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Nasa entdeckt Leck an der ISS

Die Nasa hat ein Leck an der Internationalen Raumstation (ISS) entdeckt. Betroffen ist ein russisches Modul. Die Besatzung an Bord sei zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen, heißt es. Was dahinter steckt.

Von Christian Bernhard
2 Min.
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Ein Blick zur Erde vom kuppelförmigen Beobachtungsturm der ISS. (Foto: Dima Zel/Shutterstock)

Techniker:innen der Nasa haben Anfang dieser Woche eine besorgniserregende Entdeckung an der ISS gemacht. Kameras an der Außenseite der Internationalen Raumstation entdeckten Flocken, die von einem der beiden Strahler des Roskosmos Nauka Multipurpose Laboratory Module (MLM) ausgingen.

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Crew bestätigt: Flocken treten aus

Das sogenannte Nauka-Modul ist ein russisches Mehrzweckmodul, das über einen Schlafplatz sowie eine Wasch- und Toilettenanlage verfügt. Vorrangig dient das 13 Meter lange, im Durchmesser 4,11 Meter große und 20 Tonnen schwere Modul der Forschung.

Das Kontrollteam informierte umgehend die Besatzung an Bord der Raumstation darüber. Nasa-Astronautin Jasmin Moghbeli bestätigte das Austreten von Flocken, woraufhin die komplette Besatzung gebeten wurde, die Fensterläden der Segmentfenster als Vorsichtsmaßnahme gegen eine mögliche Kontamination zu schließen. Moghbeli ist die erste kurdische Frau im All.

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Besatzung sei zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen

Die gute Nachricht: Laut dem Online-Wissenschaftsmagazin Scitech sei die Besatzung an Bord zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen.

Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos bestätigte, dass das Leck am Backup-Kühler von Nauka liegt, der an der Außenseite des Moduls montiert ist. Dieser wurde im Rahmen der Spaceshuttlemission STS-132 im Jahr 2010 zur Raumstation geliefert und bei einem Weltraumspaziergang montiert.

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Der Primärkühler von Nauka funktioniere aber weiterhin normal und sorge für die vollständige Kühlung des Moduls, sodass das Problem keine Auswirkungen auf die Besatzung oder den Betrieb der Raumstation habe. Nach der Ursache des Lecks wird weiterhin gesucht.

Im Juli war der Kontakt zur ISS unterbrochen

Mit der ISS, die Ende 2030 zur Erde zurückgebracht werden soll, hatte es kürzlich schon Probleme gegeben. Ein Stromausfall bei der Nasa in Houston sorgte Ende Juli dafür, dass der Kontakt zur ISS für einige Zeit unterbrochen war.

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Man habe keine Kommando-, Telemetrie- und Sprachverbindungen mehr zwischen dem Kontrollzentrum auf der Erde und der Raumstation gehabt, teilte die Nasa in einem Blogbeitrag mit. Auch damals sei die Besatzung zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen. Bereits Anfang des Jahres hatte die Nasa eingestanden, dass die ISS am Limit sei.

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