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Peregrine verabschiedet sich mit spektakulärem Weltraum-Selfie

Die erste private Mondlandungsmission Peregrine Mission One wird ihr Ziel wohl nicht erreichen. Ein letztes Selfie aus dem All gibt es trotzdem noch.

2 Min. Lesezeit
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Ihr Ziel wird der Peregrine Moon-Lander wohl nicht erreichen. (Foto: Kiri Photography/ Shutterstock)

Nach dem Ausfall eines Antriebssystems ist Peregrines Landung auf der Mondoberfläche unwahrscheinlich. Die weltweit erste private Mondlandung steht damit kurz vor dem Aus.  Dennoch versorgt der X-Kanal von Astrobotic, dem Unternehmen hinter der Peregrine Mission One, gespannte Space-Fans noch mit Updates. Gestern teilte das Unternehmen ein Bild der Peregrine – im Hintergrund ist sogar die Erde zu sehen.

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„Wir haben ein weiteres schönes Bild von Peregrines Reise erhalten“, twitterte der Account von Astrobotic am 10. Januar. Mit an Bord des Mondlanders sind über 20 Nutzlasten für verschiedene Kunden, darunter auch fünf Nasa-Instrumente.

Erkennbar auf dem Bild ist auch die mit MLI bedeckte DHL-Moonbox, die Hunderttausende Nachrichten von den Menschen auf der Erde enthält. Auch die Lunar-Dream-Zeitkapsel des japanischen Getränkeherstellers Pocari Sweat ist erkennbar auf dem Bild. In der Zeitkapsel befinden sich Nachrichten von Kindern aus aller Welt.

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Erst konnten die Forscher:innen von Astrobotic nur spekulieren, ob es sich bei der silbernen Sichel im Hintergrund um die Erde handelt. Auch ein Lens-Flare wäre möglich. In einem zweiten Post stellte das Unternehmen sicher fest: Bei dem Bild handelt es sich tatsächlich um die Erde.

Doch die Mondlandung rückt in weite Ferne. Zwar befand sich die Peregrine zum Zeitpunkt des Posts auf ungefähr 84 Prozent der Strecke, jedoch wird der Mond schon weitergezogen sein. Das Raumschiff erlitt kurz nach dem Start am 8. Januar 2024 ein Treibstoffleck, das eine weiche Mondlandung verhinderte. Zum Zeitpunkt des letzten Updates hatte die Peregrine noch 36 Stunden Treibstoff übrig. Nach einer angekündigten neunstündigen Funkstille mit dem Raumschiff soll nun bald die Kommunikation wieder etabliert werden.

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Projekt wird auch kritisiert

Die 20 Frachten am Bord der Peregrine werden nun mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht auf dem Mond landen. Darunter befinden sich auch viele menschliche Überreste, die auf den Mond gebracht werden sollten. Die mit Asche gefüllten Kapseln sind im Auftrag der Firmen Celestis und Elysium an Bord des Peregrine-Mondlanders. Allein Celestis lässt 66 solcher Kapseln transportieren.

Das Volk der Navajo hat die Mission deswegen kritisiert. Ihr Vorwurf: Der Mond sei ein heiliger Ort. Menschliche Überreste dort abzulegen, sei ein Affront gegen die Kultur einer Reihe von indigenen Völkern, die den Mond verehren.

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