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Musk leitet Verschwörungstheorie zu Angriff auf Pelosi weiter

Kaum gehört ihm Twitter, da verbreitet Elon Musk auch schon Fake News auf der Plattform.

Quelle: dpa
2 Min. Lesezeit
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Elon Musk. (Bild: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Adrien Fillon)

Der frischgebackene Twitter-Besitzer Elon Musk hat in dem Online-Dienst eine Verschwörungstheorie zum Angriff auf den Ehemann der US-Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi weiterverbreitet. „Es gibt die winzige Möglichkeit, dass bei dieser Geschichte mehr dahintersteckt“, schrieb der Milliardär am Sonntag zu dem weitergeleiteten Link. Musk hat bei Twitter 112 Millionen Follower. Einige Stunden später war der Tweet ohne einen Kommentar gelöscht.

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Der 82 Jahre alte Paul Pelosi war in der Nacht zum Freitag im Haus des Paars in San Francisco angegriffen und mit einem Hammer verletzt worden. Der Polizei zufolge verlangte der Angreifer, mit der Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses sprechen. Nancy Pelosi war aber in Washington.

Der 42 Jahre alte Angreifer wurde festgenommen. Ihm droht eine Anklage wegen versuchten Mordes. Zum mutmaßlichen Motiv machten die Behörden zunächst keine Angaben.

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Fake News: Website ist bekannt für Verschwörungstheorien

In der von Musk retweeteten Verschwörungstheorie auf der Website „Santa Monica Observer“ wird ohne jeglichen Beleg gemutmaßt, dass Pelosi in einen Streit mit einem Mann geraten sein könnte, den er selbst ins Haus gelassen habe. Die Polizei spricht eindeutig von einem Einbruch.

Musk antwortete mit seinem Tweet auf einen Post der demokratischen Ex-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, die einen Link zu einem Artikel über das Interesse des Angreifers an rechten Verschwörungstheorien getwittert hatte. Die Website „Santa Monica Observer“ ist auch dafür bekannt, dass sie 2016 schrieb, Hillary Clinton sei gestorben und durch eine Doppelgängerin ersetzt worden.

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Musk begründet Twitter-Übernahme mit mangelnder Redefreiheit auf der Plattform

Der neue Twitter-Eigentümer hatte als einen Grund für die Übernahme angegeben, dass dort die Redefreiheit zu sehr eingeschränkt werde. Zuletzt schrieb Musk allerdings in einem offenen Brief an Werbekunden, Twitter dürfe kein „Ort des Grauens“ werden, wo ohne Konsequenzen alles gesagt werden könne. Der Dienst müsse „warm und einladend für alle“ sein.

Musk überschritt bereits oft mit provokanten Tweets Grenzen. So sorgte er etwa im Februar für Empörung mit einem von ihm geteilten Post über den kanadischen Regierungschef Justin Trudeau. Neben einem Foto von Adolf Hitler stand in dem Tweet: „Hört auf mich mit Justin Trudeau zu vergleichen. Ich hatte einen Haushalt.“ Musk löschte den Tweet dann wieder.

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