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Marketing

Ein offener Brief an Mark Zuckerberg

(Foto: Ludovic Toinel / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Lieber Mark, wir sind uns zwar nie begegnet, aber ich bin nun schon so lange bei Dir zu Gast, dass ich dachte es würde mal Zeit sich zu melden. Zunächst möchte ich mich für die kostenlose Zurverfügungstellung dieser Facebook-Plattform bedanken. Das ist ja keine Kleinigkeit und ich habe mich bereits sehr amüsiert. Allerdings will ich nicht verheimlichen, dass ich mich auch schon sehr geärgert habe und dazu wollte ich ein paar Worte schreiben.

(Foto: Ludovic Toinel / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Gast sein ist ja grundsätzlich nicht sehr kompliziert: Man kleckert nicht auf den Perserteppich und macht keine unanständigen Witze bevor alle betrunken sind – dann hat man in den meisten Haushalten schon die Qualifikation für Wiederholungseinladungen geschafft. Als Gastgeber hat man es da ungleich schwerer. Von der Einrichtung bis zum Essen und Getränken steht alles auf dem Prüfstand. Bücherregal zu leer oder, schlimmer noch, mit allen Folgen von „Hanni und Nanni“ gefüllt, schon gilt man als Simpel. Essen zu kalt, zu warm, zu geliefert, zu bodenständig oder zu exotisch, schon gilt man als unsensibel.

Der Gast geht außerdem davon aus, dass er eingeladen wurde, weil er so wie er ist willkommen ist. Er muss außer einem Gastgeschenk nichts mitbringen, außer sich selbst, manchmal einer Begleitung und guter Laune und nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Hunger.

Warum das ganze Gerede vom Gast und dem Gastgeber wirst Du dich jetzt fragen? Weil Du, mit Verlaub, leider ein hundsmiserabler Gastgeber bist. Ich glaube ja, dass man dazu ein bisschen geboren werden muss, aber wenn man eben nicht dazu geboren ist und dann trotzdem so viele Leute eingeladen hat, wird es Zeit es zu lernen.

„Der Fisch stinkt immer vom Kopfe her“

Erstens musst Du vielleicht von dem Irrglauben geheilt werden, Du wärest vor allem Unternehmer und deshalb wäre alles in Ordnung was Geld bringt. Sowas wie einen Nur-Unternehmer gibt es gar nicht, das wäre so wie ein professioneller U-Bahn-Fahrgast. Es gibt Leute, die unternehmen etwas und das was zählt ist das Etwas. Du bist Gastgeber und dann erstmal lange nichts. Am Ende wirst Du von den Menschen an denen Dir etwas liegt nur daran gemessen, ob Du das Etwas gut gemacht hast und integer warst, nicht daran, was auf die Erben aufgeteilt wird.

Jetzt kannst Du natürlich einwenden, dass Facebook ja nicht allein Dein Werk ist. Das stimmt auch ganz sicher, aber bei uns gibt es ein Sprichwort: Der Fisch stinkt immer vom Kopfe her. Das soll heißen, dass Du an allem Schuld bist, was bei Facebook passiert. Und mit „allem“ meine ich wirklich alles. Auch das wie fair, integer und vertrauenswürdig Facebook uns erscheint. Wenn ich bei Tisch rülpse und mit dem Stuhl kipple, tun meine Kinder das auch. Genau so ist das in einer Firma.

800 Millionen Gäste sind natürlich auch nicht gerade ein Kindergeburtstag, aber im Grunde gelten überall die gleichen Regeln. Zum Beispiel: wenn man Leute einlädt, dann sollte man das ohne Hintergedanken tun. Ein guter Gastgeber verkauft auch nicht die Mäntel aus der Garderobe an Passanten, während die Gäste nichtsahnend beim Nachtisch sitzen.

Es ist auch nicht angebracht, alle unentwegt zu beobachten und ihnen dann spontan etwas zum Kauf anzubieten. Hat Dich ein Gastgeber schonmal mit den Worten überrascht: „Hat Dir meine Zuppa Romana geschmeckt? Das Rezept habe ich aus diesem tollen Kochbuch, das ich Dir zum Mitnehmen für nur 36,99 überlassen würde!“ Schon passiert? Nicht? Na also! Das liegt daran, dass bei Tisch etwas zu verkaufen grundsätzlich so erwünscht ist wie sich während dem Essen einen lockeren Zahn zu ziehen und stolz herumzuzeigen.

„Dann diese Sache mit den Privatsphäre-Einstellungen...“

Dann ist da noch diese Sache mit den Privatsphäre-Einstellungen. Stell Dir vor, Du bist eingeladen und im Laufe des Abends begibst Du dich aufs stille Örtchen. Wie Du da so sitzt, reißt der Gastgeber eine Wand nach der anderen ein. Du versuchst hektisch eine Wand wieder aufzustellen, schon klappt die nächste weg. Falls Du dich gefragt hast, warum die Menschen die Dir begegnen, außer ihrer Bewunderung für Deinen Reichtum auch so einen leicht angewiderten Ausdruck im Gesicht haben: Die kennen den Trick mit den Wänden schon. Das passiert nun schon so lange und so regelmäßig, das ist doch ein Fimmel von Dir? Ich bin mir sicher: Das ist jedem in Deiner Familie peinlich. Also tue Dir und uns einen Gefallen und lass das sein.

Bevor Du jetzt anfängst zu quengeln und Dich beschwerst, dass wir Dir die Haare vom Kopf fressen: das stimmt. Aber ein guter Gastgeber überlegt sich eben vorher, wie er das Abendessen bezahlt und bittet hinterher nicht die Gäste zur Kasse. Das mit dem Bezahlen nennt sich Restaurant und die überraschen einen nicht nach dem Essen mit der Rechnung. Es ist kaum zu fassen, aber die schreiben es außen an die Tür!

„Überleg dir doch einmal etwas, worauf auch deine Gäste Lust haben“

Wenn Du jetzt also dringend eine richtig erwachsene Ertragsquelle brauchst bevor jemand merkt, dass Du gar kein echtes Geschäftsmodell hast (Wir beide brauchen uns ja nichts vorzumachen und „Werbung“ als Geschäftsmodell zu bezeichnen und Datensammeln kann google auch mit einem Auge noch besser.), dann schlage ich vor, Du überlegst Dir etwas, worauf auch Deine Gäste Lust haben.

Mit Lust meine ich nicht, dass wir bereit sind, es nur aus Bequemlichkeit zu schlucken, so wie man akzeptiert, dass Schnürsenkelbinden notwendig ist, aber eben keinen Spaß macht. Mit Lust meine ich Orangensaft am morgen, Spitzenplatz beim Heimspielsieg der eigenen Mannschaft im Stadion, sündhaft teure italienische Kaffeemaschine. Also Dinge, bei denen man die Ausgabe gern gemacht hat.

Denn, Mark, ohne Gäste hast du gar nichts. Außer einem riesigen Haufen schnell veraltender Daten und einer riesigen Stromrechnung. Und einem schrecklichen Ruf.

Schöne Grüße, Daniel

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51 Reaktionen
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Yannick

Besser hätte ich es nicht ausdrücken können! Gut geschrieben, mal nicht so ein oller Rotz wie von der Aigner ;)

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Moritz

Die Debatte darum, ob Daten mit oder ohne Namen gefährlich sind, was Facebook nun im Detail macht oder nicht, ob dies nur registrierte Nutzer betrifft geht doch an der Sache vorbei.

Der Text ist satirisch geschrieben, es geht dabei nicht darum, dass jeder Vergleich genau zutreffen muss. Es ist eigentlich viel bezeichnender, dass die Meinung "Solange es etwas "freiwillig" ist, darf man tun und lassen was man will" so verbreitet ist mittlerweile. Unternehmen, die mit den Daten so vieler Leute hantieren müssen eine Verantwortung wahrnehmen, die über die Einhaltung eines Minimums an Gesetzen hinausgeht.

Im Fall von Facebook kommt hinzu, dass sie sie je nach angelegtem Recht in so mancher Grauzone bewegen und zudem die Gesetzgebung der Entwicklung im Internet gar nicht hinterherkommt. Man sollte den Text meiner Meinung nach als Appell zu verantwortungsvollerem Handeln seitens der "Internetriesen" verstehen. Mit dem Gastgeber-Vergleich, mag er auch an der einen oder anderen Stellen hinken, muss man scheinbar darauf aufmerksam machen, wie daneben das Facebook-Geschäftsmodell mittlerweile ist. Dass die auch Geld verdienen müssen, ist mir klar. Aber auch andere Unternehmen opfern nicht alle Prinzipien, nur um wirklich ALLEN Profit herauszuschlagen (Dass es auch Gegenbeispiele gibt, ist traurig, aber spricbht nicht für das Gegenteil...).

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Sven

Klaus, auch wenn du jetzt zur Judenverfolgung zurück gehst, wird deine Argumentation nicht sinnvoller. Zwei Fragen, waren die Datensätze die Napoleon gesammelt wurden mit Namen verknüpft oder nicht?
Wenn ja, was hat es mit den anonymen Profilen zu tun?

Das die Facebook-Profile durchaus eine Gefahr in einer Diktatur darstellen können, darüber haben wir hier noch gar nicht gesprochen und das ist auch gar nicht das Thema hier. Das ist aber etwas, worüber sich ebenfalls jeder einzelne Bürger im klaren sein muss. Und genau da sind wir wieder bei dem Thema, dass jeder sich genau überlegen muss, welche Daten er bei Facebook freigibt.

Eine zweite Gefahr besteht dann, wenn der Staat Datensätze verknüpfen könnte, wo wir wieder beim Thema Vorratsdatenspeicherung sind, welches die größere Gefahr ist.

Antworten
Klaus Jestädt

Och nööööö ... inzwischen vermute ich Du bist einer von den 8 deutschen Angestellten bei Facebook, 7 davon verkaufen Werbung. Dein Denken ist nicht nachhaltig genug sorry.
Ich sagte auch schon ... Denke mal über den Tellerrand.

Ich selbst habe FB keinen anderen Vorwurf zu machen als die rücksichtslose kommerzielle Nutzung der Benutzerdaten in einer noch nie dagewesenen Qualität in der Wirtschaft. Daher freuen sich ja auch die Jungs aus den Marketing Abteilung so unbändig darüber...

Beispiel (und wieder hat es aus Deiner Sicht nichts mit Facebook zu tun):
Das Organisationstalent von Napoleon führte zu extrem guten Daten über die Bürger Frankreichs.
Schön, hat lange keinen interessiert, erst das III.Reich hat diese Daten verwendet um Personen jüdischer Abstammung ausfindig zu machen, was dann passiert ist wissen wir.

Daten sind ein wertvolles und angreifbares gut. Sie sind ein Wert.
Und all die FB User merken nur in Bruchteilen dass Sie Ware sind, nicht Gäste oder Kunden !!!

Ich möchte an dieser Stelle wirklich abbrechen, ich muss Dich nicht bekehren...

Antworten
Sven

Achso Klaus, noch eine Frage. Das Scoring von dem du sprichst, kenne ich auch, mir ist aber neu, dass dieses Scoring von Facebook durchgeführt wird. Meiner Meinung nach machen das Unternehmen wie die SCHUFA und hier sind diese Profile nicht anonym, sondern immer mit einem Namen verbunden. Denn ohne einen Namen wäre auch dieses Scoring nicht viel wert. Wenn da darauf ansprichst, dass bestimmt Gebiete schlechter Bewertet werden als andere und das bei einigen Unternehmen auch in die Bewertung aufgenommen wird, so ist das auch nicht Facebook der diese Profile erstellt, sondern ein Deutsches Unternehmen, welches eben Datensätze von Zahlungsausfällen zusammenführt. Das macht es in Deutschland und das macht es ganz legal. Diese Dinge sind also ohne Facebook möglich, werden bereits angewendet, sind also keine zukünftige Gefahr, sondern etwas, was schon real angewendet wird.

Antworten
Sven

Klaus das ist keine Rosa-Brille. Du hast bisher noch keine einzige realistische Gefahr genannt, die von dem anonymen Profil ausgeht. Weder die Telefonwarteschlange, die du angesprochen hast noch das gesteuerte Internet ist durch das Profil von Nicht-Facebook-Nutzern möglich. Facebook ist (noch) nicht das Internet, noch ist Facebook eine Seite von vielen und meine Informationen, meine Meinung, meine Kaufentscheidungen bauen sich nicht auf eine einzige Seite im Internet auf, sondern auf vielen verschiedenen. Dazu gibt es das Internet, damit man sich von vielen verschiedenen Menschen die Meinung durchlesen kann.

Jeder der Facebook als seine einzige Informationsquelle nutzt um seine Meinung zu bilden, der tut mir leid. Das wird aber nicht auf Menschen zutreffen, die Facebook gar nicht nutzen. Klaus, beantworte doch einfach mal die Fragen, die ich oben gestellt habe und zwar konkret. Nicht immer "Es wäre möglich...." sondern "Facebook macht..." . Möglich ist vieles, auch die totale Überwachung ist möglich...

Antworten
Klaus Jestädt

Sorry ein letzter Kommentar, ich hatte weiter oben intensiv kommentiert.
Ich weiss nicht warum Sven es nicht verstehen will, aber es ist nicht notwendig ein Profil mit einem Namen zu koppeln. Das ist zwar mehr Wert, aber nicht notwendig an dieser Stelle.
Das Profil entscheidet wie Du bewertet wirst.
Die Zuordnung des Namens spielt dann eine Rolle wenn man im grossen Stil Profildaten mit anderen Daten sinnvoll kombiniert. Auch die erweiterte Missbrauchsgefahr.
Übrigens geht auf G+ gerade die Klarnamendiskussion ab weil Google das fordert, finde ich nicht gut, auch wenn ich dort ohne persönliche Sorge meinen Klarnamen verwende. Muss aber nicht immer sinnvoll sein.
Enthüllungsjournalismus gäbe es nicht wenn es Klarnamenzwang und Quellennennzwang gäbe.
Im zweiten Punkt hat die Politik ja mehrfach versucht das aufzuweichen.

Sven nimm einfach die rosa Brille ab. Die Welt besteht nicht nur aus Gutmenschen wie Dir.

Antworten
Sven

Björn, wenn jemand auf Facebook deinen Namen nennt, kann dieser immer noch nicht deiner IP-Adresse zugeordnet werden. Oder meinst du da sitzt jetzt jemand und Sagt: Björn SoundSo ist derzeit mit der IP-Adresse xxx.xxx.xxx.xxx unterwegs.? Wenn auf Facebook jemand deinen Namen erwähnt, dann weiß Facebook das es diesen Namen gibt, kann es aber immer noch nicht deinem anonymen Profil zuordnen.

Antworten
Björn

auf meiner Online-Banking-Seite ist kein Like-Button....
Meinen Namen muss ich ja nicht durch mein Handeln einspeisen, es reicht ja wenn es jemand tut der bei FB Mitglied ist.

Antworten
Sven

Björn verrate mir bitte eines, wie soll Facebook an deinen Namen kommen? Wie soll Facebook das machen, wenn du dort nicht angemeldet bist? Meinst du wirklich, dass Facebook alles mitloggt? Dann müsstest du inzwischen aber auch schon Angst davor haben dein Online-Banking zu benutzen, denn das würden sie ebenfalls mitloggen. Angst haben ist ja in Ordnung, aber man sollte dem ganzen nicht mehr andichten, als dort derzeit dahinter steckt. Über die IP-Adresse selbst kommt jedenfalls keiner an deinen Namen, außer er hätte Zugang zu den Datensätzen der Telekommunikationsanbieter und das hat Facebook nicht.
Nochmal, Respekt und kritisches Denken ist vollkommen in Ordnung, aber Facebook alles mögliche andichten, nur um seine Angst zu begründen und ohne beweise dafür zu bringen, dass ist eben nicht der richtige Weg.
Achso, und nein, nicht nur weil du ein Forum benutzt, kennt Facebook deine Daten. Hinzu kommt, dass du in den meisten Fällen einen Nick angeben kannst und gar nicht deinen echten Namen hinzufügen musst.

Antworten
Björn

@erik: ich nutze es nicht (mehr). Ganz ehrlich? Mir war das irgendwann zu langweilig, meine Zeit damit zu verschwenden mich bei Facebook einzuloggen um zu sehen, welchen Seelenstriptease das 1 Promill der FB-User heute wieder hingelegt hat (sind ja immer dieselben die ihr Leben online ausbreiten, der Rest liest nur mit). Kann sein das ich mit meinen 33 Jahren schon old school bin, aber was interessiert es mich, das Barbara gerade Kaffee kocht, Jens mit Badeschlappen die Alpen überquert, Heiko schon wieder ein neues eiPhone hat oder das Tamagotchi von Birte gerade verhungert ist. Entweder gar nicht oder ich erfahre es, wenn ich meine Freunde beim Bier real treffe. Ja, und dann ist da noch die Zeit! Menschenskinder, wenn man mal die Zeit zusammenzählt die man da verplempert wird einem ja schwindelig. Sind die alle arbeitslos? Reicht ja schon wenn am Tag ne Stunde drauf geht um Blogs zu lesen und Kommentare zu schreiben, aber dann noch Smalltalk in der kleinsten und unwichtigsten Form via FB? Sorry, aber da gibts wichtigeres (Kinder, Arbeit, Freizeit, Sport).
Zum Thema private Daten möchte ich auch noch meinen Senf abgeben: Sven hat hier ja erwähnt das es egal wäre ob FB meine Daten sammelt wenn ich dort nicht angemeldet bin, weil diese dann ja anonym wären. Das glaube ich mal eher weniger. Die Verbindung allumfassender Daten (Konsumverhalten, Vorlieben, Hobbies, Freunde, Arbeit, Vorstrafen, Überziehungskredite, Mahnverfahren, Frau, Kinder, Wohnorte, Liebschaften etc) mit deiner Person geht schneller von statten als du Facebook tippen kannst. Über irgendeinen Datenstaubsauger gelangt in diesen Datensatz auch dein Name/deine Adresse (bei Seite XYZ eingeloggt > Kommentar abgegeben > FB-Plugin > Danke für die Daten), und da der Sammelwut fast keine Grenze gesetzt sind, entsteht da ein nettes persönliches Profil von Dir. Und FB will das ganze ja noch mehr automatisieren. Und wer garantiert dir dann a) das diese Daten immer bei FB bleiben und nicht nem russischen Kreditkarten-Betrüger in die Hände fallen der sich die Hände reibt und b) das FB da in Zukunft keinen Unsinn mit treibt?
Wehret den Anfängen! Meine Daten gehören mir. Nur weil alle wie die Lemminge mitmachen ist das noch lange nicht richtig.
Der Kommentar bzgl des aushebelns der Diversifikation in der Informationsbeschaffung ist auch vollkommen richtig. Wenn ich im Internet dank auf mich kanalisierter Informations-Ströme nur noch die Hälfte mitbekomme schalte ich irgendwann mein kritisches Denken ab und freue mich über die schöne heile Welt, auch wenn draussen in real die Fetzen fliegen. Kritisches Denken und die Äußerung von Bedenken ist ein wichtiger Bestandteil einer offenen Gesellschaft. Kritik jedweder Art ist also nicht immer gleich von der Hand zu weisen, nur weil es dem hippen Mainstream widerspricht.

Antworten
erik

Hi, wer nutzt denn hier kein facebook außer mir? Klar, es gibt nen gewissen sozialen druck da mitzugehen, aber man muss nicht und das stärkt auch den charakter hihihi

Antworten
Simon

Mal ehrlich, ich kann mich da nur anschließen. Abgesehen davon, dass es reihenweise Satire gibt, die diesen Namen zurecht trägt und die lustig und sinnig geschrieben ist, und auch abgesehen davon, dass dieser "offene Brief" nicht dazugehört, passt der Vergleich mit dem Gastgeber absolut nicht.

Dazu kommt die Stilisierung eines Phänomens, das letztlich jeder Internetnutzer bei jeder Google-Werbung beobachten kann (gezielte Werbung aus Nutzdaten), auf Facebook. Ohne alle Kommentare gelesen zu haben, also auch auf die Gefahr einer Wiederholung hin, sei auch allen G+-Jüngern gesagt, dass G+ genau diesen Sinn hat - Nutzdaten sammeln, um Inhalte - was mag das sein? - an den Nutzer zu bringen. Ich glaube, ein sehr aufschlussreiches Interview zu dieser Thematik war vor ein paar Tagen auf t3n verlinkt.

Auch wenn ich die Einstellung der Zuckerbergs, dass Privatsphäre insgesamt überholt ist, sicherlich nicht teile, sollte man sich doch bewusst sein, dass sich ihre Dimensionen verschieben.

Aber, der Brief hat immerhin seinen Zweck erfüllt: Ich gehe mal davon aus, dass sein Verfasser lange nicht so dumm und unreflektiert ist wie er sich darstellt, und so haben wir hier immerhin eine Belebung der Seite und mit ein bisschen Glück einen ordentlichen Linkbait ;)

Antworten
Mark Erhard

Hey,
ich finde den Brief langweilig und wenig hilfreich.
Die Vergleiche hinken an allen Ecken.
Facebook ein Gastgeber?
Die machen das sicher nicht nur zum Spaß und aus nettigkeit.
Facebook bietet nichts interessantes?
Warum sollten dann 800Millionen Leute überhaupt erst so viel Zeit dort verbringen.
Wer nicht will, der hat schon!
Bitte Daniel, melde dich doch wieder ab und biete deinen Gästen etwas worauf sie Lust haben!

Eifersüchtige Kritiker tun mir leid.
Wir alle wären froh gewesen, wenn wir die Idee zu erst gehabt hätten. Und egal, was wir besser gemacht hätten ob Privatsphäre oder anderes es würde immer solche Kritiker geben.

Gute Nacht!

Antworten
Sven

Achso, und den Server kann man inzwischen mit einem Modul (zumindest bei dem Indianer unter den Webservern) so einstellen, dass die IP-Adressen anonymisiert in den Log-Dateien wandern. Das bringt aber wieder Probleme mit, weil sich eine zuverlässige Spamabwehr durch Bots und anderen nicht mehr gewährleisten lässt.

Antworten
Sven

Das mit dem Trojaner ist meines Erachtens ein ganz anderes Thema und nach meiner Meinung kann der auch nie legal sein. Wenn ein Cookie schon nicht legal ist, dann kann ein so großes Programm auch nie legal sein, auch nicht, wenn er vom Staat direkt kommt. Und dieser Trojaner macht ja bedeutend mehr, als so ein Cookie macht. Er kann Dateien anlegen, kann deinen Computer ausspionieren, anderen sogar Zugang gewähren. Und genau das sind die Fehlentwicklungen, die mir eher Sorgen machen. Im Rahmen der Terrorbekämpfung werden Mittel legal, die sogar die Methoden der Stasi übertrumpfen. Da siehst du, wo deine Daten am sichersten sind, nämlich in deinem Kopf, oder du gibst sie eben gleich auf Facebook frei, dann kann dich kein Staat mehr damit erpressen.

Antworten
Klaus Jestädt

Nett, grad in der Tagesschau App
CCC entdeckt wohl Bundestrojaner der nicht gesetzeskonform ist.
Verfolgungswahn?

Antworten
Klaus Jestädt

Kinder bereits schulen, super und beginnt ja langsam.
Breite Aufklärung ist wohl illusorisch.
Webserver loggen erst mal ip's, anonymisieren würden erst spätrere Tools.
IPs sind egal, es geht um Profile und deren Bewertungen, Scroring etc

Fazit: egal, wir müssen nicht in allen Punkten einer Meinung sein. Immerhin in einigen :)
Lassen wirs gut sein.

Antworten
Sven

Klaus, wenn die Mehrheit nicht weiß wie ein Browser funktioniert und das man bestimmte Dinge blocken kann, dann gehört hier angesetzt. Dann müssen diese Menschen eben aufgeklärt werden, dann muss denen gesagt werden, wie man bestimmte Dinge verhindern kann. Wir fordern in vielen Bereichen die Selbstbestimmung, fordern aber, weil einige Menschen nicht wissen wie sie selbstbestimmt Leben können, gleichzeitig wieder deren Einschränkung.

Wenn man die gleiche Kraft der Aufklärung darin stecken würde, was jeder einzelne machen kann, wenn er Angst um seine Daten hat, wie in die Panikmache für Facebook und Co., dann wäre schon eine Menge gewonnen.

Wenn du dir Gedanken über Facebook und Co. machst, dann musst du dir auch Gedanken über das machen, was beim Staat schief läuft. Die Vorratsdatenspeicherung, die zum Glück derzeit gekippt ist, würde Datensätze erschaffen, die über das von Facebook hinaus geht. Das dann verknüpft mit den ganzen anderen Daten die der Staat über uns hat, dann hätten wir ein Problem. Sicher, die Daten sollen nicht verknüpft werden, aber was einmal da ist, dass kann dann auch in weiteren Schritten weiter ausgebaut werden. Vielleicht also auch hier einmal drüber nachdenken. Es bleibt aber weiterhin Fakt, Facebook hat nur die Daten, die ich ihm gebe. Diese speichert er dann in einer Datenbank, da hast du recht, aber warum sollte Facebook dies nicht tun? Weil die Menschen vorher nicht überlegt haben was sie machen, weil sie sich nicht die Mühe gemacht haben, die AGBs zu lesen?
Wenn man denn sagt, man denkt über den Tellerrand hinaus, dann sollte man dies wirklich tun und nicht nur sagen, dass man das macht. Denn, ich bin sehr wohl für Datenschutz, auch für Datenschutzgesetze, aber sie müssen eben auch mit dem Netz vereinbar sein.
Du meckerst über Facebook, aber eigentlich verstößt schon jeder Webseitenbetreiber gegen den Datenschutz, sobald er die IP-Adressen mitloggt und die IP-Adressen sind ja das Problem, was die Datenschützer mit dem Like-Button haben. Hand aufs Herz, hast du bei all deinen Webprojekten die IP-Adressen anonymisiert, bevor sie in der Log-Datei des Servers landen? Nein? Hast du alle Cookies so eingestellt, dass sie nur sieben Tage gültig sind? Nein? Na dann hast du jetzt auch schon ein riesen Problem.

Der Umgang mit Daten ist dann schon wieder ein anderes Problem. Wie wäre es denn, wenn einfach jeder Mensch einmal darüber aufgeklärt wird, was er da eigentlich macht? Wie wäre es, wenn Schülern schon in der Schule beigebracht wird, welche Gefahren durch das Internet ausgehen und wie man diesen entgegentreten kann. Wie wäre es, wenn alle Internetnutzer darüber aufgeklärt werden, dass es möglich ist, viele Dinge im Browser so einzustellen, dass nicht einfach irgendwas auf meinen Rechner eingesetzt wird, oder das nicht einfach Seiten geladen werden, die ich gar nicht möchte das sie geladen werden. Aufklärung ist hier das richtige Stichwort. Oder möchtest du Sex verbieten, weil die Gefahr einer Geschlechtskrankheit besteht?

Was mir im übrigen immer noch fehlt sind die Antworten auf die Fragen, die ich oben gestellt habe, die sehe ich nämlich immer noch nicht.

Antworten
Klaus Jestädt

@sven
Sorry aber bitte lies genau und differenziere die verschiedenen Datenqualitäten die Du nennst.
Du vermischt da leider die verschiedenen Punkte.

Ich weiß das es Blocker gibt, ich kann auch Cookies blockieren.
Ich hoste auch Datenbanken und kenne deren Arbeitsweise recht genau.
Ich nutze das Netz und bin dankbar in einem Land leben zu können in dem solch eine Diskussion überhaupt möglich ist.

ABER

Das alles ist nicht Normal!!!
Die Mehrheit der Menschen kann einen Browser kaum von einem OS unterscheiden.
Die Mehrheit der Menschen hat keinen Like Blocker.
Die Mehrheit der Menschen liest auch nicht die AGB von Facebook.
Die Mehrheit der Menschen denkt über solche Probleme nicht einmal nach.

Und aus diesem Grunde gibt es eine Gesetzgebung, die versucht im Rahmen eines Rechtsstaates einen Ausgleich aller Interessengruppen zu definieren. Dem geht immer eine gesellschaftliche Diskussion vorraus. Und das ist gut so (mit Blick auf .cn oder .ru etc)

Mir daher Verfolgungswahn vorzuwerfen wie Du es getan hast finde ich vorsichtig ausgedrückt 'ungerechtfertigt'. Ich denke eben gerne auch mal über den eigenen Tellerand hinaus. Ich habe kein Problem mit Facebook, ich brauche es nicht aus eigenem Interesse, nur um ein paar Kundenseiten zu betreuen. Auch setze ich Like Buttons auf Kundenseiten und knüpfe im Rahmen von SEO Synapsen im www. Aber das alles hält mich nicht davon ab auch kritisch über das alles zu reflektieren. und es enttäuscht mich zutiefst wie oberflächlich Diskussionen heutzutage oft geführt werden.

Egal ich denke es ist nun alles gesagt, jeder kann sich seine Meinung bilden und die einzigen zwei die sich hier unterhalten sind inzwischen wir beide. Entschuldige bitte die Belästigung, ich denke wir können das so als Datenmonunment stehen lassen ;o)

Antworten
Sven

Klaus, kritisches Nachdenken ist gar nicht das Problem, dennoch hat Facebook nur die Daten, die du ihm gibst. Facebook lädt nicht den Inhalt deines PCs hoch, sonder du lädst es hoch, weswegen man sich eben Gedanken machen muss, was man freigibt. Wenn ich bei der Polizei meinen Plan eines Banküberfalles hinterlege, dann brauche ich mich am Ende nicht wundern, wenn diese den Überfall verhindern. Genau das selbe gilt für Facebook. Wenn ich die Daten dort hochlade, dann brauche ich mich nicht wundern, wenn Facebook diese Daten nutzt.
Du behauptest hier aber, dass Facebook das automatisch macht, ohne das der Nutzer dies weiß. Zusätzlich behauptest du, dass Facebook dies auch bei Nutzern macht, die nicht bei Facebook angemeldet sind. Und genau hier widerspreche ich, denn Facebook sammelt Daten, das stimmt, aber eben genau die, die ich ihm gebe.
Wenn ich nicht will das der Facebook-Like-Button geladen wird, dann blockiere ich ihn, das ist möglich und machen auch viele. Wir drehen uns also immer noch im Kreis, denn das was du Facebook andichtest, dass ist Facebook eben nicht.

Wenn also jemand seine Zugangsdaten hochläd, dann ist er selbst dran Schuld und nicht Facebook.

Antworten
Klaus Jestädt

Ich fühle mich weder bedroht noch verfolgt.
Die Sache mit den Geheimnummern war bereits Thema in Berlin weil geschehen.
Das ist Real.
Ich spiele nur alles gedanklich durch was bereits heute in weiten Teilen passiert und gemacht wird/wurde.
Das hat also nichts mit Verfolgungswahn zu tun.

Wenige Personen, darunter Sascha Lobo, Netzpolitik, Piraten machen sich kritische Gedanken zu derartigen Themen. Und Du nennst das Verfolgungswahn.

Danke, abgelehnt, und ausserdem verwende ich auch Twitter, G+ etc.
Es hält mich aber nicht davon ab kritisch darüber nachzudenken.

Es gibt eben neben den kommerziellen Ansätzen noch andere.
Der User ist nicht der User, er ist die Ware, Du bist die Ware.

Schönen Abend noch :o)

Antworten
Sven

Klaus, dazu sage ich nichts mehr. Wer unter Verfolgungswahn leidet, der soll das bitte tun.

am besten noch den Friendfinder via Mobile Phone App, werden sämtliche Daten an Facebook gereicht. Geheimnummern von Politikern, Kronzeugen, Deine Notizen incl darin gespeicherter Zugangsdaten vielleicht.

Schon diese Aussage bestätigt mich in meiner Annahme.

Die Lenkung von der du sprichst, würde bedeuten, dass Facebook alle Seiten im Internet bereit stellt. Derzeit ist Facebook aber nur eines von vielen Angeboten und jeder entscheidet selbst, welche Seite er besucht, oder er lässt Google entscheiden, aber auch dann sucht man etwas bestimmtes.

Antworten
Klaus Jestädt

@sven
Wenn Du eine Facebook App benutzt, am besten noch den Friendfinder via Mobile Phone App, werden sämtliche Daten an Facebook gereicht. Geheimnummern von Politikern, Kronzeugen, Deine Notizen incl darin gespeicherter Zugangsdaten vielleicht. Da sitzt erst mal keiner der das auswertet, es liegt in der Datenbank.
Einen ebensolchen Datenstrip machst Du jedesmal wenn eine FB Web-App 'Zustimmen' verlangt beim Installieren. Du gibts Ihr Zugriff auf weite Bereiche Deiner Daten und Kontakte.
Weder Dir noch den meisten anderen der 7-8 hundert Millionen eunlicher User ist das offensichtlich bewußt. Warum auch, es will Dir ja niemand in dieser Welt was böses. Eigentlich hat FB auch keine Hintergedanken und kommerziellen Ziele. Eigenartig wie Facebook dazu kommt, nach dem Hochladen eines Adressbuches aus dem Telefon auch nicht Mitglieder per Mail 2 mal einzuladen beizutreten. Jedesmal wenn der Kontakt von irgendjemand mit hochgeladen wird.

Das kann doch nur ein böser Traum sein sollte man meinen.

FB braucht Deinen Namen nicht zum Profil, Du kannst auch Falsche Daten angeben. Auch Google hat Deinen Namen bisher oft nicht gehabt, was sich dank G+ gerade ändert. Die Jungs sind ja so clever g+ nun um alle Google Dienste herum zu wrappen. Exzellent eingefädelt, sie holen grade auf was FB Ihnen gezeigt hat.

Aber macht es Dir nicht wie oben im Posting von mir beschrieben Sorgen, dass Du bereits heute anhand Deines Profils, bzw Scoring durch Wohnort etc. Klassifiziert wirst und unterschiedliche Behandlung erfährst? Dazu ist Dein Name nahezu bedeutungslos.

Morgen spielt Dir das Netz dann nur noch Daten vor die man Dir zeigen will, Deine Meinung, Deine Produkte, Deine Kanäle. Du verlierst die Fähigkeit auch andere Meinungen zu reflektieren weil man sie Dir dank Deines Profils gar nicht mehr zeigt. Du bekommst alles nur noch präsentiert weil der Algorithmus Deine Vergangenheit analysiert. Das ist wie der Genius in iTunes. Er kann Dir nur Alternativen zu Deinen Apps und Deiner Musik zeigen. Er ist nicht daran intessiert Risiken einzugehen und Dir neuartiges aufzeigen.

Das Ergebnis ist also dann die Lenkung Deines Handelns im Rahmen Deines Konsumverhaltens und Deiner Gewohnheiten.

Das dürfte dann jeglicher Art von psychologischer Verstärkung bisheriger Verhaltensmuster die Türe offnen. Schone neue Welt.

Im Blockbuster Star Trek 8 wurde uns ein fiktiver Feind aller Rassen vorgestellt. Die Borg. Jeder Borg war mit jedem anderen im Kollektiv verbunden. Eine Art Superkommunismus mit totaler Gedankenkontrolle auf mehr oder weniger freier Basis.
Vor zehn Jahren war Mark Zuckerbergs nicht uneigennützige Propaganda vom Ende des privaten eine Schreckensvision. Heute ist die Menschheit im Schnitt schon ein gutes Stück weiter dran dank Kritiklosigkeit.

Noch ein FB Feature. Grüne Revolution im Iran. Man muss fragen ob FB hier Segen oder Fluch war. Junge Iraner wurden mehr oder meist eben weniger freundlich gebeten Ihren Login offenzulegen. Damit sind ganze Netze von Oppositionellen aufgeflogen. Die Stasi musste dazu noch Maulwürfe einschleusen und viel Aufwand betreiben. Internet User heute liefern die Informationen frei Haus. Die US Geheimdienste müssen noch nicht mal mit Gewalt drohen, Sie haben freien Zugang zu allen Daten.

Und jetzt sag bitte keiner es sei jedem selbst überlassen was er in FB etc schreibt. Die sozialen Netze werdem Bestandteil unserer Gesellschaften, und wie man sieht sind die User gar nicht darauf vorbereitet. Den meisten ist nicht bewusst was sie tun und was das für Konsequenzen haben kann und hat.

Meines Erachtens ist das ganze also nicht einmal jedermanns Sache alleine. Es ist ein gesamgesellschaftliches Thema. Insofern finde ich interessant dass und wie sich im Norden der Republik Wiederstand der Datenschützer regt. Ich denke der Druck auf die Datenschützer ist enorm und Ihnen sollten wir Respekt zollen.

Vielleicht muss das Konzept der Social Networks deutlich überdacht werden! Ich denke JA.

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Klaus Jestädt

@sven

Wenn Du eine Facebook App benutzt, am besten noch den Friendfinder via Mobile Phone App, werden sämtliche Daten an Facebook gereicht. Geheimnummern von Politikern, Kronzeugen, Deine Notizen incl darin gespeicherter Zugangsdaten vielleicht. Da sitzt erst mal keiner der das auswertet, es liegt in der Datenbank.
Einen ebensolchen Datenstrip machst Du jedesmal wenn eine FB Web-App 'Zustimmen' verlangt beim Installieren. Du gibts Ihr Zugriff auf weite Bereiche Deiner Daten und Kontakte.
Weder Dir noch den meisten anderen der 7-8 hundert Millionen eunlicher User ist das offensichtlich bewußt. Warum auch, es will Dir ja niemand in dieser Welt was böses. Eigentlich hat FB auch keine Hintergedanken und kommerziellen Ziele. Eigenartig wie Facebook dazu kommt, nach dem Hochladen eines Adressbuches aus dem Telefon auch nicht Mitglieder per Mail 2 mal einzuladen beizutreten. Jedesmal wenn der Kontakt von irgendjemand mit hochgeladen wird.

Das kann doch nur ein böser Traum sein sollte man meinen.

FB braucht Deinen Namen nicht zum Profil, Du kannst auch Falsche Daten angeben. Auch Google hat Deinen Namen bisher oft nicht gehabt, was sich dank G+ gerade ändert. Die Jungs sind ja so clever g+ nun um alle Google Dienste herum zu wrappen. Exzellent eingefädelt, sie holen grade auf was FB Ihnen gezeigt hat.

Aber macht es Dir nicht wie oben im Posting von mir beschrieben Sorgen, dass Du bereits heute anhand Deines Profils, bzw Scoring durch Wohnort etc. Klassifiziert wirst und unterschiedliche Behandlung erfährst? Dazu ist Dein Name nahezu bedeutungslos.

Morgen spielt Dir das Netz dann nur noch Daten vor die man Dir zeigen will, Deine Meinung, Deine Produkte, Deine Kanäle. Du verlierst die Fähigkeit auch andere Meinungen zu reflektieren weil man sie Dir dank Deines Profils gar nicht mehr zeigt. Du bekommst alles nur noch präsentiert weil der Algorithmus Deine Vergangenheit analysiert. Das ist wie der Genius in iTunes. Er kann Dir nur Alternativen zu Deinen Apps und Deiner Musik zeigen. Er ist nicht daran intessiert Risiken einzugehen und Dir neuartiges aufzeigen.

Das Ergebnis ist also dann die Lenkung Deines Handelns im Rahmen Deines Konsumverhaltens und Deiner Gewohnheiten.

Das dürfte dann jeglicher Art von psychologischer Verstärkung bisheriger Verhaltensmuster die Türe offnen. Schone neue Welt.

Im Blockbuster Star Trek 8 wurde uns ein fiktiver Feind aller Rassen vorgestellt. Die Borg. Jeder Borg war mit jedem anderen im Kollektiv verbunden. Eine Art Superkommunismus mit totaler Gedankenkontrolle auf mehr oder weniger freier Basis.
Vor zehn Jahren war Mark Zuckerbergs nicht uneigennützige Propaganda vom Ende des privaten eine Schreckensvision. Heute ist die Menschheit im Schnitt schon ein gutes Stück weiter dran dank Kritiklosigkeit.

Noch ein FB Feature. Grüne Revolution im Iran. Man muss fragen ob FB hier Segen oder Fluch war. Junge Iraner wurden mehr oder meist eben weniger freundlich gebeten Ihren Login offenzulegen. Damit sind ganze Netze von Oppositionellen aufgeflogen. Die Stasi musste dazu noch Maulwürfe einschleusen und viel Aufwand betreiben. Internet User heute liefern die Informationen frei Haus. Die US Geheimdienste müssen noch nicht mal mit Gewalt drohen, Sie haben freien Zugang zu allen Daten.

Und jetzt sag bitte keiner es sei jedem selbst überlassen was er in FB etc schreibt. Die sozialen Netze werdem Bestandteil unserer Gesellschaften, und wie man sieht sind die User gar nicht darauf vorbereitet. Den meisten ist nicht bewusst was sie tun und was das für Konsequenzen haben kann und hat.

Meines Erachtens ist das ganze also nicht einmal jedermanns Sache alleine. Es ist ein gesamgesellschaftliches Thema. Insofern finde ich interessant dass und wie sich im Norden der Republik Wiederstand der Datenschützer regt. Ich denke der Druck auf die Datenschützer ist enorm und Ihnen sollten wir Respekt zollen.

Vielleicht muss das Konzept der Social Networks deutlich überdacht werden! Ich denke JA.

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Holzbackofen

interesannt...ja... aber ich verstehe den ganzen Hype nicht... es ist doch jedem frei gestellt ob er FB nutzt oder nicht. Die Plattform Facebook ist kostenlos. Was erwarten die Nutzer? Keinem gefällt es, aber alle rennen hin... Würdet Ihr aus lauter Nächstenliebe eine solche Seite betreiben? Dann macht euch mal Gedanken darum wie teuer der Betrieb sein könnte um 800 Millionen User zu bedienen... (in Sachen Werbung) Müßt Ihr eurem Nachbarn verraten wann Ihr aufs Klo zum Sch.... geht? (in Sachen Datenschutz)

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Sven

ichbinsnichtmark: Mit dir scheine ich hier ja einen Experten vor mir zu haben, dann kannst du mir ja folgende Fragen beantworten: (Immer auf einen Nutzer bezogen, der nicht bei Facebook angemeldet ist)

Was weiß Facebook von dir, wenn du bei Facebook nicht angemeldet bist?
Was kann Facebook mit einem anonymen Profil anfangen, dem kein Name zugeordnet ist?
Welche folgen hat es für dich, wenn Facebook weiß, auf welchen Seiten du im Internet weiß, aber gar nicht weiß, wer du eigentlich bist?

Bitte um korrekte Antwort. Ich sage es dir, Facebook kann die schlimmstenfalls Werbung zeigen, die dich eventuell interessiert, weil es von einem unbekannten Nutzer weiß, auf welchen Webseiten er sich aufgehalten hat. Erst wenn Facebook Zugriff auf die Daten der Telekomunikationsanbieter hätte, um diese Daten mit einem Namen zu verknüpfen, würde es ein wirkliches Problem geben. Deswegen wäre die Vorratsdatenspeicherung das größere Problem, damit haben aber nur wenige ein Problem, weil es ja der Terrorbekämpfung dient.
Zurück zum Thema: Wenn Facebook einem Profil keinen Namen zuordnen kann, dann kann dieses Profil auch nicht auf dich zurück fallen und somit ist dieses Anonyme Profil total uninteressant. Und jeder der anderer Meinung ist, sollte jetzt mal mit Fakten kommen, genau erzählen, was einem Nicht-Facebook-Nutzer passieren kann und zwar genaue Fakten. Welche Bedrohung erwartet ihr genau?

Und wenn du schon dabei bist, dann erkläre mir auch die Gründe, warum Facebook in Deutschland gesperrt werden müsste und was die Apps, die deine Freunde verwenden, mit dir zu tun haben? Wenn Gefahr besteht, dann für die Nutzer von Facebook, für die Leute, die Namentlich bekannt sind, die ein Profil bei Facebook haben und von denen ein wirkliches Profil angelegt werden kann.

@Klaus: Wenn ein Internetshop deine Telefonnummer einen bestimmten Gebiet zuordnen kann, dann aufgrund der Tatsache, dass diese selbst eine Datenbank aufgebaut haben muss. Das passiert dann zumeist dadurch, dass du dort schon etwas gekauft hast und die genau wissen wer du bist, wo du Wohnst, wie viel Umsatz du dem Unternehmen gebracht hast, wie deine Zahlungsmoral ist und vieles mehr. Das ist dann aber wieder ein anderes Problem, was erst einmal nichts mit deiner IP-Adresse und auch nichts mit Namenlosen Profilen zu tun hat.

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ichbinsnichtmark

"Es zwingt einen niemand bei Facebook mitzumachen. Kritisch wird es erst, wenn man gehen möchte und seine Sachen an der Garderobe nicht wieder bekommt (Daten)."

"Gäste die sich nicht wohlfühlen, die sollten einfach nach Hause gehen... Du bist in deiner Entscheidung frei und so hast du auch die freie Entscheidung darüber, ob du bei Facebook angemeldet (also zu Gast bist) oder nicht."

Nicht ganz korrekt! Es spielt keine Rolle mehr, ob man bei FB angemeldet ist oder nicht. Die Daten haben sie durch Apps die von Freunden verwendet werden oder andere Methoden ...Deutschland müsste diese Seite aus verschiedensten Gründen eigentlich sperren!

"Facebook ist kostenlos und finanziert sich nun einmal über Werbung..."

Über Werbung finanziert sich Facebook sicherlich nicht wirklich / nur marginal.

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Marc Nemitz

Hallo,

der Vergleich hinkt doch stark, denn wenn sich 800 Mio Gäste auf eine Butterfahrt begeben und sich danach beschweren: "Man das ist eine Butterfahrt, ich dachte, wir wären eingeladen." Ist das nicht unbedingt die Schuld des Anbieters.
Ich bin auch kein großer Freund von FB, aber man sollte doch erkennen, was es wirklich ist: -- Nichts anderes als die moderne Version eines Sonntagsausflugs mit dem Bus, nach welchem man mit Schafsfelldecken und entmagnetisiertem Geschirr heim kommt.
Es zwingt einen niemand bei Facebook mitzumachen. Kritisch wird es erst, wenn man gehen möchte und seine Sachen an der Garderobe nicht wieder bekommt (Daten).

mfG

Marc

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Cornel

wäre doch toll wenn wirklich ALLE 800 Mio. Nutzer ihr Konto löschen würden. Dann sitzt Mark auf einem Haufen wertloser Aktien!
Den nur daraus besteht sein Vermögen.

Antworten
dot tilde dot

der bauer aber hatte nicht zugehört, und stück für stück kehrte seine beste milchkuh zu den gewohnheiten zurück, auf die er sich immer verlassen hatte. was sollte sie auch tun, irgendwann zwickte immer das euter und es musste gemolken werden.

oder hatte er ihr klagen am ende doch vernommen? im hintergrund lief mozart. das war noch nie.

.~.

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Klaus Jestädt

@sven
Ahoi wiedermal :o)

Wir haben für unsere Firma gerade einen Coder engagiert, dessen Aufgabe war es bisher Cookie und user tracking Systeme über zig Server mit Verschleierungstaktiken aufzubauen. Du kannst sogar Google Chrome alles abdrehen. Glaube bitte nicht das wars.

In der Tat ist es nicht unbedingt erforderlich Deinen Namen mit Deinem Profil zu verbinden.
Generell besteht zwar eine der grössten Gefahren für die Gesellschaft in der unkontrollierten Verbindung breiter Datenbestände. Aber es geht auch anders.
Hast Du Dich mal gefragt warum der Anrufer aus dem Scherbenviertel im Mega Onlinestore XYZ in der Warteschlange landet und der schicke Kerl aus der Villengegend sofort einen Verkäufer an der Leitung hat?

Im Grunde kann mir das egal sein, genauso wie die Watezeit beim Arzt die ich mir Spare als Privatpatient, während die AOK'ler warten dürfen. Auch wenn ich den Kredit bekomme weil die Rating Agentur meinem Profil weniger Risiko zuweist als einem anderen.
Vielleicht sollte mjich nicht interessieren daß PayONE schmutzige Datendeals gemacht hat die kürzlich aufflogen. Na ... Wenn man die Daten schon mal hat ... Macht man eben Kasse.

Es geht nicht um Werbebanner, die bekomme ich auch bei Goolge, wenn auch dezent in der Suche und nicht auf 20% der ach so sozialen Fläche.

Sorry aber ich sehe das nicht mehr so locker.
Heisser Buchtipp den ich vor Monaten gelesen hatte: Die Facebook Falle
Sehr empfehlenswert :o)

Antworten
Sven

@Klaus,

erstens streitet Facebook ab, dass diese Profile erstellt werden. Das Gegenteil muss du Facebook erst einmal beweißen. Aber selbst wenn Facebook diese Profile erstellt, was können sie machen, solange du dich nicht bei Facebook anmeldest? Sie können dem Profil KEINEN Namen hinzufügen, sodass sie nicht wissen, zu wem dieses Profil gehört. Sie wissen also nicht, ob Erwin Müller oder Hannah Sowieso hinter diesem Profil stehen, sie wissen nur, dass es dort eine Person gibt, die genau diese Seiten ansurft. Was ist da das Problem? Welche Angst hast du? Genau, sie könnten dir jetzt Werbung anbieten, die dich eventuell interessieren könnte! Ist das Schlimm? Nein, lieber sehe ich Werbung, die mich eventuell auch interessiert, als Werbung, die mir irgendwas anbietet und die mich eigentlich nur stört.

Welche andere Gefahr besteht? Solange Facebook keinen Zugriff auf die Daten der Telefonanbieter haben, solange können sie dieses Namenlose Profil niemanden zuordnen.

Etwas anderes ist es, wenn man bei Facebook angemeldet ist. Dann kann Facebook die Daten nämlich mit deinem Profil und somit mit deinen Daten verbinden. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten, dem zu entgehen. Es gibt Browserplugins, die die Facebook-Like-Buttons blockieren, damit eben keine Daten an Facebook übermittelt werden. Das selbe gibt es für Google und hier muss jeder Internet-Nutzer für sich selbst entscheiden, was er blockieren möchte und was nicht. Jeder muss selbst entscheiden wie bequem oder unbequem das Internet gestaltet wird. Dasselbe gilt für Cookies, jeder Browser bietet es an, dass man Cookies abschalten kann oder nur für bestimmte Seiten Cookies zulässt. Da muss jeder selbst wissen, ob er diese zulassen möchte oder nicht und muss dies dann eben auch so einstellen. Ich kann zu Hause auch nicht meine Tür offen stehen lassen und dann von der Versicherung Geld verlangen, weil ich ausgeraubt wurde.

Antworten
AP

Na ja, klar müssen sie auch Geld verdienen und dafür müssen wir als Gäste auch mal Werbung und anderes schlucken. das gibt es bei facebook, im Radio, im Fernsehen, in der U-Bahn und übrigens auch bei t3n ;-)

Grad hatte ich auf Eurer Seite folgenden Text vor der Nase:

"AdBlocker eingeschaltet?

Wie es scheint, hast Du einen AdBlocker aktiviert. Du würdest uns sehr helfen, wenn Du ihn für t3n.de ausschaltest.

Der Grund: Werbung auf diesen Seiten wird überwiegend pro Einblendung bezahlt und diese Einnahmen ermöglichen uns, Dir die Inhalte von t3n.de kostenlos anzubieten. Wenn Dir t3n.de gefällt und Du unsere Arbeit gern unterstützen möchtest, deaktiviere doch bitte den AdBlocker auf unseren Seiten."

Euer Text zu meinem Adblocker ist ok, auch Gastgeber müssen halt von von irgendwas leben. Kritisch wird es eigentlich aus meiner Sicht erst dann, wenn man sich als Weihnachtsgans fühlt, die ausgenommen wird und das ist für mich bei Facebook ausser in der Datenfrage eigentlich noch nicht der Fall.

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Klaus Jestädt

@Sven
Sorry Sven, da ist Dir möglicherweise etwas entgangen.

Inzwischen ist das hinlänglich bekannt daß jede Webseite mit "Like" Buttons Deine Daten sammelt um ein Profil zu erstellen. Verfallszeit 2 Jahre. Man muss also nicht mal zwingend NICHT dabei sein um Facebook's Datenhunger zu entgehen.

Facebook's "Like" Durchdringung im Internet ist inzwischen so hoch, dass man kaum verlangen kann der User möge alle "Like" bepflasterten Webseiten meiden. Hierzu gibt es ja Überlegungen die FB nicht schmecken, nämlich das Ding mittels Klick erst aktivieren zu müssen bevor man liken kann.
Das Unterfangen diese Seiten zu meiden wäre fast so absurd wie Seiten zu meiden die Links enthalten.

Links sind Google's brillanteste Idee gewesen, Likes die von Facebook.

Was mir an Deiner Antwort im Sinne der Geschichte nicht gefällt ist dem Gast zu sagen "Schleich Dich" ohne darüber zu reflektieren warum der Gast bekümmert ist. Nur weil die Masse eine Weile ohne nachzudenken Hurra schreit muss etwas nicht gut sein. Viele Diktatoren kamen so erst an die Macht, hat sie dass zu besseren Regenten gemacht, nur weil das Volk eine Weile lang Hurra schrie?

Die Gesellschaft sollte aufwachen. Unsere zunehmend vernetzte Welt macht Modelle wie FB, G+, Twitter, Blog's etc möglich und vielleicht sogar notwendig, aber jeder sollte sich fragen ob man ohne zu reflektieren zu allem ja und amen sagen muss.

Ich frage mich auch warum diese Modelle so erfolgreich sind, und ich denke inzwischen, sie erweitern unseren Horizont indem sie helfen Menschen kennenzulernen. Sie nehmen dabei den schwierigsten Part ab, das "in Kontakt" treten. Derzeit frage ich mich ernsthaft, ob nicht teile dieser Gemeinde zu Kommunikationsmongo's mutieren. Die Qualität der Kommunikation und auch die Kritiklosigkeit mit der jeglicher Dummschwätz verteilt und konsumiert wird ist erschreckend.

Fazit: ich habe mein FB Engagement zu 99% eingestellt und werde vielleicht den Account bald auflösen. G+ entwickelt sich, noch in interessanter Weise. Gehaltvoller Content macht hier deutlich mehr Anteil aus. Twitter sehe ich mehr als Knowledge Kanal wie Blogs und RSS Feeds.
Alles in allem bieten nahezu alle Kanäle intelligentere Kommunikation als Facebook denke ich.

Ist nur eine Meinung, liege ich falsch?

mfg
Klaus

Antworten
Sven

Gäste die sich nicht wohlfühlen, die sollten einfach nach Hause gehen. Facebook ist kostenlos und finanziert sich nun einmal über Werbung, passt dir das nicht, dann lass Facebook links liegen und nutze andere Netzwerke. Du bist in deiner Entscheidung frei und so hast du auch die freie Entscheidung darüber, ob du bei Facebook angemeldet (also zu Gast bist) oder nicht.

Antworten
Matthias

Sehr schön geschrieben, bravo! :-)

Antworten
Martin

Hehe... wirklich toll geschieben! :)

Antworten
Regina

ich hab wirklich schmunzeln müssen. Sehr gute Vergleiche :)

Antworten
chris

muhaha habe mich köstlich amüsiert

Antworten
Christian

Lustig geschrieben! :) Die Vergleiche finde ich auch gut gelungen. Mal sehen bei wem ich das nächste mal aufs stille Örtchen gehe ^^

Antworten

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