Test

Pixel 3a (XL) im Test: Gute Smartphones müssen keine 1.000 Euro kosten

Google Pixel 3a XL. (Foto: t3n)

Mit dem Pixel 3a (XL) liefert Google endlich wieder einmal ein erschwingliches Smartphone, das ein wenig an vergangene Nexus-Zeiten anknüpft. Es überzeugte im Test vor allem bei Kamera und Software.

Googles Nexus-Serie zeichnete sich einst durch gute Preise und zeitnahe Software-Updates aus. Manche Fans trauern immer noch dem Nexus 5 nach. Mit dem Pixel 3 (XL) (unser Test) knüpft Google ein wenig an die alten Nexus-Zeiten an, denn für den Preis liefert es eine Menge, auch wenn es keine kompromisslose High-End-Ausstattung bietet. Die ist auch nicht zwingend erforderlich.

Pixel 3a (XL) aus Kunststoff statt Glas, dennoch top verarbeitet

Auf den ersten Blick sehen die neuen Pixel-3a-Modelle beinahe genauso aus wie die im Oktober vorgestellten teureren Pixel-3-Geräte. Unterschiede sind aber nicht nur unter der Haube vorhanden: So besteht die günstigere Modell-Reihe nicht aus Glas und Metall, sondern Kunststoff. Dennoch hat Google es geschafft, das Unibody-Gehäuse per Oberflächenbehandlung pixeltypisch mit einem glänzenden Ober- und einem matten Unterteil zu versehen. Trotz des anderen Gehäusematerials mutet und fühlt sich das Gerät hochwertig an und ist gut verarbeitet.

Google Pixel 3a XL vs Pixel 3 XL. (Foto: t3n)

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Eine Notch besitzt keines der 3a-Modelle, der Rand ober- und unterhalb des Displays ist minimal breiter als bei den teureren Geräten, was aber zu verschmerzen ist. Stereolautsprecher sind wie bei den teureren Pixeln auch an Bord, wobei die Speaker nicht wie beim Pixel 3 beide nach vorne strahlen. Der untere Speaker ist auf der Unterseite verbaut, während der obere in der Ohrmuschel sitzt. Sie liefern einen überraschend satten Sound, der selbst bei hoher Lautstärke kaum verzerrt und sich nicht hinter dem des Pixel 3 verstecken muss. Der untere Teil des Geräts lässt sich wie beim Pixel 3 an den Rändern zusammendrücken, um den Google Assistant per Active-Edge-Funktion – ohne „Okay Google“ sagen zu müssen – zu aktivieren.

Der Fingerabdruckscanner zur biometrischen Entsperrung des Smartphones ist weiterhin auf der Rückseite angebracht und funktioniert schnell und fehlerfrei. Auf eine In-Display-Lösung, wie sie etwa von Samsung, Huawei und Oneplus eingesetzt wird, hat Google noch verzichtet. Abgesehen von dem des Oneplus 7 Pro verhalten sich die In-Display-Scanner noch verhältnismäßig träge. Entsprechend ist der Entschluss, einen kapazitiven Fingerabdruckleser zu verbauen, als positiv zu bewerten, zumal auch die Fehleranfälligkeit geringer ist.

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Ein Kommentar
Rhonda
Rhonda

Könnt ihr nicht ein paar Exemplare verlosern? Das wäre super, bin dämlich knapp bei Kasse:-)

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