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Zu Gefährlich: Nascar verbietet Videospiel-Manöver im echten Leben

Ein Nascar-Fahrer kopierte im letzten Jahr ein Manöver aus einem Videospiel – allerdings scheint das sehr risikoreich gewesen zu sein. Die Nascar verbietet nun diesen oder ähnliche Moves.

2 Min. Lesezeit
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Das Manöver ist nun ausdrücklich verboten. (Foto: Shutterstock / Grindstone Media Group)

Die amerikanische National Association for Stock Car Auto Racing, auch bekannt als Nascar, hat nun offiziell die Nachahmung eines Manövers verboten, welches der Fahrer aus dem Videospiel „Nascar 2005“ kopiert hatte.

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Die Rede ist dabei von Ross Chastain, der in der letzten Runde mit seinem Auto seitlich an die Wand gefahren ist und Vollgas gegeben hat, damit er für die Kurve nicht bremsen muss. So katapultierte er sich von Platz 10 auf Platz 5 und konnte sich die Teilnahme an der Meisterschaft sichern. Das Ganze sieht so aus:

In einem Interview nach dem Rennen sagte Chastain, er habe als Kind gerne „Nascar 2005“ gespielt, wo das Manöver problemlos klappte. Darum wollte er herausfinden, ob es auch in einem echten Rennen funktioniert.

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Nascar verbietet das Manöver

Die Nascar hat nun allerdings Regeländerungen für die neue Saison in diesem Jahr auf ihrer Website veröffentlicht. In diesen kommt das Videospiel-Manöver von Chastain ausdrücklich zur Sprache und wird verboten.

„Während das Manöver aufregend war und er für seine Kreativität weithin gelobt wurde, war es auch mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko verbunden“, heißt es dort. Weiter verweisen sie auf eine bereits bestehende Regel, die vorschreibt, dass Sicherheit für Fahrer, Zuschauer und Offizielle die höchste Priorität hat.

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Ein Manöver wie das von Chastain sei nicht sicher und werde deshalb Zeit- oder Rundenstrafen nach sich ziehen.

„Grundsätzlich, wenn wir das Gefühl haben, dass eine Handlung die Sicherheit unserer Konkurrenten, Offiziellen und Zuschauer gefährdet, werden wir das ernst nehmen“, sagte Elton Sawyer, Senior Vice President of Competition bei Nascar.

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„Und wir werden diese Tat in Zukunft bestrafen. Im Grunde wäre es eine Runden- oder Zeitstrafe am Ende des Rennens, also wäre das Manöver in Martinsville eine Strafe.“ Mit dem Manöver in Martinsville ist der Videospiel-Move gemeint.

Chastain hatte nicht vor, die Aktion zu wiederholen

Eventuell haben einige Nascar-Fahrer mit der Idee gespielt, den Move nachzuahmen, um einige Plätze gutzumachen und schneller durch die Kurven zu kommen. Chastain hatte allerdings nicht vor, das Manöver zu wiederholen. In einem Interview sagte er:

„Warum hat es funktioniert? Ich weiß es nicht, aber ich habe keine Absicht oder Pläne, das jemals wieder zu tun, weil es nicht angenehm war.“

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