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Oneplus 7 Pro im Test: Schnell, schick und butterweich

Oneplus 7 Pro. (Foto: t3n)

Oneplus betritt mit seinem Oneplus 7 Pro erstmal den Premium-Smartphone-Markt. Das Gerät kostet mit über 700 Euro mehr als die bisherigen Modelle – unser Test zeigt, dass es den Preis wert ist.

Das chinesische Startup hatte bisher auf Smartphones mit Topausstattung zum erschwinglichen Preis gesetzt. Das macht das Unternehmen auch jetzt noch mit dem Oneplus 7, das mit 560 Euro im gleichen Preissegment wie das Oneplus 6 T (Test) verortet ist. Mit dem Oneplus 7 Pro will das Unternehmen den Platzhirschen Samsung und Huawei aber zeigen, dass High-End-Geräte keine 1.000 Euro kosten müssen. Dabei verpasst der Hersteller seinem Topmodell ein Design, das wir von anderen Unternehmen in ähnlicher Form womöglich erst 2020 zu Gesicht bekommen. Die Front ist nahezu rahmenlos und die Selfiekamera steckt weder in einer Notch noch in einem Loch im Display. Auch bei der Hauptkamera hat Oneplus mit einer Triple-Cam nachgelegt.

Oneplus 7 Pro: Design und Verarbeitung

Während es sich beim Oneplus 7 gewissermaßen um ein aufgefrischtes Oneplus 6 T handelt, ist das 7 Pro eine komplette Neuentwicklung. Es unterscheidet sich vom Design her von den bisherigen Oneplus-Modellen, wobei die DNA des Unternehmens weiterhin durch das mattierte rückseitige Glas mit seinen leicht changierenden Blautönen durchscheint. Es ist zudem mit seinem fast 6,7 Zoll großen Bildschirm das bisher größte und mit 206 Gramm auch schwerste Oneplus-Gerät.

Oneplus 7 Pro. (Foto: t3n)

Das Oneplus 7 Pro in Nebula Blue. (Foto: t3n)

Im Vergleich zum auch nicht sonderlich kleinen iPhone XS Max mit seinem 6,5-Zoll-Display ist das Oneplus 7 Pro minimal leichter, dafür fünf Millimeter länger, aber durch seine leicht gebogenen Displayränder à la Samsung Galaxy S10 (Test) zwei Millimeter schmaler. Damit gehört das 7 Pro zu den größeren Smartphones am Markt, dennoch lässt es sich gut handhaben, was unter anderem mit der ausgewogenen Gewichtsverteilung zusammenhängen dürfte. Einen dedizierten Einhandmodus, wie es ihn etwa bei Huaweis EMUI gibt, besitzt das Gerät nicht, weshalb die Bedienung nur bedingt mit einer Hand möglich ist.

Mithilfe der integrierten motorisierte Pop-up-Frontkamera vollbringt Oneplus es nicht nur, die Front beinahe rahmenlos zu gestalten, Besitzer des 7 Pro haben damit auch stets einen netten Partytrick in der Hosentasche, der in kaum einem Smartphone in Europa zu finden ist: Startet ihr die Kamera und wechselt in den Selfie-Modus, fährt die Kamera lautlos aus dem Gehäuse heraus und beim Beenden der Kamera-App wieder flink hinein. Falls euch das Gerät bei aktivierter Frontkamera aus der Hand rutscht, fährt die Cam in Millisekunden ins Gehäuse, damit sie nicht zu Schaden kommt. Was die Langlebigkeit der Kamera angeht, spricht Oneplus von einer Lebensdauer von 5,5 Jahren, wenn sie täglich 150 Mal ein- und ausfährt, oder 300.000 Vorgängen.

Wir können davon ausgehen, dass sich der eine oder andere Hersteller eine Scheibe davon abschneiden dürfte, um sich so von der Notch zu verabschieden. Denn anders ist ein echtes Volldisplay-Smartphone derzeit nicht konstruierbar – Oneplus ist der Konkurrenz damit hierzulande einen Schritt voraus.

Oneplus 7 Pro. (Foto: t3n)

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Eine Kopfhörerbuchse ist weiterhin nicht an Bord, ebensowenig ist das Gerät nach IP68 zertifiziert, wobei laut Oneplus alle Öffnungen mit schützenden Gummiabdichtungen versehen sind. Der Stereolautsprecher in Ohrmuschel und Unterseite ist laut und durchaus zu gebrauchen, allerdings sollte man ihn nicht voll aufdrehen, dann klingt er etwas blechern.

In Sachen Verarbeitung liefert Oneplus wie gewohnt eine ausgezeichnete Qualität ab, die einem High-End-Gerät entspricht. Nichts knarzt oder wackelt, hier bewegt sich der Hersteller zweifelsohne auf einem Level mit Apple, Samsung oder Huawei.

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Ein Kommentar
Marcel Wieser
Marcel Wieser

Also im Grunde genommen, von 90 Hertz Mal abgesehen ein 300€ teureres ZTE Axon 10 pro ….

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