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Nach ISS-Aus: Nasa setzt auf private Raumstationen

In wenigen Jahren wird es die ISS nicht mehr geben. In den USA wird schon geplant, wie es für die Nasa dann im Weltall weitergehen soll. Die Herausforderungen sind jedenfalls groß – und teuer.

Von Christian Bernhard
2 Min.
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Die ISS geht 2031 in Rente. (Bild: NASA)

Es dauert nicht mehr allzu lange und die Internationale Raumstation ISS wird Geschichte sein. Bis zum Jahr 2030 soll sie normal weiterbetrieben werden, doch 2031 soll sie kontrolliert zum Absturz gebracht werden.

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Nasa will keine eigene Raumstation bauen

Das hat für einige Länder Konsequenzen, denn die ISS entstammt einer Partnerschaft zwischen den USA, Russland, Kanada, Japan und elf europäischen Ländern.

Die USA machen sich verständlicherweise jetzt schon konkrete Gedanken, wie es ohne ISS für sie im Weltall weitergehen soll. Laut Spacepolicyonline.com möchte die Nasa nicht selbst eine weitere Raumstation bauen, sondern zum Kunden von kommerziellen Raumstationen werden. Die Hoffnung ist, dass bis zum Ende des Jahrzehnts mindestens eine private Raumstation im All einsatzbereit ist, um eine Übergangszeit zu ermöglichen.

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Weißes Haus gibt Strategie heraus

Potentielle Gastgeber für die Nasa sind das Starlab von Voyager Space und seinem neuen Partner Airbus oder das Orbital Reef von Blue Origin und Sierra Space, schreibt Golem. Doch diese Konzerne stehen vor großen Herausforderungen – technischer Natur und was die Profitabilität betrifft, glaubt John Mulholland. Er ist der Programm-Manager von Boeing für das ISS-Programm und sagte kürzlich auf der Internationalen Konferenz für Raumstationsforschung und -entwicklung ISSRDC: „Sie werden es schaffen, aber es wird nicht einfach sein.“

Damit der Übergang auf private Anbieter bestmöglich verlaufen kann, ist auch das Weiße Haus involviert. Das Büro für Wissenschafts- und Technologiepolitik des Weißen Hauses hat eine Strategie herausgegeben, die darauf setzt, dass die USA im „aufstrebenden Markt, der von kommerziellen und privaten Unternehmen im Leo [Anm. d. Red.: erdnahen Orbit] betrieben wird“ eine Führungsrolle übernimmt. Ziel ist es, dass die USA ununterbrochen im All präsent ist.

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Schlepper soll eine Milliarde Dollar kosten

Damit reagieren die USA auf die Pläne der Konkurrenz: China hat mit Tiangong bereits eine eigene Raumstation in der Erdumlaufbahn, Russland will bis 2028 seine Raumstation Ross dorthin befördern.

Klar ist, dass es um viel Geld geht. Alleine der spezielle Raumschlepper, der 2031 mithelfen soll, die 420 Tonnen schwere ISS aus der Umlaufbahn zu bringen, ohne dass Teile von ihr Menschen auf der Erde bedrohen, kostet laut Nasa-Schätzungen womöglich eine Milliarde Dollar. Das Ende der ISS wird also ein besonders teures.

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