Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Kommentar

Openoffice vor dem Aus: Oracle hat‘s versaut

(Bild: Openoffice)

Einst war Openoffice das wichtigste Office-Paket für alle, die nicht auf Microsoft-Software setzen wollten. Das ist jetzt vorbei – und Oracle ist schuld.

Libreoffice läuft Openoffice den Rang ab

Luftballons und Konfetti auf der Website zeugen noch vom einstigen Erfolg: Über 160 Millionen Downloads soll Openoffice.org (jetzt Apache Openoffice) seit dem Start im Jahr 2001 verzeichnet haben. Das quelloffene Office-Paket war einst ein Muss für alle, die nicht mit Microsoft Word oder Excel arbeiten wollten oder konnten. Jetzt steht der einstige Open-Source-Star vor dem Aus, längst hat die Abspaltung Libreoffice dem Projekt den Rang abgelaufen – und zumindest dabei hatte Oracle seine Finger im Spiel.

Luftballons und Konfetti für Openoffice – das war einmal. (Screenshot: Apache Openoffice)
Luftballons und Konfetti für Openoffice – das war einmal. (Screenshot: Apache Openoffice)

Nach der Übernahme von Sun durch Oracle gelangte der Softwareriese auch in den Besitz des Open-Source-Projekts. Bei Sun wurde Openoffice seit der Übernahme der Firma Star Division im Jahr 1999 vorangetrieben. Seit Oracle durch die Sun-Übernahme die Entwicklung des Open-Source-Projekts in der Hand hatte, mehrte sich die Kritik unter den Entwicklern an der Lizenzpolitik des Konzerns und dem Umgang mit den Entwicklern. Viele Openoffice-Programmierer wagten daher im Herbst 2010 den Absprung und gründeten die gemeinnützige Organisation The Document Foundation – hier wird seitdem Libreoffice entwickelt.

Längst hat die Abspaltung das Original überflügelt, in Sachen Nutzerzahlen und Entwicklerunterstützung liegt Libreoffice vor Apache Openoffice. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Openoffice das jüngste offizielle Update vor einem Jahr bereitstellte, bei Libreoffice wird dagegen alle paar Wochen nachgelegt. Der Vorsitzende des Openoffice Project Management Committees Dennis E. Hamilton musste in einer Rundmail über das Aus für Openoffice nachdenken. Es fehle an Entwicklern, das geht auf Kosten der Sicherheit der Nutzer.

Openoffice: Nur noch sechs aktive Entwickler

Sechs Entwickler sollen derzeit an Openoffice arbeiten, schreibt der Chefentwickler. Das ist natürlich viel zu wenig, um neue Funktionen zu entwickeln und gleichzeitig bestehende Sicherheitslücken zu stopfen. Dokumentation und die Berichterstattung an die Apache Software Foundation (ASF) müssen auch noch erledigt werden. Was vielleicht eine Art Hilfeschrei war, ist offenbar eher ein Abgesang. Openoffice ist am Ende.

Und das hat eben auch offizieller Sponsor der Organisation aufgeführt - und hat also kein Interesse an dem Paket, das mit der Sun-Übernahme in den Besitz des Konzerns kam. Schade.

Openoffice hat viel für die Verbreitung des Open-Source-Gedankens in der Öffentlichkeit getan. Viele Nutzer wissen dadurch, dass es auch ein Softwareleben außerhalb von Microsoft und Co. gibt. Aber das Softwareleben geht weiter. Wer noch Openoffice nutzt, wird bald eben zu Libreoffice wechseln. Das Open-Source-Leben geht weiter.

Mehr zum Thema: Die besten Office-Alternativen für Windows, Mac und Linux

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

13 Reaktionen
Übernahmen scheitern oft

Bei irgendwas mit Video (ffmpeg ? vlc ? ...? ) wollten Spinforks auch wieder plötzlich zusammenarbeiten.

Nennt mal drei eigene Projekte oder Aufkäufe welche google nicht in den Sand gesetzt hat ?
WIR VOLK LEIDEN TÄGLICH DESHALB. Die Produkte (NEST; MIcroRouter für Ampeln, Google Glass, ARA usw.) würden täglich unser Leben verbessern. "Danke" Google-Boni-Manager.

Ausnahmen sind nur Youtube und Google-Mail, weil (wie bei M$ mit Outlook) die Top-Boni-Manager täglich die Firma damit regieren. Also klappt
Bei Youtube muss was schiefgelaufen sein. Denn bisher sind alle Google-Aufkäufe gescheitert oder - schlimmer noch - beendet und verschwunden. Irgendwie hat Youtube sich über Wasser gehalten und gibts doch noch immer.

Android zählt nicht. Das stiehlt mir ständig Lebenszeit und wird nicht upgedatet. Durch den M$-Einfluss bei Cyanomodgen ist der letzte Pusher verschwunden. Früher hat Cyanomod durch bessere Features Android zur Verbesserung gezwungen.

Sumly gibts auch nicht mehr. Damit würde man auf EINER Bildschirmseite am TV, Tablett und Phone die News zusammengefasst lesen können. Zeit Sparen ist Euch wohl nicht wichtig...

Wie schon Branson sagte: Der Kunde leidet fast immer.
http://meedia.de/2016/04/05/uebernahme-von-virgin-america-alaska-air-entreisst-medien-mogul-richard-branson-teil-des-lebenswerks/
"Kundensicht" suchen.

AOL kauft ICQ
Ebay kauft Paypal
Ebay kauft Skype
M$ kauft Skype
Facebook kauft Oculus
Facebook kauft Whatsapp
Yahoo kauft Sumly
Die PRESSE HAT JEDESMAL GEJUBELT.

seitdem wurden die Produkte nicht mehr nennenswert weiterentwickelt obwohl man Zilliarden-Konzerne im Rücken hat. Als kleine Einzelfirma haben die sich am Kunden orientiert. Als Tocher-Unternehmen wohl eher nur an Boni-Maximierung und Kunden-Nutzen-Disruptions-Minimierung.

Ihr benutzt jeden Tag whatsapp oder Paypal und jammert über schlechtes Online-Banking.
Selber Schuld. Armut wählt Protest. Das Land geht täglich kaputt.
Und miese Software macht kein Land besser. Und - wie bei Game of Thrones - kommt die Rezession garantiert. Dann sind alle Unternehmen (KuKa, IBM-Laptops, Medion und natürlich Osram-Endkunden-LEDs sind schon chinesisch) chinesisch oder gehören Hedgefonds-Heuschrecken.
Sowas kommt davon, wenn Presse die Kontroll-Funktion nicht erfüllt.

Als Flash aufgekauft wurde hat die Presse auch den Untergang von SVG bejubelt. Doch dann wurde Flash (nur dank Steve Jobs) aufs Abstellgleis geschoben und SVG darf zurück-kommen.
Und die Presse jubelte... Denn Zukunft ist wohl egal.
Das die UDDI-Server von IBM recht still und heimlich abgeschaltet wurden, damit man die (dort von Firmen abgelegten) Firmenbilanzen nicht automatisiert (weil xml-basiert) gegeneinander vergleichen kann, war der Leistungs-Presse damals auch egal.

Fragt Eure Großeltern und Eltern nach CorelDraw. Das war im Volk verbreiteter als Elster.
Dann ist es aufgekauft worden und verschwunden. Es war ein Vektor-Malprogramm also perfekt für, SmartWatch, 4"-Smartphone, 6"-Phablett, 12"-Tablett, Netbook, Laptop, Startup-Angeber-Apple-Monitor, 99"-Super-TV. Eure Eltern kannten es noch.

Antworten
Fischi

Boooah heul leise!
Niemand vermisst AOL, ICQ oder Yahoo ....

Frag mal Deine Großeltern : die kannten noch Hawker, Fokker, McDonnell Douglas, AT&T, Mannesmann , Grundig, Telefunken, ITT, DEA, Dual, Bilka, Saba, Büssing , Borgward, Glass, DKW, Auto Union, NSU, Zündapp und MZ!
Na und?

Frag Deine Eltern: die kannten noch Hamburg-Mannheimer, Victoria, MS DOS, CP-M, OS/2, Palm, Compaq, Simens-Nixdorf, Tandem etc .etc...

Das Konzerne Pleite gehen oder übernommen werden, dass Marken und Produkte verkauft, gekauft, durch bessere oder auch einfach nur Konkurrenzprodukte ersetzt wurden ist seit je her der Lauf der (kapitalistischen) Wirtschaftswelt... Ausgerechnet Richard Branson zu zitieren ist eigentlich nur noch mit Mao-Zitaten zu toppen.

UND: CorelDraw gibt es immer noch! Die aktuelle Version ist X8 und 2016 erschienen

Fragt Deine Großeltern und Eltern nach Recherche und Denken - die kannten das noch!

Antworten
Übernahmen scheitern oft

Presse und Staat - und halt in diesem Falle natürlich auch die Fusions-Kontroll-Beamten mit Privat-Versicherung und Pensionsanspruch - sind dafür da, uns vor Unheil zu schützen. Davon sehe ich nicht viel und jede Generation hat ihre Ersparnisse verloren: Ost-Immobilien, Schrott-Immobilien, Neuer Markt und jetzt wohl auch noch - steuersubventionierte und oft auch noch in Höchstpreis-Mietgebieten - Lebensversicherungen mit 0% Rendite.

Die meisten Firmen werden im Schnitt oder höchstens 30 Jahre alt.
Benziner gibts bald nicht mehr. Denn E-Autos und Smart-E-Cars sind superviel besser.

Aber ich nannte sinnvolle Software-Produkte, welche nach dem Aufkauf praktisch kaum noch zugunsten der kleinen Kunden weiterentwickelt wurden, obwohl der Aufkäufer Zilliarden im Rücken hat.
Früher gabs das Wort "Abschreibungs-Firmen/Objekte".

Dank AOL hast Du Flatrates und musst nicht pro Megabyte bezahlen. Dort gab es freundliche Foren moderiert von Freiwilligen. Viele mussten (wie bei Urlaubs-Ressorts mit Full-Food) AOL gar nicht verlassen und ins "richtige" Internet gehen.
Aber ich nannte ICQ als AOL-Aufkauf und nicht AOL als Beispiel.
ICQ hätte um Sprache (und später um Video) ergänzt werden können. Dann hätte es kein Skype gegeben. Im Prinzip ist Whatsapp nur ein Neu-Aufguss von ICQ, nämlich Text-Messages.
Gar nicht so selten gibts ja auch, das die ursprünglichen Gründer die Firma zurück-kaufen.

Blackberry oder PalmPilot habe ich nicht genannt. Die wurden durch andere Anbieter ersetzt so wie die Dinosaurier oder Röhren-Monitore oder vielleicht bald endlich die Flachbildschirme durch Videobrillen ersetzt werden.
Aber es gibt viele Software-Produkte, welche durch den Aufkauf erst Jahre verzögert beim kleinen Kunden ankommen werden. NEST kann jeder brauchen: Bessere Heim-Klimatisierung oder auch in der Firma. Weniger Kosten für Kälte und Heizung. Weniger CO2 usw.
Oder ARA wurde eingestellt: Stattdessen muss man völlig funktionierende Displays wegwerfen statt einfach eine neue CPU dran-zu-stecken und die alte CPU als Home-Control, an der Eingangs-Tür o.ä. weiter zu nutzen.

CorelDraw ist VEKTORBASIERT. Die Grafiken sehen also ohne Mehraufwand auf der iWatch, dem kleinen Handy, dem Tablett, dem Laptop, dem 27"(?)-Desktop und 60"-TV vergleichbar aus. (1)
Es war in Paketen oder sonstwie enthalten und dem Volk verfügbar und wirklich sehr viele ältere Leute kennen es noch. Jetzt ist es quasi verschwunden und wohl nur noch (vermutlich recht teuer) kaufbar. Dasselbe gilt für die ULEAD-Videoschnitt-Softwaren die oft bei Digital-Kameras dabei waren und wohl von derselben Firma wie Corel aufgekauft wurde.

(1) De fakto werden dann doch oft Scans oder Bitmaps eingebaut welche "krisellig" skalieren. Aber das ist ja nicht Schuld von CorelDraw.

Hoffentlich kauft Oracle nicht SQLITE. Berkeley-DB haben sie ja leider schon. Ach ja. Und MySQL haben sie ja auch und hatte ich als abschreckendes Beispiel für Übernahme-Bejubelung durch Presse ganz vergessen. Nur wegen MariaDB als antreibender Konkurrent wird es nicht ganz gedropped und wohl doch weiter-entwickelt.

Oder die Geschichte mit Dodgeball beweist, das man die meisten kleinen Firmen besser nicht aufkaufen lassen sollte. Die Firmen-Kulturen passen nicht und der Kunde hat dann weniger als vorher.

Und was soll mit Branson sein ? Der hat mehrere große Unternehmen erfolgreich aufgebaut und steht m.E. recht wenig in der Kritik. Bei CNBC hiess es zur Fusion so in etwa: Das sind zwei verschiedene Arten Fluglinien, mal sehen ob das zusammen passt.
Und Madonna wohnt wohl in London und muss dort auf Auslandsgewinne wohl auch wenig Steuern zahlen. Wenn Branson auf Neckar-Island(?) lebt, macht er es sich auch nur so bequem wie Mallorca-Rentner wo es warm und sonnig ist. Da sind manche Deutsche in London vielleicht kritikwürdiger. Oder Politiker welche dann die Folgen ihrer eigenen Gesetze oder den eigenen Verkauf von Checkpoint Charly kritisieren und seit Jahrzehnten (seit Macus Antonicus bzw. über die Fugger-(Fehl)Investments (die eiserne Bank ist schlauer) bis heutzutage) Schulden anhäufen und wie üblich nicht auf die Rezession vorbereitet sind, wohingegen bei Game of Thrones jeder weiss, das der Winter kommt.
Und China wird wohl erfolgreicher regiert als viele angebliche Demokratien wo seit Jahrzehnten oft eher nur Schulden, Armut und natürlich Reichtum der Milliardäre steigen. Warum wohl werden viele Regierungen gestürzt oder oft auch abgewählt. Warum wohl hat BREXIT mit leichter Mehrheit gewonnen. So gesehen hat die vorherige Regierung China wohl ganz ok regiert wenn man Volks-Wohl als Metrik nimmt.

@Fischi möchte ich beipflichten. Diese ganzen Streitereien, Forks und Seiten-Projekte sind ärgerlich auch für die User aber halt auch, weil Streit unnötig Zeit und Geld und Aufwand kostet und viele Projekte dann enden :-( und die Sourcen gerne gelöscht werden und nicht mehr zur Verfügung stehen.
Der Linux-Kernel hat es irgendwie geschafft, nicht zu forken und trotz ständiger Streits beisammen zu bleiben. Das wäre mal interessant zu analysieren.

SummaSummarum

Meine Güte - was hast Du denn für ein Problem?

> Dank AOL hast Du Flatrates und musst nicht pro Megabyte bezahlen.

Hui - Flatrates sind ja heute auch kaum zu bekommen
Warum nicht gleich noch eine Heulerrunde für CompuServe?

> ICQ hätte um Sprache (und später um Video) ergänzt werden können. Dann hätte es kein Skype gegeben.

Hätte, hätte Fahrradkette... Skype ist eine Übernahme, sogar eine mehrfache und zudem gesamtgesehen eine sehr erfolgreiche ... Genauso wie WhatsApp ...

Aus Sicht des übernehmenden Unternehmens macht es aber oft überhaupt keinen Sinn zum bestehenden Portfolio weitere gleichartige Produktlinien hinzuzufügen ... Bei Übernahmen von Produkten und/oder Firmen geht es in den weitaus meisten Fällen um die Erlangung von KnowHow, Patenten, bestimmten Personal aber vor allem Kundenkreisen und Zielgruppen ... Oft steht das Produkt deshalb gar nicht im zentralen Focus der Übernahme.

> Im Prinzip ist Whatsapp nur ein Neu-Aufguss von ICQ, nämlich Text-Messages.

Ja und? Das bessere (oder eben erfolgreichere) ist des guten Feind ... nix Neues

> Blackberry oder PalmPilot habe ich nicht genannt.

Ja und?

Deine Ausführungen zu CorelDraw sind, sorry die harten Worte, einfach nur Bullshit.
Weder war CorelDraw je Freeware oder ähnliches, noch ist es irgendwie verschwunden ... zudem ist VEKTORBASIERT keine einzigartige Eigenschaft von CorelDraw, sondern gibt es zig andere Programme, die ebenfalls vektorbasierte Zeichnungen erstellen können ... z.B. Adobe Illustrator, Affinity Designer oder wenn Du OpenSource bevorzugen würdest Inkscape

Den Rest Deines kruden Exkurses ist es wenig Wert zu kommentieren - einerseits harsche Kapitalismuskritik und andererseits Turbokapitalisten wie Branson in den Himmel heben ist schon eine brutal absurde Mischung. Vielleicht trollst Du Dich doch in linke Politforen - hier ging es eigentlich "nur" um eine Software - die dank Fork, ebenso wie MariaDB, Nextcloud etc. etc. weiterleben wird...

Übernahmen scheitern oft

>> Dank AOL hast Du Flatrates und musst nicht pro Megabyte bezahlen.
>Hui - Flatrates sind ja heute auch kaum zu bekommen
>Warum nicht gleich noch eine Heulerrunde für CompuServe?

1-Monats-Verträge und diese ganz neuen ganz kleinen Pakete von Sky gibts NUR dank Netflix. Nicht dank FDP-Wirtschaftsminister und nicht dank Konkurrenten mit 2-Jahres-Verträgen inclusive automatischer Verlängerung. Siehe ct' Vorsicht Kunde vor einigen Wochen.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/AOL-ab-August-DSL-und-ISDN-Flatrates-fuer-39-90-DM-Update-40128.html
Ohne AOL würde immer noch jedes Megabyte abgerechnet.

Oft sind einzelne Entscheider in Firmen, welche mit neuen Ideen die Konkurrenz deklassieren: Siehe iTunes während die CD-Firmen noch CDs bejubelten.
Alle anderen Establishment-Unternehmen hingegen werden fast niemals neue Ideen durchsetzen sondern eher nur die Preise erhöhen.

Amazon hat Amazon-Prime-Video. Wieso gibts kein Apple-iTunes-Video mit Serien-Flatrate ? Na also.

>> ICQ hätte um Sprache (und später um Video) ergänzt werden können. Dann hätte es kein Skype gegeben.
>Hätte, hätte Fahrradkette... Skype ist eine Übernahme, sogar eine mehrfache und zudem gesamtgesehen eine sehr erfolgreiche ... Genauso wie WhatsApp ...

Erfolgreich für
- Boni-Manager: Höherer Bilanzwert bringt mehr Boni.
- Spieler-Berater und Berater allgemein: Millionen an Beratergebühren
- Juristen: Millionen an Beratergebühren
- Notare: Vermutlich Millionen an Gebühren
- Investment-Banken: Zillionen oder sogar Milliarden an Gebühren. Die kriegen 20% ! (1)

(1) https://t3n.de/news/deutsche-startup-boerse-hoechste-500567/ (suche " Nebenkosten ")

Nicht erfolgreich für:
- Kleine Kunden wie mich. Seit der Gründung ist bei Skype kaum was dazugekommen.
- Kollegen: Microsoft streicht 14.000 Stellen und Cisco wohl auch. Fachkräftemangel gibts schon lange nicht mehr.
- Kommunen: Die haben die 14.000 Stellen als Arbeitslose
- Kleinaktionäre: Die sehen wie das Geld ausgegeben wird, und die Produkte nicht weiter-entwickelt werden.

Du hast allerdings Recht damit, das man manchmal nur Firmen wegen mitarbeitern, patenten usw. aufkauft. Intel hatte auch mal eigene (hinzugekaufte glaube ich) ARM-Chips !!! aber sie haben es wohl abgegeben und machen es jetzt - nach Jahren - neu. Da freut sich der Kleinaktionär sicher...

Oracle hat allerdings offiziell an Apache abgegeben und im Prinzip wohl auch nicht den Eindruck erweckt, daran Interesse zu haben. Daher ist die Kritik erst recht falsch.
Das System funktioniert nicht, die Presse ist mit-schuld.

Es gibt immer mehr Stand-Alone-Brillen. die von QualcommVR820 war vielleicht nur als "Gag" für Entwickler gedacht. Aber die von Alcatel ist ernst gemeint.
Der kleine Kunde kann also nicht 5G nachrüsten oder mehr Speicher oder bessere Kameras. Und alles nur, weil USB keine internen Anschlüsse definiert hat und natürlich weil Google ARA gedropped hat. Stattdessen soll man 500 Euro wegwerfen und kann sie nicht modular erweitern. Mit jedem Auto hingegen geht das: Klima-Anlage, Stand-Heizung, Routen-Planer, Media, ... sind modular nachrüstbar
Das diese Videobrillen HDMI-Receiver, 5G, WiFi-ac (5GHz), WiFi-ad(60GHz), Mehr Akku, bessere CPU, USB-Joystick-Anschlüsse, und natürlich 360-Kameras oder Stereoskop-Kameras oder IR-Kameras (Kommandoteams und Grenz-Schutz-Wache...) ... nachgerüstet werden können, wäre eigentlich das selbstverständlichste von der Welt. Latex wurde irgendwann auch super-modular. Auch Perl war monolithisch und wurde dann modular. Modularität ist bei vielen Projekten eine elementare - für kleine End-Nutzer aber nicht für gierige Boni-Mis-Manager - Entwicklungs-Stufe welche Massivste Vorteile durch Flexiblilät und Austauschbarkeit und Konfiguration auf eigene Bedürfnisse bringt.

Ähnliches mit welt-verbessernden Dingen wie NEST (wo bleiben die Zillionen von Google ?) und anderen Konzepten welche teilweise ja sogar schon funktionierten und dann gedropped wurden.
Nur daran wollte ich mal erinnern. Weil die Presse bei Übernahmen nämlich immer jubelt, und sich dann sehr selektiv heraussucht und nur in Einzelfällen überhaupt mal kritisiert während alles immer schlechter wird und die Armut ständig steigt, und Amerikanern nur noch Trump und Engländern nur noch Brexit bleibt.
http://www.golem.de/news/intelligentes-heim-alphabet-koennte-sich-von-nest-trennen-1603-120065.html such "jährlich". Da bleibt der Mund offen stehen anhand der vielen erfolgreichen Ergebnisse seit der Übernahmen vor mehreren Jahren !. Noch mehr Erfolge hat vielleicht nur die BITKOM als deutsche Groß-IT-Projekte zum Vorteil fürs Volk, Kunden, Kleinaktionäre, Kollegen, Kommunen... Nenn doch drei Stück...

http://www.golem.de/news/speicherkarten-eye-fi-beendet-unterstuetzung-fuer-alte-wlan-sd-karten-1607-121894.html
Bei Autos gibt es Ersatzteile und man wird nicht zum deutschen Austin Meyer oder Aaron Swartz gemacht, wenn man Oldtimer am Leben hält und Ersatzteile nachbaut.

Wenn Firmen Produkte aufgeben, sollte alles public to the domain zu sein, damit man funktionierende Hardware nicht alle zwei Jahre wegwerfen muss. Bald sind auch Lichtschalter digital. Also sollte ewige Firmware-Updatability garantiert werden (ohne Wartungs-Knebel-Verträge) oder durch Open-Public-Source von jedem zu Hause (ohne Abmahnung und ohne Existenzvernichtung und Klagen) realisierbar sein.
http://www.golem.de/news/security-smarthomes-offen-wie-scheunentore-1412-111173-2.html

Es gibt eine Firma welche alle Solardächer erfasst. Die Versicherungen müssen krasse Ausfall-Gelder - von UNSEREN BEITRÄGEN - bezahlen, wenn eine Solar-Anlage kaputt geht und dann fehlt das Geld woanders. Also will man wissen, wer noch Ersatzteile hat weil (wie Duesen-Berg-Auto-Manufaktur oder DeLorean-Motor-Company und viele andere Autofirmen welche man bei Jay Leno gut zuhören kann) die Original-Hersteller natürlich oft nicht mehr existieren. Denn meine Forderung, alle Baupläne für alles was steuerlich absetzbar ist, beim Notar zu hinterlegen, war wohl nicht so wichtig - während ich als Finanzminister das sofort befehlen würde, um die Reparatur-Kosten zu minimieren und Gewinne(==Steuern) zu maximieren.
Man kann sich natürlich auch freuen wenn Piraten die Hälfte der chinesischen Container kapern oder Räuberbanden das Land durchplündern und man (weil man eine steuer-subventionierte 0-Zins-Versicherung im höchsten Höchstpreis-Mietgebiet ist) oder Starkregen und Klimawandel und letzte Woche ein Tornado gigantische Schäden produzieren dann bequem die Versicherungs-Preise erhöhen kann um die Bonis und - inzwischen ja offiziell aufgedeckten - Lustreisen zu sichern...

Ich kritisiere nicht Kapitalismus. Den gibt es nämlich so oft so wenig wie ehrliche homo-hassende wahre Christen (welche in Wirklichkeit geheime zweit- und dritt-Familien haben also doch keine wahren Christen sind) sondern Boni-Mis-Manager und die Presse welche es schon zig Mal gesehen hat und trotzdem jubelt statt endlich mal zu warnen oder verbindliche Erklärungen einzufordern. Der Presse war die Weitergabe der Telefon-Nummern egal. Erst die EU-Kommission (und nicht so sehr die Presse) hat sich erinnert, das Whatsapp versprochen hatte, die Nummern nicht an Facebook abzugeben.

Viele Boni-Mis-Manager haben oft nur den nächsten Boni im Sinn...
Politiker, Presse, Gewerkschaften, Krankenkassen, Rentenkassen hingegen sollten für den kleinen Bürger arbeiten... Den Erfolg können wir täglich sehen...

> Ausgerechnet Richard Branson zu zitieren ist eigentlich nur noch mit Mao-Zitaten zu toppen.
Ich habe sein Zitat doch sogar verlinkt: Übernahmen sind oft schlecht für die kleinen Endkunden.
Was ist also jetzt das Problem mit Branson ?
Ausserdem verlinke ich mehr meiner Aussagen als 90% aller anderen Postings wo überwiegend ohne Beleg irgendwas behauptet wird und man den Leuten dann noch alles aus der Nase ziehen muss.

Daher scheitern die Bezahl-Poster bei mir und schreiben gerne "tl;tr" aber KEIN EINZIGES Sach-Argument - ich also vermutlich zu 90% Recht habe ! Ich mindere halt deren Performance-Zahlen weil deren Bezahlposter-Bezahl-Systeme wohl Textlänge erfassen.

Und Coreldraw kennen viele ältere Mitbürger und können auch damit umgehen während immer von Fachkräftemangel und komplizierter Software und für Firmen gigantomanischen Schulungs/Fortbildungs/Weiterbildungs-Kosten (z.b. für Windows10 und allen Versionen davor weil die Mitabeiter auf Firmen-Windows2000 geschult wurden) geschrieben wird und die Hersteller Sprachsteuerung einführen damit man sein Kindle-Fire-Box oder iPhone oder Smart-TV auch bedient bekommt weil man in den Menüs nix findet und man schon öfter lesen konnte, das die Leute bei Netflix angeblich nix finden was mit Sprachsteuerung natürlich einfacher ist.
CorelDraw war damals sehr weit verbreitet und hat bei älteren Leuten sicher noch viele Anhänger. Die genannten Alternativen sind teilweise halt recht teuer oder nur im Abo zu bekommen. Es ist also bedauerlich, das es nicht mehr so günstig oder vor-installiert verfügbar ist wie früher. Vermutlich haben die leider etwas am Vertriebsweg geändert.

Sachlich argumentieren, De-Eskalieren und nett und freundlich bleiben. Im täglichen Kundenkontakt macht das viel erfolgreicher.

AuchDasNoch

Ich will mal so zusammen fassen: Thema verfehlt - es ging um OpenOffice!
Viel (Text) hilft nicht immer viel!!!

Antworten
Übernahmen scheitern oft

Das beweist die Theorie:
http://www.golem.de/news/datenbanksoftware-kritische-ungepatchte-zeroday-luecke-in-mysql-server-1609-123232.html

Um Richard Branson zu zitieren: Aus Kundensicht sind Übernahmen für die Produkte meist nicht hilfreich.
Das Kartell-Amt muss viele Übernahmen genehmigen. Wird es von der Gemeinschaft bezahlt, damit die Lobbyisten und die Reichen immer Reicher werden oder damit es der Gemeinschaft immer besser geht und die Ehre der Wirtschaft täglich zunimmt ?

http://meedia.de/2016/04/05/uebernahme-von-virgin-america-alaska-air-entreisst-medien-mogul-richard-branson-teil-des-lebenswerks/

Übernahmen scheitern oft is back

https://t3n.de/news/skype-macht-office-london-dicht-747188/
Tja.
> Hätte, hätte Fahrradkette... Skype ist eine Übernahme, sogar eine mehrfache und zudem gesamtgesehen eine sehr erfolgreiche ... Genauso wie WhatsApp ...

Das Kartenhaus fällt immer mehr in sich zusammen.
Oculus wurde in der aktuellen ct' als "uncool" geworden durch die Übernahme beschrieben.
Hier hingegen werden Übernahmen ständig bejubelt, obwohl wohl 90% davon scheitern und die Produkte meist nicht besser werden...

Die Mobilfunk-Milliardäre bekämpfen freie WiFis: EU-Urteil, WiFi-in-New-York und das Skype fast nicht weiter-entwickelt wird, hilft denen leider auch.

Übernahmen sind meist schlecht für kleine Kunden. Schon Branson hat das gesagt aber die Presse jubelt praktisch immer...

Sendepause

@Übernahmen scheitern oft
Mach mal die Klappe zu ... übereifrige Eiferer waren in ihrem Wahn schon zu Zeiten der Kreuzzüge, Inquisition, Missionierung, Drittes Reich willfährige Werkzeuge

Carsten

OpenOffice vor dem Aus, oder nicht, oder doch, oder doch nicht :-)
Wieso wurde die Überschift zeitweilig geändert?

Antworten
Fischi

Was für ein unnützer epischer Abgesang ... Der Tod von OO war absehbar und nur eine Frage der Zeit. Zwei so große OpenSource-Pakete mit mehr oder weniger identischer Code-Basis sind unnütz und Ressourcenverschwendung... aber gut Ressourcenverschwendung durch Diversifikation - darauf steht ja die OpenSource-Szene leider ... jeder kocht sein Süppchen statt gemeinsam an einem Strang zu ziehen.

Antworten
Goldie

Was ein unnützer, nicht ganz so epischer, Kommentar (wie meiner auch)

Antworten
Fischi

Hoffe geht jetzt mental besser - wo es raus ist...

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.