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Recycling: Aus diesem Windrad werden Gummibärchen

Forscher haben Rotorblätter für Windkraftanlagen entwickelt, die recycelt werden können. Doch aus ihnen werden nicht etwa neue Turbinenblätter, sondern Süßigkeiten.

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Gummibärchen sind eine beliebte Süßigkeit. (Foto: Pashu Ta Studio/Shutterstock)

Windenergie ist ein wichtiger Faktor bei der Zukunft erneuerbarer Energien. Aus diesem Grund ist es auch besonders wichtig, bei der Herstellung von Windkrafträdern auf nachhaltige und recycelbare Materialien zu setzen.

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Die nächste Generation von Windturbinenblättern könnte am Ende ihrer Lebensdauer einen durchaus ungewöhnlichen Weg einschlagen. Forscher der Michigan State University haben ein Verbundharz für die Rotorblätter hergestellt, indem sie Glasfasern mit einem aus Pflanzen gewonnenen Polymer und einem synthetischen Äquivalent kombiniert haben.

Wenn die Blätter ihren Dienst getan haben, können die einzelnen Bestandteile abgebaut und zu neuen Produkten verarbeitet werden. Dazu zählen unter anderem auch Kaubonbons oder Gummibärchen. Das Verbundharz wird in einer alkalischen Lösung aufgelöst, sodass Kaliumlactat entsteht, das auch in Süßigkeiten und Sportgetränken verarbeitet wird.

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Weitere Tests notwendig

„Wir haben Kaliumlactat in Lebensmittelqualität zurückgewonnen und daraus Gummibärchenbonbons hergestellt, die ich gegessen habe“, sagte John Dorgan, einer der Autoren der Studie, in einem Youtube-Video.

Über den Verzehr von Gummibärchen, die aus einer Windkraftanlage stammen, sagt Dorgan: „Ein Kohlenstoffatom, das aus einer Pflanze wie Mais oder Gras stammt, unterscheidet sich nicht von einem Kohlenstoffatom, das aus einem fossilen Brennstoff stammt. Das alles ist Teil des globalen Kohlenstoffkreislaufs, und wir haben gezeigt, dass wir von Biomasse auf dem Feld zu langlebigen Kunststoffmaterialien und zurück zu Lebensmitteln gelangen können.“

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Noch wurden allerdings keine der neuartigen Rotorblätter hergestellt. Das Konzept steht jedoch. Zu beantworten sein wird auch noch die Frage der Alltagstauglichkeit und wie sich das Material unter verschiedenen Witterungsbedingungen schlägt. Sollten die Tests erfolgreich sein, lässt sich der Prozess laut den Forschern dann schnell auf Industrieniveau schrauben.

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