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Pannenstatistik: Elektrofahrzeuge fallen bei extremer Kälte seltener aus als Verbrenner

In Norwegen ist bereits fast jedes vierte Auto elektrisch betrieben. Die Statistik eines dortigen Pannendienstes zeigt eindeutig, was hierzulande allzugern bezweifelt wird.

1 Min.
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An kalten Tagen sinkt die Reichweite von Elektroautos. (Foto: @daiox | Unsplash)

Viking ist ein norwegischer Pannendienst, etwa vergleichbar mit unserem hiesigen ADAC. Allein in den ersten neun Tagen des Jahres 2024 will Viking 34.000 Pannenhilfeanfragen bearbeitet haben. Wir dürfen also von einem umfassenden Erfahrungsschatz ausgehen.

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Das für manche Verbrennerbefürworter wohl überraschend klingende Fazit ist dabei eindeutig. Elektrofahrzeuge fallen bei extremer Kälte seltener aus als Verbrenner.

Verbrenner haben häufiger Startprobleme als E-Autos

Die Daten von Viking sagt, besagen, dass nur 13 Prozent der Pannenfälle mit Blick auf Startprobleme von Elektrofahrzeugen ausgingen. Das berichtet Electrek unter Berufung auf den norwegischen Sender TV2, der wie folgt zitiert wird:

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„Er erklärt, dass 13 Prozent der Fälle mit Startschwierigkeiten Elektroautos betreffen, während die restlichen 87 Prozent fossile Fahrzeuge sind. Setrom sagt, dass 23 Prozent der Autos in Norwegen Elektroautos sind. Das bedeutet, dass Elektroautos bei Kälte fast doppelt so gut sind wie fossile Autos.“

Insgesamt seien Elektrofahrzeuge laut Viking mit etwa 21 Prozent an der Pannenstatistik beteiligt. Dabei muss sicherlich berücksichtigt werden, dass ältere Verbrenner häufiger ausfallen als neuere Verbrenner und Elektroautos im Vergleich zu den Verbrennern insgesamt neuer sind. Verschiedene norwegische Quellen ergänzen zudem, dass die extremen Kältebedingungen eher die Ladegeräte selbst als die Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen zu haben scheinen.

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Anmerkung der Redaktion: Der Verfasser dieses Beitrags war über den Jahreswechsel bei hoher Kälte mit einem Ioniq 5 in Schweden unterwegs und kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es eher die Ladegeräte waren, die für Schwierigkeiten gesorgt haben. Sie wollten bei der Kälte entweder gar keinen oder nur minimalen Ladestrom bereitstellen. Der bis zu 230 Kilowatt akzeptierende Ioniq 5 konnte selten mit mehr als 50 kw geladen werden. Das Fahrzeug selbst aber meisterte die Kälte völlig problemlos.

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Kommentare (1)

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Markus

Dazu hätte ich gern das Zahlenmaterial gesehen.

Hier werden völlig verschiedene Dinge verglichen, um einen Vorteil darzustellen.

Man nehme einen sehr viel älteren Pool an Verbrenner und vergleicht diesen mit einem jüngeren Pool an Stromen. Zudem ist in den meisten Fällen eine leere/defekte Batterie bei alten Verbrennern die Ursache für Startprobleme, was bei einem Stromer kein Fall für den Pannendienst wird, weil es dafür keine Starthilfe gibt, wie beim Verbrenner. Sinnloser Vergleich um eine Stimmung zu erzeugen, aber mit sowas überzeugt man keine Kritiker.

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