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„Terrible“: Oculus-Gründer hat auch keinen Bock auf Zuckerbergs Metaverse

Meta-Boss Mark Zuckerberg hat es nicht leicht. Seine Vision eines Metaverse, der er sich mit Haut und Haaren verschrieben hat, kommt nicht an – verschlingt aber Milliarden. Jetzt hat sich auch der Oculus-Gründer geäußert und ein hartes Urteil gefällt.

2 Min. Lesezeit
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Reisen in Zuckerbergs Metaverse nur mit Quest-Brille. (Foto: Meta)

Vor rund einem Jahr hatte Mark Zuckerberg Facebook aus Begeisterung für das Metaverse in Meta umbenannt. Angestellten zufolge sei der Meta-Boss besessen vom Metaverse. Zuckerberg soll mehrere Milliarden investiert haben, in Metas Metaverse-Basis „Horizon Worlds“ herrscht aber noch gähnende Leere.

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Entwickler:innen finden ihre Metaverse-App doof

Statt der ursprünglich bis Ende 2022 geplanten 500.000 monatlich aktiven Nutzer:innen sind es derzeit knapp 200.000 – 100.000 weniger als noch im Februar 2022. Das könnte auch daran liegen, dass die App der virtuellen Welt so schlecht sein soll, dass selbst Metas eigene Entwickler:innen sie nicht nutzen, wie ein geleaktes Memo zuletzt offenbarte.

Auch Metas VR-Produkte überzeugen die Nutzer:innen offenbar nicht (mehr). Internen Dokumenten zufolge werden weniger als die Hälfte der Geräte sechs Monate nach dem Kauf noch benutzt, wie heise.de berichtet. Die – in Deutschland nicht erhältlichen – Quest-Headsets sind aber die Voraussetzung für den Zugang zum Metaverse.

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Oculus-Gründer teilt Meta-Metaverse-Kritik

Die Kritik am Meta-Metaverse teilt offenbar auch Palmer Luckey. Luckey ist Gründer von Oculus, das von Facebook 2014 für zwei Milliarden US-Dollar geschluckt wurde. Die Oculus-Entwicklung bildete die Basis für die heutigen Quest-VR-Produkte.

Er glaube nicht, dass das von Zuckerberg geschaffene Metaverse ein gutes Produkt ist, sagte Luckey auf einer Tech-Konferenz. „Es ist nicht gut, es macht keinen Spaß“, so Luckey mit Blick auf „Horizon Worlds“, wie Business-Insider schreibt. Dem würden sicher auch die meisten Leute im Team zustimmen, meinte der Oculus-Gründer.

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Das sind die neuesten 5 Akquisitionen im Metaverse Quelle:

So weit, dass die milliardenschwere Metaverse-Obsession den Konzern in die Knie zwingen könnte, wollte Luckey aber nicht gehen. Er verglich das Metaverse viel eher mit Project Car. Es könne sein, dass zunächst niemand den Wert eines solchen Projekts erkenne, dass das Unternehmen stolpere, dass Geld verbrannt werde.

Hoffnung für Zuckerbergs Metaverse-Pläne?

Die Entwickler:innen und Firmen würden aber neue Dinge dazu erfinden, ließ Luckey Raum für Hoffnung. Und Hoffnung hat er auch für Zuckerbergs Metaverse-Pläne. „Es ist jetzt schrecklich, könnte aber in der Zukunft toll werden“, so Luckey.

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