Ratgeber

Oneplus 7T und 7T Pro im Vergleich: Das ist gleich, das sind die Unterschiede

Triple-Cam mal zwei: Oneplus 7T (links) vs Oneplus 7T Pro. (Foto: t3n)

Oneplus hat sein Oneplus 7T Pro, begleitet von einer exklusiven McLaren-Edition, offiziell enthüllt. Wir vergleichen die Modelle und werfen im Hands-on einen Blick auf die Designs der neuen 7T-Geräte.

Das Oneplus 7T (Test) ist schon seit Ende September offiziell und hat schon unseren Testparkours mit einem sehr guten Ergebnis durchlaufen. Das Oneplus 7T Pro kann als Nachzügler betrachtet werden und unterscheidet sich um Unterschied optisch wenig vom Frühjahrsmodell. Unter der Haube gibt es indes ein paar kleine Neuerungen. Das McLaren-Modell liegt uns nicht vor – das Gerät entspricht aber, abgesehen von einem anderen Anstrich, weitgehend dem 7T Pro.

Oneplus 7T und 7T Pro: 90-Hertz-Display und Triple-Cam bei beiden Standard

Oneplus 7T Pro. (Foto: t3n)

Oneplus 7T Pro. (Foto: t3n)

Im zweiten Halbjahr 2019 scheint das Oneplus 7T die größere Rolle einzunehmen als das Pro-Modell. So hat Oneplus das 7T optisch und hinsichtlich der Features verändert und aufgebohrt und in Teilen näher an das 7 Pro gebracht. Dem 7T wurden sowohl ein 90-Hertz-Display als auch ein dritter Kamerasensor für Super-Weitwinkelaufnahmen verpasst.

Die Unterschiede bei der Kamera zwischen dem 7T und dem 7T Pro sind damit in großen Teilen nicht mehr vorhanden. Lediglich beim optischen Zoom bietet die 12-Megapixel-Telefotolinse mit f/2,2 des 7T eine zweifache Vergrößerung, der Acht-Megapixel-Sensor des 7T Pro zoomt dreifach heran. Technisch wird die Zoomfunktion wie beim 7 Pro gelöst: In beiden Modellen stecken jeweils ein 13-Megapixel-Sensor mit f/2,2 respektive f/2,4-Blende (Pro), bei denen das Bild auf 12 oder 8 Megapixel gecroppt wird. Zu den Kamera-Funktionen aller 7T-Modelle gehören ein Nachtmodus, Makroaufnahme aus bis zu 2,5 Zentimetern als auch eine bessere Videostabilisierung, die per OIS Und EIS realisiert wird.

Oneplus 7T vs 7T Pro: Notch oder Pop-up-Cam

Oneplus 7T Pro vs Oneplus 7T. (Foto: t3n)

Oneplus 7T Pro vs Oneplus 7T. (Foto: t3n)

Bei der Frontkamera ist bei beiden Modellen der gleiche 16-Megapixel-Sensor mit f/2,0-Blende verbaut. Beim 7T sitzt sie in der kleinen Notch des 6,55-Zoll-OLED-Displays, beim 7T Pro ist sie, wie beim ersten Pro-Modell, eine aus dem Gehäuse herausfahrbare Pop-up-Cam. Auf diesem Wege ist der 6,67-Zoll-OLED-Bildschirm frei von einer Notch. Die Auflösung des Pro-Modells ist mit 3.120 x 1.440 Pixeln höher als beim 7T, dessen Bildschirm mit 2.400 x 1.080 Pixeln (402 ppi) daherkommt. Beide besitzen einen sehr schnellen In-Display-Fingerabdruckleser.

Oneplus 7T Pro vs Oneplus 7T. (Foto: t3n)

Das Oneplus 7T Pro besitzt wie das 7 Pro eine Pop-up-Frontkamera – beim Oneplus 7T ist sie in der Notch. (Foto: t3n)

Was die Bildqualität beider neuen Modelle anbelangt, macht der Bildschirm des 7T Pro im Direktvergleich eine etwas bessere Figur. Trotz der unterschiedlichen Auflösung fällt die höhere Auflösung des Pro-Modells nicht ins Gewicht, jedoch sind die Weißwerte des 7T nicht auf dem Niveau des 7T Pro. Auch bei der Blickwinkelstabilität liegt das Pro-Modell vorn. Jedoch erkennt man die Unterschiede nur, wenn die beiden Geräte direkt nebeneinander liegen.

Stärker dürfte den meisten die Bildschirmform auffallen. Denn während das Display des 7T mit seinem 2,5D-Glas nahezu plan ist, schmiegt sich der OLED-Screen des Pro-Geräts wie schon beim 7 Pro leicht um die Gehäuseseiten, wodurch das Smartphone weniger Rahmen besitzt und Inhalte auf eine gewisse Weise immersiver anmuten. Einen funktionalen Mehrwert bietet die Krümmung nicht, sie ist aber schön anzusehen.

Oneplus 7T Pro vs Oneplus 7T. (Foto: t3n)

1 von 8

Oneplus 7T vs Oneplus 7T Pro: Beide mit Warp Charge 30T und schnellem Chip

Oneplus 7T Pro vs Oneplus 7T. (Foto: t3n)

Oneplus 7T Pro vs Oneplus 7T. (Foto: t3n)

Ein weiterer kleiner Unterschied zwischen den beiden neuen Modellen ist der Akku: Im 7T Pro steckt eine 4.085 Milliampere-Batterie, der Energiespeicher des 7T ist 3.800 Milliampere groß. Auf eine bessere Laufzeit des 7T pro dürfte sich der größere Akku allerdings kaum auswirken, schließlich erfordert das Display mit seiner QHD+-Auflösung etwas mehr Energie als ein Full-HD+-Screen.

In weiteren Aspekten sind die Geräte identisch: Unter der Haube arbeitet ein aktueller Snapdragon 855 Plus-Chip, der von acht Gigabyte DDR4-RAM unterstützt wird. Lediglich der interne UFS-3.0-Speicher ist mit 256 Gigabyte beim Pro-Modell größer als im 7T, das in Europa 128 Gigabyte besitzt. Ultraschnell laden lassen sich die Akkus der Geräte per Warp-Charge-T. Laut Hersteller können die Akkus in 30 Minuten von null auf 70 Prozent gepumpt werden, was sich mit unseren eigenen Erfahrungen deckt.

Oneplus 7T Pro. (Foto: t3n)

1 von 16

Bei der Software hat Oneplus bei beiden seine eigene Android-Version OxygenOS vorinstalliert, die schon auf Googles Android 10 basiert. Damit ist der Hersteller einer der ersten, die diese OS-Version bei ihren Geräten anbieten. Nur Nokia kann derzeit mitziehen, während Huawei noch in der Beta-Phase steckt und andere Hersteller noch an den Updates basteln.

Was die Software-Features angeht, bieten beide Modelle den gleichen Funktionsumfang. Neben den üblichen Android-10-Funktionen hat Oneplus unter anderem einen neuen Zen-Modus installiert, ebenso wie einen erweiterten Lesemodus, der Inhalte nicht nur in Schwarzweiß darstellt, sondern optional in leicht abgeschwächten Farben.

ModellOnePlus 7T ProOneplus 7TOnePlus 7 ProOneplus 7
BetriebssystemOxygenOS basierend auf Android 10OxygenOS basierend auf Android 10OxygenOS basierend auf Android 10OxygenOS basierend auf Android 10
Display6,67 Zoll AMOLED (3.120 x 1.440 Pixel; 516 ppi, 19.5:9 Seitenverhältnis)6,55 Zoll AMOLED mit 90 Hz (2.400 x 1.080 Pixel, 402 ppi, 20:9 Seitenverhältnis, Gorilla Glass 6)6,67 Zoll AMOLED (3.120 x 1.440 Pixel; 516 ppi, 19.5:9 Seitenverhältnis)6,41 Zoll AMOLED (2.340 x 1.080 Pixel, 19.5:9 Seitenverhältnis)
ProzessorQualcomm Snapdragon 855+, @ max. 2,96 GHzQualcomm Snapdragon 855+, @ max. 2,96 GHzQualcomm Snapdragon 855, @ max. 2,84 GHz)Qualcomm Snapdragon 855, @ max. 2,84 GHz
Arbeitsspeicher8 GB LP DDR4X8 GB LPDDR4X6 GB/8 GB/12 GB LPDDR4X 6 bzw. 8 GB LPDDR4X
Interner Speicher256 GB UFS 3.0, nicht erweiterbar128 GB und 256 GB (in einigen Regionen) UFS 3.0, nicht erweiterbar128 GB/256 GB UFS 3.0, nicht erweiterbar128 GB/256 GB UFS 3.0
HauptkameraTriple-Kamera mit 48 MP (Sony IMX586), f/1,6, OIS und EIS; Telefoto mit 8 MP & 3x-Zoom, f/2,4; 16 MP Ultraweitwinkel f/2,2, 117 Grad; Dual-LED-Blitz; 4K-Videos mit 30/60 fpsTriple-Kamera mit 48 MP (Sony IMX586) mit OIS, EIS, f/1,6; 12 MP Telefoto (f/2,2), 16 MP Ultraweitwinkel (f/2,2, 117 Grad), Dual-LED-Blitz; 4K-Videos mit 30/60 fpsTriple-Kamera mit 48 MP (Sony IMX586), f/1,6, OIS und EIS; Telefoto mit 8 MP & 3x-Zoom, f/2,4; 16 MP Ultraweitwinkel f/2,2, 117 Grad; Dual-LED-Blitz Triple-Kamera mit 48 MP (Sony IMX586), f/1,7, OIS und EIS; 5 MP Telefoto mit f/2,4
FrontkameraPop-up-Kamera mit 16 MP mit f/2.0 (Sony IMX471)16 MP mit f/2.0-Blende, (Sony IMX 471)Pop-up-Kamera mit 16 MP mit f/2.0 (Sony IMX471) 16 MP mit f/2.0-Blende, (Sony IMX471)
Akkukapazität4.085 mAh (fest verbaut), „Warp Charge 30T“ 30-Watt-Schnellladelösung (5V/6A)3.800 mAh (fest verbaut), „Warp Charge 30T“ 30-Watt-Schnellladelösung (5V/6A)4.000 mAh (fest verbaut), „Warp Charge 30“ Schnellladelösung 3.700 mAh (fest verbaut), „Warp Charge“ Schnellladelösung (5V/4A)
Konnektivität2x2 MIMO, Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, 2.4Ghz/5Ghz, Bluetooth 5.0, GPS, LTE, NFCWLAN 802.11 a/b/g/n/ac, 2x2 MIMO, Bluetooth 5.0, GPS, LTE, NFC2x2 MIMO, Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, 2.4Ghz/5Ghz, Bluetooth 5.0, GPS, LTE, NFC 2x2 MIMO, Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, 2.4Ghz/5Ghz, Bluetooth 5.0, GPS, LTE, NFC
Abmessungen162,6 x 75,9 x 8,8 mm160,94 x 74,44 x 8,13 mm162,6 x 75,9 x 8,8 mm 157,7 x 74,8 × 8,2 mm
Gewicht206 Gramm190 Gramm206 Gramm182 Gramm
FarbenHaze BlueFrosted Silver, Glacier BlueMirror Gray, Nebula Blue, Almond Mirror Gray
SonstigesDual-SIM, In-Display-Fingerabdrucksensor, USB-Typ-C (USB 3.1), Dual Stereo-Lautsprecher, Dolby AtmosDual-SIM, Fingerabdrucksensor im Display, USB-Typ-C ( USB 3.1), Dual Stereo-Lautsprecher, Dolby AtmosDual-SIM, In-Display-Fingerabdrucksensor, USB-Typ-C (USB 3.1) Dual-SIM, Fingerabdrucksensor im Display, USB-Typ-C (USB 3.1)
Preis759 Euro (UVP)599 Euro (UVP)ab 709 bis 829 Euro ab 559 bis 609 Euro

Oneplus 7T und 7T Pro: Farben, Preise und Verfügbarkeit

Das Oneplus 7T wird in den Farben Frosted Silver und Glacier Blue angeboten. Es kostet mit 599 Euro etwas mehr als das 7er-Modell. Mit seinem 90-Hertz-Display und der Triple-Kamera liefert das 7T allerdings dennoch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, wobei die Zeiten günstiger Oneplus-Geräte vorbei sind.

Oneplus 7T Pro von allen Seiten
Oneplus 7T Hands-on. (Foto: t3n)

1 von 18

Auch beim 7T Pro verlangt Oneplus ein wenig mehr: für das Smartphone werden 759 Euro fällig und behält damit den Preis des 7 Pro mit acht Gigabyte RAM und 256 Gigabyte Flashspeicher. Das Gerät wird nur in der Farbe Blue Haze angeboten, dessen Blauton im Vergleich mit dem Oneplus 7 Pro (Test) etwas heller ist. Beide Modellvarianten werden ab dem 17. Oktober ausgeliefert.

Wie schon im Test des 7T festgehalten, hat Oneplus sein Pro-Modell beinahe obsolet gemacht. Denn mit dem 90-Hertz-Display ist eines der exklusiven Features nun auch im etwas günstigeren 7T zu finden. Ebenso verhält es sich mit der Triple-Cam, die in nahezu identischer Ausstattung mitsamt Weitwinkel-Objektiv im 7T verbaut ist. Der Dreifachzoom ist unserer Meinung nach zu vernachlässigen. Wenn ihr indes großen Wert auf einen etwas besseren Bildschirm ohne Notch aber mit Pop-up-Kamera legt, müsst ihr zum 7T Pro greifen.  Ob ihr den Aufpreis für diese Funktionen bezahlen wollt, bleibt euch überlassen. In Sachen Performance sind alle Oneplus-Modelle auf einem Level von High-end-Geräten, für die die Mitbewerber einige hundert Euro mehr verlangen.

Oneplus 7T McLaren Edition: Mehr RAM, höherer Preis

Oneplus 7T Pro McLaren Edition. (Bild: Oneplus)

Oneplus 7T Pro McLaren Edition. (Bild: Oneplus)

Wem der Speicher der regulären 7T-Modelle nicht ausreicht, kann auch zur neuen McLaren-Edition greifen. Das Smartphone orientiert sich in weiten Teilen am 7T-Pro, besitzt aber mit seinen Akzenten in Papaya-Orange eine gewissermaßen rennsportlichere Anmutung. Beim Speicher setzt Oneplus auf 12 Gigabyte RAM und 256 Gigabyte UFS-3.0-Flashspeicher. Sportlich hoch ist für Oneplus-Verhältnisse auch der Preis: der Hersteller verlangt 850 Euro. Die McLaren Edition geht laut -Hersteller ab dem 5. November in den Verkauf.

Mehr zum Thema: 

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung