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Rewe eröffnet autonomen KI-Supermarkt in Düsseldorf

Autonome Supermärkte kennt man ja als Konzept inzwischen. Aber in Deutschland und dann auch noch mit dem Einsatz von KI? Rewe setzt genau darauf jetzt in einem Markt in Düsseldorf.

2 Min.
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(Foto: Rewe)

Rewe experimentiert schon seit längerem in Köln, Berlin und München mit autonomen Supermärkten und hat nun in Düsseldorf am Wehrhahn einen weiteren hybriden Store eröffnet. Dort ist es jetzt möglich, auf vier verschiedene Arten den Einkauf zu bezahlen: ganz klassisch an einer Kasse mit Kassierer:in, an den bereits aus vielen Märkten bekannten Self-Checkout-Kassen, mit der Pick-&-Go-App von Rewe, bei der die Kund:innen die Waren im Supermarkt mit der App einscannen und dann zahlen, oder der vierte und neue Weg: ganz ohne scannen und ohne Kassensystem.

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Pick & Go: Einkaufen per Kamera, KI und Waage

Hinter der vierten Variante steckt ein System, das anhand von Kameras, einer KI-Bilderkennung, Waagen in den Regalen und der Rewe-App einen möglichst autonomen Einkauf ermöglicht. Rewe arbeitet dabei mit der Firma Trigo Vision aus Tel Aviv zusammen, die für die technische Umsetzung zuständig ist.

Um das System zu nutzen, registrieren sich die Kund:innen in der Rewe-App, kaufen ganz normal ein und scannen dann am Ausgang einen in der App erzeugten QR-Code ein. Wahlweise zahlen sie dann am Terminal oder auch bequemer per App.

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Auf den ersten Blick ein ganz normaler Supermarkt. Erst ein Blick Richtung Decke zeigt: Dort sind deutlich mehr Kameras angebracht als üblich. (Foto: Rewe)

Rund 800 Kameras an der Deck erfassen die Kund:innen beim Einkauf und können sie anhand sogenannter Skelettmerkmale auseinanderhalten. Knapp 17 Kilometern an Kabeln verbinden die Kameras und das Computersystem mit weiteren Sensoren. Anhand der erfassten Daten und einer KI-Bilderkennung weiß das System am Ende genau, welche Waren die Kund:innen eingepackt haben. Beim Bezahlen am Terminal oder der App können eventuell falsch erfasste Daten wieder aus der Liste entfernt werden.

Ganz neu ist die Technologie nicht

Schon seit 2018 experimentiert Amazon in Amerika mit dieser Form autonomer Supermärkte und hatte eigentlich große Pläne. Nach rund 20 Läden war aber zumindest unter der Marke Amazon Go Schluss mit dem Wachstum in den USA – und inzwischen sind einige der Geschäfte auch schon wieder geschlossen. Auch die Ausweitung des Filialnetzes unter dem Namen Amazon Fresh nach Europa liegt auf Eis. Bis heute ist es bei ein paar Läden im Großraum London geblieben.

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Neben Amazon und auch Rewe, gibt es aber auch kleinere Märkte, die die vollständig autonome Technologie zumindest testweise einsetzen. So zum Beispiel Hoody aus Hamburg. Auch dort erkennen Kameras die Kund:innen und deren Standort im Geschäft und durch die Waagen im Regal weiß das Warenwirtschaftssystem genau, welche und wie viele Artikel entnommen wurden, selbst wenn die Sicht der Kamera verdeckt ist. Der große Unterschied zu Rewe in Düsseldorf: Hoody können Kund:innen erst betreten, wenn sie am Eingang einen QR-Code aus der Hoody-App einscannen.

Rewe plant Einführung in weiteren Märkten

Nach einer Testphase in Märkten in Köln, Berlin und München und der Einführung der Technologie in Düsseldorf plant Rewe die technische Infrastruktur auch in weiteren Märkten umzusetzen. Im Sommer sollen zwei Märkte in Hamburg folgen. Der Supermarkt in der Hoheluftchaussee soll laut Rewe dann sogar der größte Hybridmarkt in Europa sein. Der Testmarkt in München soll ebenfalls die Technologie erhalten.

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Darüber hinaus nennt Rewe bisher keine weiteren Standorte, plant aber damit bald noch mehr Märkte in seinen deutschlandweiten Test aufzunehmen.

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