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Rivian ruft über 12.000 E-Autos aufgrund einer möglicherweise lockeren Aufhängung zurück

Besitzer der betroffenen Rivian-Fahrzeuge werden bald informiert und müssen ihr Auto inspizieren lassen.

2 Min.
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Auch der R1S ist betroffen. (Foto: Rivian)

Das E-Auto-Startup Rivian ruft mehr als 12.000 Fahrzeuge zurück, da die Aufhängung möglicherweise locker ist. Das berichtet Ars Technica, wobei sich die Seite auf zwei Dokumente der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) beruft.

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Ein Dokument ist Sicherheitsrückrufreport. Aus diesem geht hervor, warum die Fahrzeuge zurückgerufen werden sollen. Die Beschreibung liest sich folgendermaßen: „Die Mutter, die den vorderen oberen Querlenker und den Achsschenkel verbindet, wurde möglicherweise nicht ausreichend angezogen.”

Die NHTSA schätzt, dass rund ein Prozent der Fahrzeuge davon betroffen sein könnten. Alle 2022-Modelle der Marke, also der Rivian R1T Pickup-Truck, der Rivian R1S SUV und der Rivian EDV-Van, sind davon betroffen. Das sind insgesamt 12.212 elektrische Fahrzeuge.

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Post von der NHTSA

Das zweite Dokument ist ein Brief von der NHTSA direkt an Rivian adressiert. Dieser informiert das Unternehmen über den Vorfall und schlägt Abhilfe vor. Demnach soll die Achsschenkelbefestigung der betroffenen Fahrzeuge vom Autohändler kontrolliert und gegebenenfalls festgezogen werden.

Um das zu bewerkstelligen, müssen die Fahrzeuge natürlich erst einmal wieder zurückgerufen werden. Besitzer eines Rivian-Fahrzeugs sollen bis spätestens den 24. November Mitteilung bekommen, damit ihr Fahrzeug inspiziert werden kann.

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Mitte August hatte Rivian erstmals ein Problem festgestellt. Hier hatte sich der obere Querlenker bei einem Fahrzeug vom Achsschenkel gelöst. Daraufhin hat Rivian weitere Untersuchungen angestellt und bis Ende September sechs weitere Vorfälle ausgemacht, die potenziell mit diesem Problem zusammenhängen.

Rivian nimmt Fahrt auf

Die Geschichte von Rivian ist eine ganz schöne Achterbahnfahrt. Alleine in diesem Jahr hat das Unternehmen einige Höhen und Tiefen erlebt. Von Ende 2021 bis Mai 2022 hat die Aktie des Unternehmens rund 72 Prozent an Wert verloren, große Investoren wie Ford verkauften ihre Anteile.

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Bereits im Juli gab es aber wieder gute Nachrichten für das E-Auto-Startup. Rivian arbeitet nämlich mit Amazon zusammen und hat die ersten Fahrzeuge ausgeliefert. Diese bringen den Lieferanten Vorzüge wie gekühlte Sitze und 360-Grad-Sicht. Bis 2030 sollen 100.000 der Lieferfahrzeuge auf den Straßen sein.

Einen weiteren Deal hat Rivian mit dem deutschen Autohersteller Mercedes-Benz geschlossen. Die beiden Unternehmen wollen zusammen elektrische Transporter in einer Fabrik in Europa produzieren. Die Produktion soll bereits „in wenigen Jahren” starten.

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