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500 Millionen für private Haushalte: Neue Förderungen für E-Ladeinfrastruktur

Nach dem Auslaufen der Förderung für private Wallboxen im Jahr 2021 legt der Bund neue Förderprogramme für den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur auf. 500 Millionen Euro sind für private Haushalte vorgesehen – geknüpft an eine Bedingung.

2 Min. Lesezeit
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Ladeinfrastruktur für E-Autos: Neues Förderprogramm für private Haushalte. (Bild: Slavun/Shutterstock)

In den Jahren 2020 und 2021 hatte die Bundesregierung für die Installation privater Wallboxen zum Laden von E-Autos über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) insgesamt 800 Millionen Euro ausgeschüttet. Über 800.000 Anträge auf bis zu eine Million Wallboxen sollen gestellt worden sein.

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900 Millionen für Ausbau der Ladeinfrastruktur

Dennoch hatte die Bundesregierung das mehrfach aufgestockte Förderprogramm im Oktober 2021 auslaufen lassen. Jetzt hat das Bundesverkehrsministerium neue Förderungen im Gesamtvolumen von 900 Millionen Euro für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos angekündigt.

500 Millionen Euro soll es für private Haushalte beziehungsweise die Installation von Ladeinfrastruktur in privaten Wohngebäuden geben. Gefördert werden ab Herbst 2023 der Einbau von Ladestation, Fotovoltaikanlage sowie Speicher – und zwar nur im Paket, wie die ARD berichtet.

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Private Haushalte: Zehntausende Anträge erwartet

Wieviel Geld es für die einzelnen Antragsteller:innen gibt, wenn diese sich das Dreierpaket installieren lassen wollen, steht noch nicht fest. Das Verkehrsministerium rechnet jedenfalls mit mehreren Zehntausend Anträgen. Die Anträge sollen wieder über die KfW abgewickelt werden.

Darüber hinaus will das Verkehrsministerium künftig den Aufbau von Schnellladeinfrastruktur fördern und Netzanschlüsse für gewerblich genutzte Pkw unterstützen. Hierfür sind weitere 400 Millionen Euro vorgesehen. Das Geld soll in diesem zweiten Förderprogramm schon im Sommer 2023 fließen.

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Hintergrund für die Wiederaufnahme von Förderungen für den Ausbau der Ladeinfrastruktur ist unter anderem die Sorge vieler Autofahrer:innen über fehlende Lademöglichkeiten. Das dürfte neben hohen Kosten einer der Hauptgründe dafür sein, dass der Anteil der E-Autos am Gesamtabsatz zuletzt stagnierte.

E-Auto-Anteil an Neuzulassungen stagniert

Der Anteil reiner E-Autos an den neu zugelassenen Fahrzeugen ist laut Kraftfahrtbundesamt von 17,8 Prozent im Jahr 2022 auf 15 Prozent in den ersten Monaten dieses Jahres zurückgegangen. Im Mai 2023 lag der Anteil der Stromer an den Neuzulassungen in Deutschland immerhin wieder bei 17,3 Prozent.

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Von 1881 bis heute: Die Geschichte des E‑Autos in Bildern Quelle: picture alliance / akg-images

Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der Absatz von Elektroautos sogar um knapp 47 Prozent gestiegen. Allerdings sprang zugleich auch der Gesamtabsatz deutlich nach oben. Mehr als die Hälfte der im Mai neu zugelassenen knapp 250.000 Pkw waren Benziner und Autos mit Dieselantrieb. Die übrigen knapp 30 Prozent waren Autos mit Hybridantrieb.

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Dein t3n-Team

Uwe T

Diese Form der Förderung ist die logische Konsequenz aus dem Wunsch nach nachhaltiger Elektromobilität und der Energiekrise.

Wenn man gleichzeitig möglichst viele Elektroautos möchte, aber Angst davor hat, dass viele Elektroautos bei gleichzeitig bestehender Energiekrise das Stromnetz destabilisieren, dann muss man dafür sorgen, dass dort, wo viel Strom gebraucht wird auch viel Strom produziert wird.

Jetzt wäre noch interessant, ob die geförderten Wallboxen in Zukunft bidirektionales Laden unterstützen müssen…

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