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Ohne Angst unterwegs: Startup baut Quarantäne-Schutzkapsel

Ein Berliner Startup hat eine mobile Schutzkapsel entwickelt, die es besonders gefährdeten Personen ermöglichen soll, sich unter Leute zu begeben, ohne sich vor Ansteckungen fürchten zu müssen.

Von Christian Bernhard
1 Min. Lesezeit
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Ein Berliner Startup macht Menschen in medizinischer Isolation Hoffnung. (Bild: Sphaira Medical)

Aufgrund der Pandemie ist es den meisten Menschen bewusst geworden, wie anstrengend und beängstigend eine Quarantäne sein kann.  Es gibt allerdings verschiedene Gruppen von Personen, die diese Erfahrung schon vor Corona machen mussten, wie etwa Dialyse-Patienten, Schwerkranke oder Kinder, die beispielsweise eine Transplantation hinter sich haben. „Medizinische Isolation ist ein alltägliches Problem“, betonte Janis Münch gegenüber Businessinsider.

Auch Besucher und Besucherinnen können in das Gefährt

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Münch ist Gründer und CEO des Medtech-Startups Sphaira Medical, das mithelfen möchte, dieses Problem zu lösen. Deshalb entwickelte es eine mobile Schutzkapsel für Menschen, die sich in medizinischer Isolation befinden oder Besucher:innen, die Schwerkranke durch ihre Anwesenheit (beispielsweise im Krankenhaus) in Gefahr bringen würden. In dem Gefährt namens Moby sollen Luftfilter verhindern, dass Viren in oder aus dem Gefährt gelangen.

Selbst Berührungen sollen dank spezieller Gummihandschuhe möglich werden. Gesteuert werden kann Moby mit einem Joystick, entweder von Insassen der Kapsel oder auch von externen Personen, was besonders bei Kindern oder schwer Erkrankten nötig sein könnte.

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Formel-1-Technik ist mit an Bord

Laut Münch soll ein Gefährt nun auf der Kinderkrebsstation der Berliner Charité eingesetzt und mittels einer Studie herausgefunden werden, ob es tatsächlich einen Schutz vor Infektionen garantiert und inwieweit die Lebensqualität der Nutzer:innen gesteigert wird.

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Die Idee dazu kam Münch und einem Kollegen vor etwa zwei Jahren, zu Beginn der Corona-Pandemie. Im Sommer 2020 lagen dann die ersten Skizzen vor. Eine besondere Herausforderung war die durchsichtige Kuppel, da dafür ein spezielles Plexiglas verwendet wurde. Entwickelt wurde sie schließlich vom italienischen Unternehmen Liras, das auch Bestandteile für Formel-1-Autos herstellt. Münch verriet, dass bisher etwa 650.000 Euro in das Projekt geflossen seien. Sein Ziel ist es, dass Moby in eineinhalb Jahren serienreif ist.

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