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Overkill für 10.000 Euro: Acers High-End-Gaming-PC kommt mit bis zu 4 Grafikkarten und 18 Prozessorkernen

Acer Predator Orion 9000.(Bild: Acer)

Mit dem Predator Orion 9000 hat Acer ein regelrechtes Gaming-Monster im Zuge der IFA 2017 vorgestellt. Im Desktop-Rechner steckt Intels neuer Core-9-Prozessor – bis zu vier Grafikkarten finden Platz.

Gaming-Monster Acer Predator Orion 9000 – viel mehr geht nicht

Acer zeigt auf der IFA gerne, was das Unternehmen in Sachen Gaming-Hardware leisten kann, wenn Geld eine untergeordnete Rolle spielt. Im letzten Jahr hatte Acer sein Predator-Gaming-Notebook mit einem Curved-Display auf der IFA gezeigt, in diesem Jahr ist der Gaming-PC Predator Orion 9000 das Messe-Highlight der Taiwaner. Es ist der erste Rechner, der mit den neuen RX-Vega-64-Grafikkarten von AMD und mit Intels Core-i9-Prozessor mit bis zu 18 Kernen ausgestattet werden kann.

Der Rechner richtet sich explizit an Gamer, was auch am Design des Geräts erkennbar ist. Der Tower besitzt eine beleuchtbare Frontblende mit individuell einstellbaren RGB-LEDs. Die durchsichtige Seitenklappe ist werkzeugfrei abnehmbar und ermöglicht so eine leichte Erweiterbarkeit. Trotz des Gewichts von circa 15 Kilogramm ist der Rechner auch für LAN-Partys geeignet, denn der Tower besitzt Tragegriffe und Rollen.

Acer Predator Orion 9000. (Bild: Acer)

Der Predator Orion 9000 ist umfangreich erweiterbar und kann im SLI-Verbund bis zu vier RX-Vega-64-Grafikkarten von AMD aufnehmen, alternativ kann aber beispielsweise auch Nvdias GTX 1080 Ti eingesetzt werden. Vier Grafikkarten sind aber kein Muss. Der Rechner kann auch mit weniger Grafik-Prozessoren betrieben werden, zumal es derzeit ohnehin kaum Spiele gibt, die vier Grafikkarten gleichzeitig ansprechen können.

Acer Predator Orion 9000 kostet in Vollausstattung locker 10.000 Euro

Wie bei der Grafikkarte setzt Acer auch in puncto Prozessor auf High-End: Acer hat seinen Orion 9000 mit Intels Core-i9-7980XE mit insgesamt 18 Kernen und Hyperthreading angekündigt. Dabei handelt es sich aber nur um eine von zahlreichen Konfigurations-Optionen. Wer viel RAM braucht, kann bis zu 128 Gigabyte Quad-Channel-DDR4-Speicher verbauen. Darüber hinaus besitzt das Mainboard drei SSD-M.2-Steckplätze.

Gaming-PC-Overkill: Acer Predator Orion 9000. (Bild: Acer)

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So viel mögliche Power will auch gut gekühlt werden. Entsprechend setzt Acer zwei 120-Millimeter-Lüfter an der Vorder- und einen an der Rückseite ein. Darüber hinaus steckt im Orion 9000 Acers sogenannte „Icetunnel-2.0“-Kühlung, mit der das Gehäuse in thermische Zonen mit jeweils eigenen Luftführungen unterteilt wird. Die CPU ist flüssig gekühlt.

Bei den Anschlüssen ist der Rechner auch solide aufgestellt: Es stehen zwei USB-3.1-Gen-2-Ports (ein Typ-C und ein Typ-A), acht USB-3.1-Gen-1-Anschlüsse (ein Typ-C und sieben Typ-A) und zwei USB 2.0-Ports (Typ-A) bereit.

In der Vollausstattung soll der Gaming-Bolide locker 10.000 Euro kosten und im ersten Quartal 2018 in den Handel kommen. Laut Acers Simone Fritzsche, PR-Specialist, dürfte die Einstiegskonfiguration zwischen 2.000 und 3.000 Euro kosten und mit ein bis zwei Grafikkarten versehen sein. Man wolle dem Kunden auch noch Raum bieten, den Rechner selbst noch ein Stück hochzurüsten.

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2 Kommentare
Triddi
Triddi

Beim kauf eines Gaming PCs sind nicht immer die Teuersten Komponenten die Beste Wahl. Bevor mann so einen Computer kauft, sollte mann wissen was für Spiele einen in Herz liegen. Und je nach dem auch sein Budget für die Komponenten verteilen.

Antworten
Triddi
Triddi

Beim kauf eines Gaming Pc sind nicht immer die Teuersten Komponenten die Beste Wahl. Bevor mann so einen Computer kauft, sollte mann wissen was für Spiele einen in Herz liegen. Und je nach dem auch sein Budget für die Komponenten verteilen.

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