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Porträt

Pazls: Diese Gründer wollen mit Puzzle-Logik den Möbelmarkt aufmischen

Thomas Poddey, Philip McRae und Julian Bäßler präsentieren mit "Pazls" Möbel mit patentierter Magnetverbindung. (Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer)

Möbel aufbauen ohne Werkzeug: Das Startup Pazls will das ermöglichen durch ein magnetisches Klicksystem. In „Die Höhle der Löwen“ wollen die Gründer jetzt den Durchbruch schaffen – rechnen am Abend aber nicht mit einem Umsatzfeuerwerk.

Julian Bäßler, Thomas Poddey und Phillip McRae – alle 30 Jahre alt – kennen sich bereits seit Schulzeiten. So unter Freunden haben sie sich bei Umzügen gegenseitig geholfen und fanden einen Aspekt dabei immer besonders nervig: den Auf- und Abbau der Möbel. Für dieses Problem wollten sie eine Lösung finden und haben Pazls gegründet. Mit ihrer Idee wollen sie den Aufbau von Möbeln kinderleicht und sogar erweiterbar machen – ohne Schrauben, ohne Werkzeug.

Pazls: „Schraubst du noch oder pazlst du schon?“

„Die Magie steckt in unserem einzigartigen und patentierten Möbelverbinder”, erklärt Julian Bäßler. „Das Besondere ist: in einem Element des Verbinders ist ein Magnet integriert, in dem anderen ein Pin. Führe ich zwei Module zusammen, zieht der Magnet den Pin automatisch heraus und mit nur einem einzigartigen Snap hält das bombenfest.”

Die Idee für Pazls entstand 2015. Der Ansatz des Magnetes als Schlüsselverbindung war den drei Ingenieuren aus Berlin und Königsbrunn bei Augsburg von Anfang an besonders wichtig: „Wir hatten von Beginn an die Idee, Magnete einzusetzen, um Möbelmodule flexibel zu verbinden. Der entscheidende Entwicklungsschritt war dann, dass der Magnet den Mechanismus nur noch auslöst und selbst keine tragende Wirkung hat. Dadurch können wir sehr stabile Möbel mit sehr kleinen Magneten bauen.“

Die Pazls-Gründer erhoffen sich ein Investment von 400.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. (Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer)

Ihre Produkte vertreiben die drei 30-jährigen ausschließlich online über ihre Website. Dort sorgt ein Konfigurator dafür, dass Kunden ihre Möbelstücke individuell zusammenstellen können – nach ihren eigenen Anforderungen und Bedürfnissen. Komplette Farben lassen sich darin ändern oder kombinieren. „Den Onlineauftritt haben wir selbst gestaltet. Beim Konfigurator arbeiten wir mit einer IT-Firma zusammen. Insgesamt hat es knapp zwei Monate gedauert, diesen Auftritt zu erstellen“ , erklärt Thomas Poddey.

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2 Reaktionen
Sebastian Stehle

IKEA arbeitet auch an sowas. Das größte Problem ist es, das billig herzustellen, weil gute Metallverbindungen bei Möbel echt teuer sind. Das lohnt sich dann auch nur bei teureren Modellen.

Antworten
egal

Warum Magnet? Man braucht doch nur den Schnubbel, der sich irgendwo einhakt, und das gibts schon.

[img=https://images.gutefrage.net/media/fragen/bilder/schraube-bezeichnung-gesucht/0_big.jpg?v=1415570197000]

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