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Neue Facebook-Website setzt komplett auf JavaScript

Nach jahrelangem organischem Wachstum hat Facebook sein Website-UI komplett neu geschrieben: mit React, GraphQL und ohne PHP.

Von Golem.de
1 Min.
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(Foto: Facebook)

Die Oberfläche der Website von Facebook ist durch das zuständige Entwicklerteam komplett neu geschrieben worden, wie die Beteiligten in ihrem Engineering-Blog berichten. Zum Einsatz kommen demnach nun die ursprünglich von Facebook selbst erstellte JavaScript-Bibliothek React sowie der GraphQL-Client Relay für React.

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Das komplette Neuschreiben einer derart großen und vielfach genutzten Website kann durchaus als ungewöhnlich bezeichnet werden. Wie das Team schreibt, sei Facebook.com beim Start des sozialen Netzwerks im Jahr 2004 eine einfache serverseitig gerenderte PHP-Website gewesen. Seitdem seien jedoch immer neue Schichten für neue Technologien hinzugekommen, die immer wieder schwerer zu pflegen waren und auch das Hinzufügen neuer Funktionen immer komplizierter gemacht hätten.

Aus Sicht von Facebook sei das Neuschreiben der Website auch deshalb notwendig geworden, damit die vielen und modernen Webtechniken genutzt werden können, die sich das Team für die neue Seite vorgestellt hat. Dazu gehört vor allem, dass diese besonders interaktiv sein und sich wie eine App anfühlen sollten.

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Entscheidung für React überrascht nicht

Dass sich die Entwickler von Facebook dabei für React entschieden haben, ist wenig überraschend. Die JavaScript-Bibliothek entstand 2011 in dem Unternehmen und ist seit 2013 als Open Source verfügbar. Mit React Native nutzt das Unternehmen darüber hinaus ein davon abgeleitetes Framework für die Entwicklung seiner Mobil-Apps wie etwa für Android und iOS.

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Auch der Verzicht auf PHP ist hier wenig überraschend. So schreiben die Entwickler, dass sie nicht davon überzeugt seien, dass damit eine ebenso angenehme Nutzung ermöglicht werden kann wie mit clientseitigen Apps. Auch serverseitig verzichtet Facebook immer mehr auf PHP. So unterstützt etwa die hauseigene PHP-Alternative HHVM nur noch die Sprache Hack und nicht mehr wie ursprünglich auch PHP.

Autor des Artikels ist Sebastian Grüner.

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