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Neuralink: Elon Musks Unternehmen setzt erstem Menschen Gehirnimplantat ein

Bedienen wir unsere Smartphones bald nur noch über die Kraft unserer Gedanken? Geht es nach Elon Musks Unternehmen Neuralink, sieht die Zukunft so aus. Einem ersten Menschen wurde nun ein dafür nötiges Gehirnimplantat eingesetzt.

Quelle: dpa
1 Min.
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In Zukunft sollen Smartphones per Gedanken gesteuert werden können. (Foto: Iljanaresvara Studio / Shutterstock)

Elon Musks Medizintechnik-Firma Neuralink hat ihr Gehirnimplantat zum ersten Mal einem Menschen eingesetzt. Der Patient erhole sich nach dem Eingriff am Sonntag gut, schrieb der Tech-Milliardär am Montag auf seiner Onlineplattform X. Das Implantat von Neuralink soll es ermöglichen, durch Gedanken ein Smartphone zu bedienen – und darüber auch andere Technik. Auch andere Unternehmen und Forscher arbeiten an solcher Technologie.

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Elon Musk geizt mit Details

Neuralink hatte im Mai die Erlaubnis bekommen, das flache und runde Implantat in einer klinischen Studie Menschen einzusetzen. Davor war die Technik an Affen getestet worden. Das Implantat hat 1.024 Elektroden, die ein Roboter mithilfe einer extrem feinen Nadel mit dem Gehirn verbindet. Für die klinische Studie suchte Neuralink Patienten mit Tetraplegie – einer Querschnittlähmung, bei der Beine und Arme betroffen sind.

Wenn Menschen zu Bewegungen ansetzen, wird ein bestimmter Bereich im Gehirn aktiv. Die Elektroden fangen diese Signale auf. So soll es reichen, sich eine Bewegung vorzustellen, um zum Beispiel einen Cursor am Computer zu bedienen. Musk schrieb am Montag, erste Ergebnisse zeigten eine „vielversprechende“ Erkennung neuronaler Aktivität. Weitere Details gab es zunächst nicht.

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Auch bei erfolgreichen Operationen kann es Monate dauern, bis Patienten lernen, Computer mit Gedanken zu kontrollieren. Die klinische Studie von Neuralink ist auf sechs Jahre ausgelegt.

Konkurrenzprodukte in Arbeit

An Hirn-Computer-Schnittstellen dieser Art wird schon seit Jahren geforscht und einige Menschen haben auch bereits verschiedene Implantate eingesetzt bekommen. Neuralink hat auch mehrere Konkurrenten, die die Technologie ebenfalls kommerziell nutzen wollen. Die Firma Precision Neuroscience will ihr Implantat mit ebenfalls 1.024 Elektroden auf einem Film über einen sehr feinen Schnitt im Schädel minimalinvasiv am Gehirn anbringen. Und ihr Rivale Synchron bringt sein System mit 16 Elektroden über Blutgefäße in die Nähe der richtigen Gehirnbereiche.

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