Anzeige
Anzeige
Fundstück

Tod im Game, Tod in echt? VR-Headset könnte dich tatsächlich töten

Eigentlich sollen VR-Headsets Gamer in so realistische virtuelle Umgebungen wie möglich abtauchen lassen. Doch jetzt gibt es auch eine VR-Brille, die ihrem Träger auch in der Realität schaden zufügen kann.

2 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige

Diese VR-Brille bringt den Tod. (Screenshot: Palmer Luckey)

Es gibt eine Reihe von Filmen, in denen der Tod in einem Videospiel auch zum Tod im wirklichen Leben des Charakters führt. Natürlich ist diese Art des Sterbens nur fiktiv. Jetzt hat Oculus-Mitbegründer Palmer Luckey dieses abstruse Konzept jedoch verwirklicht.

Anzeige
Anzeige

In seinem persönlichen Blog schreibt Luckey über ein neues VR-Headset, das er entworfen hat und das drei eingebettete Sprengladungen beinhaltet. Der Eintrag trägt den sehr deutlichen und unmissverständlichen Titel „Wenn du im Spiel stirbst, stirbst du im wirklichen Leben“. Darin beschreibt Luckey, dass die Sprengladungen, sobald sie ausgelöst werden, „das Gehirn des Benutzers sofort zerstören können“. Zur tödlichen Explosion kommt es, wenn ein Fotosensor auslöst, der erkennt, wenn auf dem Bildschirm eine bestimmte Frequenz rot blinkt – der klassische Game-over-Screen zum Beispiel.

Natürlich stellt Luckey klar, dass es sich bei dem tödlichen Headset nur um eine Spielerei handelt, schreibt jedoch gleichzeitig, dass ihn die Idee, das reale Leben an einen virtuellen Avatar zu koppeln, schon immer fasziniert habe. „Sie erhöhen sofort den Einsatz auf das maximale Niveau und zwingen die Menschen, grundlegend zu überdenken, wie sie mit der virtuellen Welt interagieren“, schreibt Luckey. Nur die Gefahr ernster Konsequenzen könne dafür sorgen, dass sich ein Spiel real anfühle.

Anzeige
Anzeige

Anime als Inspiration

Inspiriert wurde der Geschäftsmann vom japanischen „Sword Art Online“-Anime. Bei SAO, so die Kurzform der Serie, steht das gleichnamige Virtual-Reality-MMORPG im Mittelpunkt. Am 6. November 2022 werden in der Fiktion Tausende von SAO-Spielern in ihren Nervegear-Headsets gefangen und sterben im echten Leben, wenn sie im Spiel sterben oder versuchen, das Headset abzunehmen oder zu manipulieren. Luckey schreibt, dass „buchstäblich Tausende“ von Fans ihn im Laufe des Jahres wegen „Sword Art Online“ kontaktiert und gefragt hätten, wann er das Headset endlich real werden lasse.

Im April schrieb er in seinem Blog noch, dass der zehnte Jahrestag der Gründung von Oculus „der richtige Zeitpunkt sei, endlich einige VR-Technologien vorzustellen, über die ich aus verschiedenen Gründen nicht sprechen konnte“. Ob er damit das tödliche Headset meint?

Anzeige
Anzeige

 

Absurde Videospiel-Werbung, die nach hinten losging:

Gaming-PR: Absurde Videospiel-Werbung, die nach hinten losging Quelle: Bethesda Softworks

Mehr zu diesem Thema
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Kommentare (1)

Community-Richtlinien

Durchwinker

Hoffentlich wehrt sich alles, was sich wehren kann, wenn irgendwer mal wirklich auf die Idee kommt sowas zu basteln oder sogar zu verkaufen.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Kommentar abgeben

Melde dich an, um Kommentare schreiben und mit anderen Leser:innen und unseren Autor:innen diskutieren zu können.

Anmelden und kommentieren

Du hast noch keinen t3n-Account? Hier registrieren

Anzeige
Anzeige