine Fake-News – das ist glatt gelogen von t3n – da bin ich doch froh meinen Werbeblocker für diese Seite nicht deaktiviert zu haben – und das bleibt auch so – das darf man nicht unterstützen, das ein so verlogener Journalismus auch noch Werbegeld verdient

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