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Post: Das macht die Twitter-Alternative besser als ihr Vorbild

Post erinnert zwar auf den ersten Blick stark an Twitter, bietet aber auch einige spannende neue Funktionen. Wir erklären, was wechselwillige Nutzer:innen erwartet.

3 Min. Lesezeit
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Post hebt sich mit interessanten Features von Twitter ab. (Grafik: t3n)

Seit der Übernahme von Twitter durch Elon Musk kam es immer wieder zu heftiger Kritik an seinem Führungsstil. Davon profitierte vor allem die freie Alternative Mastodon, die zwischenzeitlich 2,5 Millionen aktive Nutzer:innen vorweisen konnte. Aber auch andere nutzen die aktuelle Situation für sich und bringen Alternativen zu Twitter an den Start. Dazu gehört auch der ehemalige Waze-CEO Noam Bardin, der das Twitter-Konzept mit Post um einige interessante Neuerungen erweitert.

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Im Kern drehen sich die Änderungen vor allem um die maximale Länge von Beiträgen, aber auch um die Monetarisierung eigener Inhalte. Post verfügt über ein eigenes Micro-Payment-System, mit dem ihr Beitragsersteller:innen Geld spenden könnt. Das Konzept geht aber noch weiter: Auf Post ist es außerdem möglich, ganze Artikel zu teilen und sie dort gegen eine Gebühr anzubieten.

Post: Artikel könnt ihr gegen Bezahlung und ohne Werbung direkt auf der Plattform lesen. (Screenshot: post.news / t3n)

Einige US-Publisher wie Reuters oder USA Today nutzen diese Funktion bereits. Für wenige Cents lassen sich dadurch Artikel direkt auf Post erwerben und lesen. Monatliche Abonnements, wie sie auf Nachrichtenseiten heute üblich sind, gibt es nicht. Ihr zahlt nur für die Inhalte, die ihr auch lesen wollt. Und das alles ohne Werbung.

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Die in Post integrierte Artikel-Paywall steht aber nicht nur Publishern zur Verfügung. Jeder Beitrag, der mehr als 280 Zeichen enthält, kann auf Wunsch monetarisiert werden. Bardin hofft, damit auch freie Autor:innen für die Plattform zu gewinnen, die bereits kostenpflichtige Inhalte über Newsletter-Dienste wie Substack vertreiben.

Post: So benutzt ihr die Twitter-Alternative

Einmal eingeloggt präsentiert euch Post einen chronologischen Feed. Der besteht aus Beiträgen von Menschen, denen ihr folgt. Zusätzlich gibt es noch einen zweiten Explore-Feed, der wiederum Inhalte von Menschen außerhalb eurer Bubble zeigt.

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Im Feed werden euch jeweils die ersten 280 Zeichen und, falls vorhanden, das erste Bild eines Beitrags angezeigt. Wollt ihr mehr sehen, müsst ihr auf den Lesen-Button drücken. Sollte der Beitrag monetarisiert sein, bekommt ihr auf dem Button auch gleich angezeigt, wie viele Punkte ihr zum Lesen ausgegeben müsst.

Der Post-Feed unterscheidet sich optisch kaum von Twitter. (Screenshot: post.news / t3n)

Einzelne Beiträge könnt ihr wie auch bei Twitter üblich liken, mit euren Follower:innen teilen oder kommentieren. Außerdem gibt es die bereits erwähnte Spendenfunktion. Im Unterschied zu Twitter werden Antworten auf Beiträge aber nicht im Feed dargestellt, sondern nur, wenn ihr einen Beitrag direkt auswählt.

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Micro-Payments bei Post: So funktioniert das Punkte-System

Punkte könnt ihr in Paketen ab 300 Stück erwerben. Das kostet euch dann 4,20 US-Dollar. Bei größeren Mengen erhaltet ihr einen Rabatt von bis zu 9,5 Prozent. Beiträge von USA Today oder Reuters kosten derzeit zwischen zwei und fünf Punkte. Damit ihr direkt loslegen könnt, werden euch von Post zum Start derzeit 50 Punkte geschenkt.

Erhaltet ihr wiederum von anderen Nutzer:innen Punkte, könnt ihr die ab einer Menge von 50 Punkten auch gegen Geld tauschen. Ein Punkt entspricht dabei 0,01 Dollar.

Neben bezahlten Artikeln könnt ihr eure Punkte auch als Spenden verwenden. (Screenshot: post.news / t3n)

Twitter-Alternative: Post steht noch ganz am Anfang

Wer Post nutzen will, der muss sich derzeit noch auf eine Warteliste eintragen. Aus unserer Erfahrung bekommt ihr aber relativ schnell Zugang zur Website. Derzeit gibt es Post nur als Web-App. Eigene Apps für iOS oder Android gibt es bislang noch nicht.

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Was im Vergleich zu Twitter ebenfalls fehlt, ist eine nennenswerte Nutzer:innen-Basis. Da Twitter letztlich natürlich vor allem davon lebt, potenziell eine riesige Anzahl an Menschen zu erreichen, wird sich Bardin noch einiges einfallen lassen müssen, um eine ernsthafte Konkurrenz für den Musk-Dienst zu werden.

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