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Nutzer von X Pro (früher Tweetdeck) müssen nun wirklich bezahlen

Die Plattform X macht das Tool X Pro (ehemals Tweetdeck) nun wirklich zu einem kostenpflichtigen Produkt. Der blaue Haken wird zum Schlüssel zu neuen Funktionen.

Von Tatjana Standky
2 Min.
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Nun ist Tweetdeck bzw. X Pro kostenpflichtig. (Foto: Shaheerrr/Shutterstock)

Bereits im Juli hat Twitter beziehungsweise X verkündet, den Zugang zu seinem Produkt X Pro, ehemals Tweetdeck, auf verifizierte Nutzer:innen zu beschränken. Die neuen Regeln sollten in 30 Tagen in Kraft treten. Die Frist ist nun endgültig abgelaufen: Ab sofort ist X Pro nicht mehr als kostenloses Tool verfügbar.

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Der blaue Haken: Die Eintrittskarte zu neuen Funktionen

Mehrere Nutzer:innen machten auf der Plattform dieselben Erfahrungen: Beim Versuch, auf Tweetdeck zuzugreifen, ist ein Pop-up-Fenster erschienen, das zum Kauf eines Twitter-Blue-Abonnements aufforderte. Ganz nach dem Motto: „Ich habe heute leider kein X Pro für dich.“

Twitter Blue ist ein kostenpflichtiges Abonnement, das dem Account ein blaues Häkchen verleiht. Dieser Haken ist damit der heilige Grahl der Social-Media-Welt und ermöglicht den Zugang zu ausgewählten, neuen Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Möglichkeiten, Tweets zu bearbeiten, Posts mit bis zu 4.000 Zeichen zu verfassen oder die Werbung um 50 Prozent zu reduzieren.

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Die Kosten orientieren sich an „lokalisierten“ Preisen in den verfügbaren Ländern und starten ab 8 US-Dollar pro Monat oder 84 Dollar pro Jahr.

Lohnen sich der Aufwand und die Kosten?

Tweetdeck – dabei handelt es sich um „ein leistungsfähiges Echtzeit-Tool für Leute, die auf Twitter zu Hause sind“. So definiert es zumindest das Unternehmen selbst. Gäste sind dabei offensichtlich nicht mehr erwünscht. Das Tool ermöglicht die Überwachung mehrerer Timelines auf einem einzigen Bildschirm.

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Ursprünglich eine unabhängige App, wurde Tweetdeck 2011 von Twitter im Rahmen eines 40-Millionen-Dollar-Deals übernommen. Gemessen an der Anzahl der geposteten Tweets ist Tweetdeck bzw. X Pro seit langem einer der beliebtesten Twitter-Clients – neben dem offiziellen Twitter-Web-Client und den offiziellen Apps für iPhone und Android.

Das bisherige Management des sozialen Netzwerks hat 2021 mit dem Testen einer neuen Version des Tools begonnen – das wurde aber noch keinem breiten Publikum zugänglich gemacht. Zum 1. Juli 2022 hatte das Unternehmen den Mac-Client von Tweetdeck eingestellt.

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Nicht die einzige Einschränkung

Die geplanten Gebühren für X Pro könnten Twitter neue Einnahmen bringen. Unter der Führung von Elon Musk hat das Unternehmen Werbeeinnahmen verloren.

Die Nutzung von Twitter bzw. X ist bereits in einem anderen Bereich seit Juli beschränkt: Die Zahl der Tweets für User:innen mit verfizierten Accounts, aber auch für die ohne, wurde gedrosselt.

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